Veranstaltungen: Dokumentation

17.7.2003

Gute Gene, schlechte Gene?

Biografien der Teilnehmenden

Die Biografien der Kongress-Teilnehmer "Gute Gene, schlechte Gene".

Dr. Michael Angastiniotis
Geboren 1941 in Famagusta, Zypern; Studiuim der Medizin an der an der Universität Aberdeen, Schottland. Facharzausbildung in Kinderheilkunde. Weiterbildung in den Bereichen Thalassämie (Biochemie, Prävention, Pränataldiagnostik: University College, London); Pädiatrische Hämatologie (Hospital for Sick Children, London); Genetik (Duncan Guthrie Institute, Glasgow); 1989 bis 2001 Direktor des Thalassämie-Zentrums in Zypern. Zur Zeit Koordinator eines Forschungsteams am Cyprus Institute of Neurology and Genetics on Thalassaemia; Ärztlicher Direktor des Zentrums für reproduktive Genetik (Präimplantationsdiagnostik) in Maroni, Zypern. Seit 1970 Vizepräsident der Zyprischen Spastic Society; seit 1983 Mitglied diverser Ausschüsse des Gesundheitsministeriums. Verschiedene Positionen in der Weltgesundheitsorganisation.
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    Dr. Wolfgang Beer
    Geboren 1951, Studium der Erziehungswissenschaften, Politische Wissenschaft und Soziologie, seit vielen Jahren in der politischen Bildung tätig u.a. wiss. Mitarbeiter und Lehrbeauftragter an der Freien Universität Berlin, Mitarbeiterfortbildung bei der Evangelischen Erwachsenenbildung Niedersachsen; z.Zt. Geschäftsführer der Evangelischen Akademien in Deutschland und stellv. Vorsitzender im Bundesausschuss Politische Bildung (bap), Berlin. Seit 1988 intensive Auseinandersetzung mit der Gen- und Biotechnologie. Letzte Veröffentlichung zum Thema (mit P. Markus und K.Platzer): "Was wissen wir vom Leben? Die Herausforderungen der Ethik durch die neuen Biowissenschaften, 2003.

    Dr. Armin Bohmann
    Schwerpunkt Mikrobiologie, Genetik, Biochemie; 1993 Promotion; 1994 Forschungsaufenthalt in Japan; 1995-1998 Ausbildung zum deutschen und europäischen Patentanwalt; 1998-2000 Leiter des Bereichs Biotechnologie in einer führenden deutschen, auf den Bereich des gewerblichen Rechtsschutzes spezialisierten Kanzlei; August 2000 Gründung der Kanzlei Bohmann Loosen; Arbeitsschwerpunkte: Gewerblicher Rechtsschutz, insbesondere Patent- und Lizenzrecht im Bereich Biotechnologie, Chemie und Pharmazie.
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    Prof. Dr. Jörn Bullerdiek
    Geboren 1955; 1974-1979 Studium der Biologie; 1982 Promotion; 1989 Habilitation für das Fach Humangenetik an der Universität Bremen; seit 2000 Leiter des Zentrums für Humangenetik in Bremen; Forschungsschwerpunkte: Tumorgenetik / Molekulare Onkologie; Autor zahlreicher wissenschaftlicher Veröffentlichungen im Bereich Humangenetik, Tumorgenetik und vergleichende Genetik.
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    Dr. Ole Döring Ph.D., M.A. phil.
    Geboren 1965; Studium der Philosophie und Sinologie in Tübingen und Göttingen; seit 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Asienkunde (Hamburg); im Rahmen der DFG- Forschergruppe "Kulturübergreifende Bioethik" seit 2002 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Ostasienwissenschaften der Ruhr- Universität Bochum; aus seiner Forschungstätigkeit zur chinesischen Bioethik und interkulturellen Hermeneutik sind 6 Bücher und zahlreiche Beiträge in deutschen und internationalen Sammelbänden, Zeitschriften- und Zeitungsartikel hervorgegangen. U.a.: "'Eugenik' und Verantwortung: Hintergründe und Auswirkungen des 'Gesetzes über die Gesundheitsfürsorge für Mütter und Kinder'", China aktuell (08/98): 826-835; "Verstehen als Anerkennen. Überlegungen zu einer zeitgemäßen Kulturhermeneutik am Beispiel der Medizinethik im heutigen China", Bochumer Jahrbuch zur Ostasienforschung Band 25 2001, Bochum (Iudicium), 2002: 9-52; "China‘s struggle for practical regulations in medical ethics", Nature Reviews Genetics 4, 233 -239 (2003); Advances in Chinese Medical Ethics. Chinese and International Perspectives, Hamburg 2002 (ed.); Chinas Bioethik verstehen. Ergebnisse, Analysen und Überlegungen aus einem Forschungsprojekt zur kulturell aufgeklärten Bioethik (im Druck).
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    Prof. Dr. Marcus Düwell
    Lehrstuhl für philosophische Ethik an der Philosophischen Fakultät der Universität Utrecht und Wissenschaftlicher Direktor des Ethiek Instituut der Universität Utrecht. 1993-2001 Wissenschaftlicher Koordinator des Interfakultären Zentrums für Ethik in den Wissenschaften der Universität Tübingen. Mitglied im Vorstand der Akademie für Ethik in der Medizin, dem Vorstand der Vereniging van Ethici in Nederland und der Schriftleitung der Zeitschrift "Ethik in der Medizin". Ausgewählte Publikationen: Ästhetische Erfahrung und Moral (Alber, 1999); Mitherausgeber von: Ethik in der Humangenetik (Fancke, 1998); Umwelt, Ethik, Recht (Francke, 2002); Handbuch Ethik (Metzler, 2002); Bioethik – Eine Einführung (Suhrkamp, 2003).

