Veranstaltungen: Dokumentation

21.11.2003

Gute Gene, schlechte Gene?

Gentechnik, Genforschung und Consumer Genetics

Der Kongress

An drei Tagen diskutierten 35 internationale und deutsche Expertinnen und Experten aus Humangenetik, Ethik, Politik und Wirtschaft in Bremen über Chancen und Risiken der Gentechnologie. Dabei standen vor allem Fragen nach den gesellschaftlichen, politischen sowie ethischen Zusammenhängen im Mittelpunkt der Auseinandersetzungen. Rund 170 Teilnehmer haben sich in Plenarveranstaltungen sowie Workshops mit dem Stand der Humangenetik vertraut gemacht und sich mit aktuell diskutierten Problembereichen wie Präventionen von Erbkrankheiten und den Herausforderungen der Reproduktionsmedizin auseinandergesetzt. Der Kongress war ein Forum für kontroverse Standpunkte, für den Austausch über unterschiedliche kulturelle Traditionen, die auch auf dem Gebiet der Humangenetik greifbar werden. Der Austausch von Argumenten war ein zentrales Anliegen des Kongresses. Die intensiven Diskussionen haben gezeigt, dass die Veranstalter damit einen wichtigen Beitrag zum öffentlichen Diskurs geliefert haben. Dabei artikulierten sich bereits in der Eröffnungsveranstaltung auf Seiten der Referenten als auch im Publikum höchst kontroverse Standpunkte. Die Bundeszentrale für politische Bildung sowie die Landeszentrale für politische Bildung Bremen haben mit diesem Kongress ein Thema aufgegriffen, das in ganz besonderer Weise die Frage nach der politischen Partizipationsmöglichkeit der Bürgerinnen und Bürger aufwirft. Im Bereich der Biowissenschaften werden Entscheidungen gefällt, die für die Gesellschaft von zentraler Bedeutung sind. Viele Menschen haben aber den Eindruck, dass dieser Prozess der Gestaltungsmöglichkeit durch die Gesellschaft entzogen ist. Das zentrale Anliegen der Veranstalter war deshalb, die Debatte um Gentechnologie und Bioethik aus den oft nur für Spezialisten verständlichen fachwissenschaftlichen Diskussionsrunden und Kommissionen heraus in die breite gesellschaftliche Auseinandersetzung hineinzutragen.

Auf den folgenden Seiten sind in Auszügen Kernaussagen und wichtige Ergebnisse des Kongresses dargestellt.


Event series

Mapping Memories

Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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Fachkonferenz

Konferenz zur Holocaustforschung

Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft.

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TiT-Veranstaltungsreihe

Themenzeit im Themenraum

Themenzeiten: Kompakte Informationsmodule und anregende Diskussionen mit männl. und weibl. Experten zu Themen der politischen Bildung.

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Veranstaltungsreihe

Checkpoint bpb – Die Montagsgespräche

Alle zwei Monate montags diskutiert der Checkpoint aktuelle Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung – anspruchsvoll, unterhaltsam und gerne auch kontrovers.

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Veranstaltungsreihe

What's up, America? – Perspectives on the United States and Transatlantic Relations

Mehr als die Hälfte der Europäer steht TTIP positiv gegenüber – in Deutschland und zwei weiteren Ländern jedoch ist die Ablehnung innerhalb der Bevölkerung groß. Anhand dieses Fallbeispiels beschäftigt sich die Podiumsdiskussion mit der Frage, wieso wirtschaftliche Fragen auf beiden Seiten des Atlantiks und auch innereuropäisch auf so unterschiedliche Art und Weise diskutiert werden.

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Blog zur Fachkonferenz

Medienkompetenz 2014

Zielsetzung der Fachkonferenz Medienkompetenz 2014 ist es, theoretische und praktische Konzepte angesichts aktueller digitaler Umbrüche und vor dem Hintergrund bestehender Modelle der Medienkompetenz zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

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