Veranstaltungen: Dokumentation

3.2.2005

Interkulturelle Öffnung und Verwaltungsmodernisierung

Bericht über eine Fachkonferenz vom 5./6. Oktober 2004

Einwanderung und Integration sind zentrale Herausforderungen für den Staat und die Verwaltung geworden, denen sie sich durch Reformen stellen müssen. Wie können unterschiedliche Ansätze der Verwaltungsmodernisierung und der interkulturellen Öffnung vernetzt werden?

  • PDF-Icon Bericht über die Fachkonferenz (PDF-Version: 442 KB)

    Einwanderung und Integration sind zentrale Herausforderungen für den Staat und die Verwaltung geworden, denen sie sich durch Reformen stellen müssen. Die Konferenz hatte das Ziel, die unterschiedlichen Ansätze der Verwaltungsmodernisierung und der interkulturellen Öffnung zu vernetzen.

    Staat und Verwaltung stehen seit über einem Jahrzehnt unter großem und wachsendem Veränderungsdruck und haben in vielen Bereichen einen Modernisierungsschub erfahren. Dennoch fehlt es weithin an ausreichender Orientierung und an qualifizierten Konzepten vor allem in der Frage, wie die öffentliche Verwaltung die Themen Einwanderung und Integration kompetent angehen sollte. Dass Deutschland ein Einwanderungsland ist, wurde Jahrzehnte lang verdrängt oder als Thema für ideologische Grabenkämpfe instrumentalisiert. Die Zersplitterung der Zuständigkeiten für dieses Handlungsfeld war der Entwicklung von Sachverstand auf diesem Gebiet nicht gerade förderlich. Deshalb sollten die Projekte zur interkulturellen Öffnung ein integraler Bestandteil der Modernisierung der Verwaltung sein. Allerdings erfordert das Schritte, die über die augenblickliche Praxis der Verwaltungsreform hinausgehen.

    Die Konferenz widmete sich folgenden Themen:
    • Öffentliche Verwaltung und Einwanderung im europäischen Vergleich: Was muss noch geleistet werden?
    • Was bewirken die bisher vorliegenden Konzepte der Verwaltungsreform, insbesondere das "Neue Steuerungsmodell" für die interkulturelle Öffnung?
    • Wie kann verknüpft werden, was zusammengehört? Interkulturelle Öffnung und Verwaltungsreform in der Praxis.


  • Event series

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    Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft.

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    Zielsetzung der Fachkonferenz Medienkompetenz 2014 ist es, theoretische und praktische Konzepte angesichts aktueller digitaler Umbrüche und vor dem Hintergrund bestehender Modelle der Medienkompetenz zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

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