    Erika Feyerabend
    Geboren 1957; Studium der Sozialpädagogik in Essen und der Sozialwissenschaften in Hagen; seit 1995 tätig als freie Journalistin und Lehrbeauftrage der Fachhochschulen Düsseldorf (FB Politik) und Dortmund; 1995 Mitbegründerin von Bioskop - Forum zur Beobachtung der Biowissenschaften e.V. Besondere Interessensgebiete im Rahmen der biowissenschaftlichen Auseinandersetzungen: genetische Bewertungspraktiken aller Art, Todesherstellung im Zeichen von Transplantationsmedizin und Euthanasie, Wissenschaftskritik.
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    Bischof Dr. Martin Hein
    Geboren 1954 in Wuppertal; Studium der Rechtswissenschaft und der Theologie in Frankfurt/Main, Marburg und Erlangen. 1979 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Reformationsgeschichtlichen Forschungsstelle (DFG) in Erlangen. 1982 Promotion an der Theologischen Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg. 1982-1984 Vikar in Kassel. 1984-1989 Pfarrer in Grebenstein. 1989-1994 Studienleiter am Evangelischen Predigerseminar Hofgeismar. 1995-2000 Dekan in Kassel. 2000 Habilitation am Fachbereich Erziehungswissenschaften/Humanwissenschaften der Universität Kassel. Seit September 2000 Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck. 2002 Vorsitzender des Vorstandes der Forschungsstätte der Evangelischen Studentengemeinschaft Heidelberg.
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    Dr. rer. nat. Karsten Henco
    Mitglied des Aufsichtsrats sowie Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates von Evotec OAI AG. Geboren 1953; Studium der Biochemie an der Universität Hannover sowie der TU Darmstadt; 1979 Promotion, wissenschaftlicher Mitarbeiter Universität Zürich; 1982-85 bei der BASF AG Ludwigshafen Beteiligung am Aufbau der Bereiche Molekularbiologie und rekombinante DNA-Technologie 1985 Mitgründer von QIAGEN GmbH und QIAGEN.Inc (jetzt QIAGEN NV); 1993 Mitgründer der EVOTEC BioSystems GmbH, bis 1. Juli 2001 Vorstandsvorsitzender/Geschäftsführer; Vorbereitung und Durchführung des Börsengangs von EVOTEC BioSystems sowie des Zusammenschlusses mit Oxford Asymmetry International plc (OAI) zur Evotec OAI; seit 2001 Mitglied des Aufsichtsrates und Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates der Evotec OAI AG. Mitglied bzw. Vorsitzender mehrerer Aufsichtsräte und Kuratorien: Evotec OAI AG, Hamburg, Garching Innovation GmbH, München, U3 Pharmaceuticals AG, München, DIREVO Biotech AG, Köln, NewLab BioQuality AG, Erkrath, Fraunhofer Institut Biomedizinische Technik, St. Ingbert und Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf; Mitgründer oder mitgründender Investor von einigen Biotechnologieunternehmen in Deutschland, den U.S.A. und Österreich.
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    Prof. Dr. Dr. Sören Holm
    Studium der Medizin, Philosophie und Medizinethik; Professor für Klinische Bioethik an der Universität Manchester und Professor für Medizinische Ethik an der Universität Oslo; ehemaliges Mitglied des Dänischen Ethikrates, der Regierung und Parlament in bioethischen Fragen berät; zahlreiche Veröffentlichungen im Bereich Bioethik; zuletzt insbesondere Veröffentlichungen zum Thema Gentechnologie und Bioethik.

