Veranstaltungen: Dokumentation

9.3.2004

"Ziel Eins. Ziel Zwei. Ziel Drei."

Stimmen zum Workshop in Dortmund

Die Europäische Union (EU) spielt nicht nur in Brüssel, Straßburg oder Luxemburg eine Rolle. Täglich beeinflussen europäische Entscheidungen die Arbeit der Bundesregierung wie die Arbeit der Kommunen. Hier sind die Lokaljournalisten gefragt.

Wie fanden Sie den Workshop? Was war gut, was war schlecht? Welche Ideen nehmen Sie mit nach Hause?

Simone Franzke, Radio Erft:
"Ich kam mit der Erwartung her, dass ich gute Ideen bekomme, wie ich das Thema Europa umsetzen könnte – also ganz konkret für meine Region. Und tatsächlich habe ich viele Anregungen bekommen und weiß jetzt wie ich an das Thema herangehen kann. Schade war, dass definitiv zu wenig Zeit war. Ständig standen wir unter Zeitdruck."

Sebastian Krüger, c.t. – das Radio:
"Ich bin hergekommen, um unsere Hörerschaft in Zukunft mit fundiertem Hintergrundwissen zu Europa informieren zu können und auch um zu schauen, wie Kollegen zu diesem Themen arbeiten. Das war auch gegeben. Aber der effektive Wissenszuwachs ist nach eineinhalb Tagen eben doch sehr gering. Die stundenlange Recherchearbeit zu Hause wird bleiben."

Dr. Egon Peifer, Welle Niederrhein:
"Das Thema Europa bietet sich durch die unmittelbar bevorstehende Wahl und die Erweiterung der EU um zehn Länder einfach an. Von dem Workshop habe ich mir Ideen erhofft, wie man dieses Thema im Lokalfunk verarbeiten kann. Gerade die Ausführungen von Herrn Faraggi waren besonders facettenreich und interessant, weil er das Thema anhand eines konkreten Projekts, ein Film über den Eurostat-Skandal, dargestellt hat. Wenig hilfreich war dagegen die Podiumsdiskussion mit den Europapolitikern. Auch die Journalisten, die schon länger im Geschäft sind, wussten nichts Neues zu berichten. Es wäre besser gewesen, das ganze umzudrehen und zu fragen: ,Was würden Sie als Politiker von Journalisten mal gerne zum Thema Europa gefragt werden?‘"

Bettina Weihe, Freie Journalistin:
"Ich wollte zum einen etwas über Europa erfahren. Und zum anderen hat es mich als freie Journalistin im Lokalfunk natürlich gereizt, wie ich das große Thema Europa im Lokalen verarbeiten kann. Durch die Vorträge ist mir das Thema auf sehr unpolitische Art nahe gebracht worden. Ich nehme auf jeden Fall eine ganze Reihe von Ansätzen für die lokale Umsetzung mit. Schade war, dass die Zeit für den Workshop mit knapp zwei Tagen zu knapp bemessen war – man sollte schon auch Internetrecherchen machen und sich mit dem Thema intensiv auseinander setzen können. Im Idealfall entsteht am Ende nicht nur ein Konzept, sondern auch ein Produkt, nämlich ein sendefertiger Beitrag."


Event series

Mapping Memories

Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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Fachkonferenz

Konferenz zur Holocaustforschung

Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft.

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TiT-Veranstaltungsreihe

Themenzeit im Themenraum

Themenzeiten: Kompakte Informationsmodule und anregende Diskussionen mit männl. und weibl. Experten zu Themen der politischen Bildung.

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Veranstaltungsreihe

Checkpoint bpb – Die Montagsgespräche

Alle zwei Monate montags diskutiert der Checkpoint aktuelle Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung – anspruchsvoll, unterhaltsam und gerne auch kontrovers.

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Veranstaltungsreihe

What's up, America? – Perspectives on the United States and Transatlantic Relations

Mehr als die Hälfte der Europäer steht TTIP positiv gegenüber – in Deutschland und zwei weiteren Ländern jedoch ist die Ablehnung innerhalb der Bevölkerung groß. Anhand dieses Fallbeispiels beschäftigt sich die Podiumsdiskussion mit der Frage, wieso wirtschaftliche Fragen auf beiden Seiten des Atlantiks und auch innereuropäisch auf so unterschiedliche Art und Weise diskutiert werden.

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Blog zur Fachkonferenz

Medienkompetenz 2014

Zielsetzung der Fachkonferenz Medienkompetenz 2014 ist es, theoretische und praktische Konzepte angesichts aktueller digitaler Umbrüche und vor dem Hintergrund bestehender Modelle der Medienkompetenz zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

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