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Veranstaltungen: Dokumentation

15.12.2005 | Von:
Barbara Lich

Hip oder Flop

Jugendmedienkonferenz 2005

Wie trifft man den Nerv der Jugend? Wie schaffen es Jugendmedien, ihre Zielgruppe zu erreichen? Bei der JugendMedienKonferenz 2005 in Bonn erarbeiteten Medienmacher neue Konzepte und Ansätze. Mit von der Partie waren Profis aus Print-, Online-, Radio- und Fernsehredaktionen.

"Hip oder Flop – Erfolgsstrategien, Analysen, Konzepte und Visionen von Jugendmedienmachern", so lautete der Titel der Jugendmedienkonferenz 2005 in Bonn-Röttgen. Vom 8. bis 10. Dezember hat die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Zusammenarbeit mit der Akademie Berufliche Bildung der deutschen Zeitungsverlage (ABZV) und dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) mehr als 50 Redakteurinnen und Redakteure sowie Expertinnen und Experten aus der Praxis an einen Tisch geholt.

Die Kernfragen: Was will die Jugend lesen, sehen, hören? Wie kann man junge Menschen erreichen? Und gibt es sie überhaupt, die eine Jugend? Medienforscher Jens Lönneker vom Institut rheingold ist sich sicher: "Sie suchen Wärme und Geborgenheit. Die erwarten sie auch von den Medien. Sie sollen Perspektiven aufzeigen, Ratgeber sein. Jugendliche wünschen sich dialogische, vernetzte Medien."

Thorsten Schilling, Leiter des Fachbereichs Multimedia/IT der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, sagte zum Auftakt der Konferenz: "Junge Menschen sind die schwierigste Zielgruppe für Medienmacher. Wer Erfolg haben will, muss ihre Bedürfnisse kennen." Besonders crossmediale Ansätze entsprächen den Nutzergewohnheiten und Erwartungen des jungen Publikums. Keine Frage also, dass das Thema Crossmedia auch auf dem Podium diskutiert wurde: Berthold Brunsen, Geschäftsführer der bremen 4 u GmbH, und Oliver Bargfeld, Leiter für Produkt- und Markenentwicklung der Rheinischen Post, berichteten von ihren Erfahrungen.

Auch spiesser-Chefredakteur Peter Stawowy, der Redaktionsleiter von GIGA REAL, Christoph Rieth, der Geschäftsführer und Chefredakteur von Focus TV, Matthias Pfeffer, und RTLII-Nachrichtenchef Jürgen Ohls stellten ihre erfolgreichen Praxis-Konzepte vor. In Arbeitsgruppen entwickelten die Teilnehmenden schließlich eigene Ideen rund um die Berichterstattung zur Fußball-WM 2006, die soziale Gesellschaft und die Frage "Wohin steuert die Jugend?".


Event series

Mapping Memories

Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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Fachkonferenz

Konferenz zur Holocaustforschung

Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft.

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TiT-Veranstaltungsreihe

Themenzeit im Themenraum

Themenzeiten: Kompakte Informationsmodule und anregende Diskussionen mit männl. und weibl. Experten zu Themen der politischen Bildung.

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Veranstaltungsreihe

Checkpoint bpb – Die Montagsgespräche

Alle zwei Monate montags diskutiert der Checkpoint aktuelle Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung – anspruchsvoll, unterhaltsam und gerne auch kontrovers.

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Veranstaltungsreihe

What's up, America? – Perspectives on the United States and Transatlantic Relations

Mehr als die Hälfte der Europäer steht TTIP positiv gegenüber – in Deutschland und zwei weiteren Ländern jedoch ist die Ablehnung innerhalb der Bevölkerung groß. Anhand dieses Fallbeispiels beschäftigt sich die Podiumsdiskussion mit der Frage, wieso wirtschaftliche Fragen auf beiden Seiten des Atlantiks und auch innereuropäisch auf so unterschiedliche Art und Weise diskutiert werden.

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Blog zur Fachkonferenz

Medienkompetenz 2014

Zielsetzung der Fachkonferenz Medienkompetenz 2014 ist es, theoretische und praktische Konzepte angesichts aktueller digitaler Umbrüche und vor dem Hintergrund bestehender Modelle der Medienkompetenz zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

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