    Claus Koch
    Geboren 1929 in München; Studium der Geisteswissenschaften und Ökonomie in München und Frankfurt; Management-Arbeit in einem Wirtschaftsverlag; 1959 bis 1968 Redaktion Monatszeitschrift "atomzeitalter"; 1973 Mitbegründer und bis 1981 Redakteur der sozialwissenschaftlichen Vierteljahresschrift "LEVIATHAN"; seit 1959 journalistische und publizistische Arbeit für Radio und Zeitung, mehrere sozialwissenschaftliche Forschungsprojekte; zahlreiche Essays (u.a. im MERKUR) und Buchpublikationen; Herausgeber und Autor der zweiwöchentlich erscheinenden Internetzeitschrift "Der neue Phosphoros", Analysen und Entgegenungen.
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    Klaus Lindpaintner, MD, MPH
    Geboren in Innsbruck, Österreich. Studium der Medizin an der Universität Innsbruck und in Epidemiologie/Public Health an der Harvard Universität. Facharztausbildung in Innerer Medizin, Kardiologie und klinischer Genetik. Akademisch-klinische Laufbahn, zuletzt Professur an Harvard. Bei Roche seit 1997, zunächst als Leiter der kardiovaskulaeren Forschung, dann als Leiter der Abteilung Roche Genetics verantwortlich für Koordination der Aktivitäten und Programme mit Ausrichtung in Genetik, Genomik, und Proteomik. Bibliographie mit über 100 Originalarbeiten, ausserordentliche Professuren an Harvard und University of London. Redaktionsmitglied mehrerer wissenschaftlicher Zeitschriften. Klaus Lindpaintner lebt in der Nähe von Basel, Schweiz; er ist mit einer Internistin verheiratet und hat zwei Töchter.

    Line Matthiessen-Guyader, MD, PhD
    Studium der Medizin in Dänemark, Universität Odense, Promotion in Neurowissenschaft an der Université Paris; seit 1992 Mitarbeiterin der Europäischen Kommission (EK); 1992-1998 im Rahmen des EK-Biotechnologieprogramms; 1998-2000 verantwortlich für neurowissenschaftliche Forschung im EK-Forschungsprogramm Lebensqualität und Management lebender Ressourcen"; seit 2000 wissenschaftliche Hauptreferentin in der EK, Generaldirektion Forschung, Direktion Biotechnologie, Landwirtschaft und Ernährung, Abteilung "Strategische und politische Aspekte"; Aufgabenbereich: Koordination der Umsetzung der Life Science- und Biotechnologie-Strategie, einschließlich ethischer Aspekte der Biotechnologie.
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    Prof. Dr. Andres Metspalu
    Geboren 1951, Studium der Medizin and Molekulargenetik in Tartu (Estland) und Kiew (Ukraine); 1986 Wissenschaftlicher Direktor des Estnischen Biozentrums, seit 1992 Professor für Biotechnologie an der Universität Tartu. Hauptforschungsschwerpunkte: Molekular- und Bevölkerungsgenetik sowie DNA-Reihen-Technologie. Gastaufenthalte u.a. am MPI für Molekulargenetik in Berlin, am EMBL in Heidelberg; 1993-94 Visiting Professor am Baylor College of Medicine in Houston; seit 2000 Visiting Scientist am Internationalen Krebsforschungszentrum der WHO in Lyon; Ausschussmitglied der European Society of Human Genetics; Mitglied im Lenkungsausschuss des European Science Foundation Functional Genomics Program sowie anderer wissenschaftlicher Gremien und Expertengruppen; Gründer von zwei Biotechfirmen in Estland und einer der Initiatoren des Estionian Genome Project.

