Veranstaltungen: Dokumentation

12.5.2004

Eurovisionen

Biografien und Thesenpapiere

Michael Hvorecký
1976 in Bratislava, Slowakei geboren. Von ihm erschienen der Erzählband "Das starke Gefühl von Sauberkeit" (1998) und "Jäger & Sammler" (2001). Sein Romandebüt "Der letzte Hit" wurde im Mai 2003 veröffentlicht. Er wurde mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien (Literarisches Colloquium Berlin, Museumsquartier in Wien, Goethe Institut München) bedacht. Seine Bücher wurden ins Polnische und ins Tschechische übersetzt. Zudem schreibt er regelmäßig für verschiedene Zeitschriften. Seine Texte erschienen auch in Deutschland (u.a. Die Zeit, Frankfurter Allgemeine Zeitung). Er lebt als freier Schriftsteller und Lektor in Bratislava.

  • Thesenpapier
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    Tomislav Medak
    Studierte Philosophie und Germanistik in Zagreb. Die Schwerpunkte seiner Arbeit bilden die bio-politische, die Sozial- und Medientheorie, insbesondere die sozio-theoretischen Auswirkungen neuer Technologien und der neuen Medien. Zur Zeit koordiniert er das Theorie- und Forschungsprogramm und die Veröffentlichungen des Multimedia-Instituts in Zagreb. Als Darsteller und Choreograph ist er im international bekannten Theaterensemble BADco aus Zagreb tätig. Medak nimmt als Redner an Veranstaltungen zu Philosophie, Medienkunst und darstellenden Künsten teil. Gelegentlich ist er als Redakteur für Themen der Informations- und Kommunikationstechnologien, darstellenden Künste und für Radioprogramme tätig. Derzeit konzentriert sich seine Forschungsarbeit auf Sozial- und Kulturpolitik; hier untersucht er die breiteren Auswirkungen bestehender Rahmenbedingungen für IPR (Intellectual Property Rights) sowie Alternativen zu diesen, außerdem den Schutz öffentlichen Besitzes, Managementsysteme als auch die Repräsentation kreativer Produktionen.

  • Thesenpapier
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    Dr. Christina Weiss
    Geboren 1953 in St. Ingbert/Saar, studierte Vergleichenden Literaturwissenschaft, Germanistik, Italienische Philologie und Kunstgeschichte an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Von 1977-1984 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität des Saarlandes. 1982 promovierte sie im Fach Vergleichende Literaturwissenschaft. Seit 1979 hat Weiss regelmäßig als freie Literatur- und Kunstkritikerin gearbeitet. Von 1984-1986 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität/GSH Siegen für Allgemeine Literaturwissenschaft. 1987 wurde Weiss Redakteurin bei dem Kunstmagazin ART und von 1988-1991 war sie Literatur- und Kunstkritikerin für die Süddeutsche Zeitung, die Zeit, den Südwestfunk und den Deutschlandfunk. Zwischen 1989 und 1991 moderierte sie die Fernsehdiskussionsrunde "Café Größenwahn" und das "Literaturmagazin" im SWF-Fernsehen. Gleichzeitig arbeitete sie als Programmleiterin des Hamburger Literaturhauses. Von 1991-2001 war Weiss Kultursenatorin der Freien Hansestadt Hamburg und zusätzlich zwischen 1993 und 1997 Senatorin für die Gleichstellung. Seit 2002 ist Weiss Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

  • Rede
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    Simon Mundy
    Direktor der "UK National Campaign for the Arts", Präsident des Europäischen Forums für Kunst und Kulturerbe (EFAH), Direktor von Festivals in Schottland und den Niederlanden. Er veröffentlichte in den letzten Jahrzehnten Biographien von Purcell, Tschaikovsky und Elgar, zwei Gedichtbände (By Fax to Alice Springs und After The Games), einen Führer zur Kulturpolitik und Management für Darstellende Künste für den Europarat; ebenso Making It Home: Europe and the Politics of Culture für die Europäische Kulturstiftung. Er ist Kurator des Europäischen Barock Orchesters, Vorstand des B10c (der Agentur für visuelle Künste und neue Technologien für Wales) und Vizepräsident des Presteigne International Festival. Er arbeitete als Berater der UNESCO, des Europarats, des Internationalen Musikrats, der Ford Stiftung und der Mission der Vereinten Nationen im Kosovo. Er schreibt häufig für das BBC Musik Magazin und Sendungen auf BBC Radio. Außerdem ist Mundy ist Senior Associate Fellow des Instituts für Internationale Politik am King's College, London.

  • Thesenpapier
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  • Event series

    Mapping Memories

    Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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    Fachkonferenz

    Konferenz zur Holocaustforschung

    Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft.

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    TiT-Veranstaltungsreihe

    Themenzeit im Themenraum

    Themenzeiten: Kompakte Informationsmodule und anregende Diskussionen mit männl. und weibl. Experten zu Themen der politischen Bildung.

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    Veranstaltungsreihe

    Checkpoint bpb – Die Montagsgespräche

    Alle zwei Monate montags diskutiert der Checkpoint aktuelle Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung – anspruchsvoll, unterhaltsam und gerne auch kontrovers.

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    Veranstaltungsreihe

    What's up, America? – Perspectives on the United States and Transatlantic Relations

    Mehr als die Hälfte der Europäer steht TTIP positiv gegenüber – in Deutschland und zwei weiteren Ländern jedoch ist die Ablehnung innerhalb der Bevölkerung groß. Anhand dieses Fallbeispiels beschäftigt sich die Podiumsdiskussion mit der Frage, wieso wirtschaftliche Fragen auf beiden Seiten des Atlantiks und auch innereuropäisch auf so unterschiedliche Art und Weise diskutiert werden.

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    Blog zur Fachkonferenz

    Medienkompetenz 2014

    Zielsetzung der Fachkonferenz Medienkompetenz 2014 ist es, theoretische und praktische Konzepte angesichts aktueller digitaler Umbrüche und vor dem Hintergrund bestehender Modelle der Medienkompetenz zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

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