Veranstaltungen: Dokumentation

9.3.2004

"Ziel Eins. Ziel Zwei. Ziel Drei."

Workshop für Lokaljournalistinnen und Lokaljournalisten im Hörfunk am 5. und 6. März 2004 in Dortmund

Die Europäische Union (EU) spielt nicht nur in Brüssel, Straßburg oder Luxemburg eine Rolle. Täglich beeinflussen europäische Entscheidungen die Arbeit der Bundesregierung wie auch die Arbeit der Kommunen. Lokaljournalistinnen und Lokaljournalisten im Hörfunk überlegten in diesem Workshop, wie sie Hörer für europäische Themen begeistern können.

  • PDF-Icon Ergebnisse der Redaktionskonferenzen
  • Statements der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
  • Pressemitteilung

    Die Europäische Union (EU) spielt nicht nur in Brüssel, Straßburg oder Luxemburg eine Rolle. Täglich beeinflussen europäische Entscheidungen die Arbeit der Bundesregierung wie die Arbeit der Kommunen. Hier sind die Lokaljournalisten gefragt. Vor allem im Hinblick auf die Europawahl 2004 gilt es Konzepte, Ideen und Recherchewege zu entwickeln und den Fokus auf die EU-Erweiterung zu richten. Immerhin bestimmen Bürger und Bürgerinnen aus 25 Nationen – anstatt wie bisher aus 15 Ländern - am 17. Juni die Zusammensetzung des europäischen Parlaments in Straßburg.

    "Wie holen wir Europa-Themen ins Wohnzimmer unserer Hörerinnen und Hörer?", diese Frage stand deshalb für die Lokalfunkerinnen und Lokalfunker des Journalistenworkshops "Ziel Eins. Ziel Zwei. Ziel Drei." am 5. und 6. März im Vordergrund. Gearbeitet wurde in den Räumen der Deutschen Hörfunkakademie in Dortmund, die mit der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und dem Medienhaus Dortmund diese Tagung veranstaltete. Unterstützt wurden die Teilnehmenden von Radiomachern aus der Praxis, etwa Andreas Heine von Radio MK, Professor Wichard Woyke von der Universität Münster, dem Brüsseler Korrespondenten Marcello Faraggi und von Heike Groll, Leiterin der Redaktion der Drehscheibe. Zudem stellten sich in einer Podiumsdiskussion vier Politiker, die bei der Europawahl 2004 kandidieren, den Fragen der Teilnehmenden.

    Schon der Titel "Ziel Eins. Ziel Zwei. Ziel Drei.", in Anlehnung an die Bezeichnung verschiedener EU-Förderprogramme, wies auf einen Schwerpunkt des Workshops hin: die europäische Förderpolitik. Sie bot ausreichend Stoff für die Arbeit einer der drei Redaktionsgruppen. Mit der Bemerkung, in Brüssel gelte das Windhund-Verfahren, spielte Professor Woyke in seinem Vortrag auf eine Besonderheit des europäischen Fördersystems an: Je früher die Verantwortlichen etwa einer Kommune von einem Förderprogramm erfahren, desto höher die Chancen Geld aus Brüssel zu bekommen. Eine weitere Redaktionsgruppe erarbeitete unter dem Stichwort "Novel Food" Ideen für Hörfunkbeiträge im Bereich genmanipulierte Pflanzen und Zusatzstoffe in Lebensmitteln. Die dritte Redaktionsgruppe kümmerte sich um den Regelungsbedarf auf europäischer Ebene bei den Themen Organhandel und Stammzellenforschung.


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