    Prof. Dr. Dietmar Mieth
    Geboren 1940; Studium der Theologie, Germanistik und Philosophie; 1968 Promotion in Theologie, 1974 Habilitation in Theologischer Ethik an der Universität Tübingen; 1974-1981 Professor für Moraltheologie an der Universität Fribourg (Schweiz); seit 1981 Professor für Theologische Ethik unter besonderer Berücksichtigung der Gesellschaftswissenschaften an der Universität Tübingen; 1986-1990 Aufbau und 1990-2001 Vorstandssprecher des interfakultären Zentrums "Ethik in den Wissenschaften", Universität Tübingen; 1994-2000 Deutsches Mitglied der interdisziplinären Beratergruppe der Europ. Kommission "Ethik in den Wissenschaften und in den neuen Technologien"; 1996-1999 Leiter des "Europäischen Netzwerkes für biomedizinische Ethik"; seit 2000 Deutsches Mitglied der AG des Lenkungsausschusses "Bioethik" des Europarates; seit 2001 Mitglied der Bioethik-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz; seit 2002 Vorsitzender des Wiss. Beirtas des Instituts "Mensch-Ethik-Wissenschaft" (IMEW), Berlin. Forschungsschwerpunkte u.a. Narrative Ethik, Sozialethik; Ethik in den Wissenschaften.
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    Kathryn Pauly Morgan B.A., M.A., M.Ed., Ph.D.
    Professorin der Philosophie, Frauen- und Genderstudien und Bioethik an der Universität Toronto, Kanada; Forschungsschwerpunkte: Sozial- und Politikphilosophie (besonders der Biotechnologien hinsichtlich Geschlecht, Gender und Fertilität), feministische Bioethik, feministische Epistemologie und Methodik, biologische Theorien zu Geschlecht und Gender, Frauen und Gesundheit, kritische Disabilities Studies (Studien zu Behinderung); wesentliche Forschungsaktivitäten: Mitbegründerin der "Canadian Society for Women in Philosophy"; Gründungs- und Vorstandsmitglied von "Hypatia, a journal of feminist philosophy" einer Zeitschrift für feministische Philosophie (die sich zur führenden anglophonen Zeitschrift für feministische Philosophie in der Welt entwickelt hat); Gutachterin für den Sozialwissenschaftlichen und Geisteswissenschaftlichen Forschungsrat, für das Ärzte- und Chirurgen-College von Ontario, eine Vielzahl von Universitäten und Redaktionen; vielfältige wissenschaftliche Veröffentlichungen.
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    Jing-Bao Nie, MD(tcm), PhD
    Geboren 1962 im Süden Zentralchinas; Studium der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und Geschichte der chinesischen Medizin am Hunan College of Chinese Medicine, Abschluss "Bachelor of Medicine"; 1993 MA Abschluss in Soziologie an der Queen´s University in Kananda und Dissertation in Medizinischer Humanwissenschaft an der Universität Texas; 1988 bis 1991 Lehrbeauftragter für Chinesische Medizin am Hunan College; z.Zt. Dozent am Zentrum für Bioethik der Dunedin School of Medicine, University Otago, Neuseeland und ao. Professor bzw. Gastprofessor an der Hunan Normal University, dem Yueyang Normal College, der Shangdong University, und der Beijing University. Zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen zu Fragen der Bioethik, komparative Studien chinesische und westliche Medizin; Mitglied verschiedener Redaktions-und Beratungsausschüsse von Fachzeitschriften; Forschungsschwerpunkt u.a. Medizinische Ethik im Kontext der chinesischen Kultur.
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    Prof. Dr. Irmgard Nippert
    Studium der Soziologie in Hannover, Leicester (U.K.) und Bielefeld, Weiterbildung in Epidemiologie in Amherst (Mass. USA). Habilitation an der Medizinischen Fakultät der WWU Münster. Seit 1997 Universitätsprofessorin für Frauengesundheitsforschung am Universitätsklinikum Münster, Mitglied des Editiorial Boards mehrerer internationaler wissenschaftlicher Zeitschriften. Wissenschaftliche Leitung zahlreicher nationaler und internationaler Projekte zur Evaluation und Qualitätssicherung der "new genetics" insbesondere im Bereich der Pränataldiagnostik, der prädiktiven Testung und des Heterozygotenscreenings. Bibliographie mit mehr als 100 Veröffentlichungen. Ordentliches Mitglied in der Enquetekommission "Zukunft einer frauengerechten Gesundheitsversorgung in Nordrhein-Westfalen" des Landtags Nordrhein-Westfalen. Ordentliches Mitglied in der "Zentralen Kommission zur Wahrung ethischer Grundsätze in der Medizin und ihren Grenzgebieten" der Bundesärztekammer. Ständiges beratendes Mitglied der Kommission für Öffentlichkeitsarbeit und ethische Fragen der Gesellschaft für Humangenetik e.V.
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    Prof. Dr. Michel Revel
    Geboren 1938 in Straßburg, Forscher am Institut de Biologie Physico-Chimique in Paris, dort Zusammenarbeit mit Professor Francois Gros, einem Direktor des Pasteur-Instituts, mit dem er die initiierenden Faktoren der Proteinbiosynthese entdeckte; seit 1970 vornehmlich Interferon-beta-Forschung am Weizmann Institute of Science, Rehovot, Israel; 1979 führte seine Arbeit zu der Gründung von InterPharm, die sich auf die Produktion von humanem, natürlichem und rekombinantem Interferon-beta spezialisiert hat; heute Chief Scientist von InterPharm. 1999 Israelischer Preis für Medizin; Fellow der New York Academy of Science ernannt; Mitglied der Europäischen Organisation für Molekularbiologie (EMBO) und der Human-Genom-Organisation (HUGO); seit 1993 Mitglied und Berichterstatter im Internationalen Bioethikausschuss der UNESCO; Mitglied des Nationalen Israelischen Helsinki-Komitees zur Genforschung am Menschen; Mitwirkung bei der Erstellung von Gesetzesentwürfen für das israelische Parlament.
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    Rene Röspel, MdB
    Geboren 1964 in Hagen, 1984/85 Ausbildung zum Versicherungskaufmann, 1988-93 Studium der Biologie in Bochum, 1993-94 Studium der Ökologie an der Gesamthochschule Essen, 1994-1998 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Tumorforschung. Seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages, Wahlkreis Hagen, SPD-Fraktion. Mitglied in den Bundestagsausschüssen für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung; für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sowie Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin". René Röspel ist seit 2002 Vorsitzender der Enquete-Kommission "Recht und Ethik in der modernen Medizin".
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    Dr. phil Silja Samerski
    Geboren 1970, Studium der Biologie (Schwerpunkt Humangenetik) und Philosophie an der Universität Tübingen; Abschluss als Dipl-Biologin; Wissenschaftl. Mitarbeiterin im Projekt "Das Alltags-Gen" (Leitung Prof. Dr. Barbara Duden), Universität Hannover; seit mehreren Jahren Mitglied einer internationalen Arbeitsgruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen an, die sich der Erforschung moderner Mythen widmen, wie der Glaube, Medizinkonsum produziere Gesundheit, Datenmanagement vermehre Wissen und professionelle Beratung befähige zu einer freien Entscheidung.
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    Prof. Dr. Edzard Schmidt-Jortzig
    Geboren 1941, Studium der Rechtswissenschaften in Bonn, Lausanne und Kiel; seit 1977 Hochschullehrer, seit 1982 Ordinarius für Öffentliches Recht an der Universität Kiel; 1992-1994 Richter am Verfassungsgerichtshof Sachsen; 1987-1990 Mitglied der Unabhängigen Regierungskommission zur Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt ("Gewaltkommission der Bundesregierung"); 1994-2002 Mitglied des Deutschen Bundestages, Januar 1996-Oktober 1998 Bundesminister der Justiz, 1998-2002 Vorsitzender des Arbeitskreises "Innen und Rechtspolitik" der FDP-Bundestagsfraktion; u.a. Mitglied der Parlamentarischen Kontrollkommission sowie der Enquête-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin" Seit 1997 Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD); Vorstand des Vereins "Forschung contra Blindheit"
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    Dr. phil. Ingrid Schneider
    Diplom-Politologin. Studium der Politikwissenschaften (1981- 1987) an der Universität Hamburg, danach Tätigkeiten beim Institut für Iberoamerikakunde in Hamburg, als Referentin für entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in der Senatskanzlei Hamburg sowie als Redakteurin und Publizistin. 1996 Promotion zu "Föten: der neue medizinische Rohstoff". Ab 1998 Forschungsprojekt zur Nutzung von Körpersubstanzen, Eigentumsverhältnissen am Körper und politischer Regulierung der Biomedizin. 2000-2002 Sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission "Recht und Ethik der modernen Medizin" des Deutschen Bundestages. Seit 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsgruppe Medizin/Neurowissenschaften am Forschungsschwerpunkt Biotechnologie, Gesellschaft, Umwelt (BIOGUM) der Universität Hamburg.
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    Prof. Dr. Bettina Schöne-Seifert
    Studium der Humanmedizin und Philosophie in Freiburg, Wien und Göttingen; Master-Studiengang Bioethics an der Georgetown University; Assistenzzeiten an der Universitätskinderklinik und anschließend am Philosophischen Seminar der Universität Göttingen; danach Mitarbeiterin am Ethikzentrum der Universität Zürich und Gastdozentin an der Zentralen Einrichtung für Wissenschaftstheorie und -ethik; seit 2003 auf dem Lehrstuhl für Medizinethik an der Universität Münster; Mitglied des Nationalen Ethikrats.

    Dr. jur. Hans-Jochen Vogel, Bundesminister a.D.
    Geboren 1926, Studium der Rechtswissenschaften in München und Marburg, 1960-1972 Oberbürgermeister von München; seit 1970 Mitglied des SPD-Bundesvorstandes; 1972-1981 und 1983-1994 Mitglied des Deutschen Bundestages; 1974-1981 Bundesminister der Justiz, 1983 Kanzlerkandidat der SPD, 1983-1991 Vorsitzender des SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, 1987-1991 Vorsitzender der SPD; 1993-2000 Vorsitzender der Vereinigung "Gegen Vergessen – Für Demokratie" e.V., seit 2001 Mitglied des Nationalen Ethikrates. Viele Veröffentlichungen u.a. "Demokratie lebt auch vom Widerspruch" (2001)
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    Prof. Dr. rer. pol. Anne Waldschmidt
    Diplom-Sozialwissenschaftlerin, Professorin für Soziologie der Behinderung und Sozialpolitik an der Universität zu Köln; zuvor Professorin am Fachbereich Pflegemanagement der Ev. Fachhochschule Nürnberg, wissenschaftliche Mitarbeit in DFG-Forschergruppe an der Universität Dortmund; Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, Mitglied in verschiedenen Wissenschaftlichen Beiräten, Initiatorin der Arbeitsgemeinschaft Disability Studies in Deutschland, Mitherausgeberin der "International Encyclopedia of Disability"; Forschungsschwerpunkte u.a.: Soziologische Aspekte der Humangenetik und Pränataldiagnostik, Selbstbestimmung und Bioethik, Behinderung und Normalität, Disability Studies, Diskurstheorie und -analyse. Vielfältige wissenschaftliche Veröffentlichungen.
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    Prof. Dr. Claudia Wiesemann
    Studium der Medizin, Philosophie und Geschichte, Promotion in Medizingeschichte an der Universität Münster. 1985-88 Assistenzärztin in der Kardiologie, Pulmologie und Intensivmedizin. 1990-98 Assistentin bzw. Oberassistentin am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Erlangen-Nürnberg. 1996 Habilitation für Geschichte und Ethik der Medizin. Prof. Wiesemann ist Direktorin des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Göttingen, Präsidentin der Akademie für Ethik in der Medizin e. V. und Stellvertretende Vorsitzende der Ethikkommission der Universität Göttingen. Sie ist zudem Secretary des Wissenschaftlichen Beirats der European Association for the History of Medicine and Health. Forschungsschwerpunkte: Geschichte und Ethik der Forschung mit Menschen, Umgang mit dem menschlichen Embryo, Ethik in der Kinderheilkunde und Jugendmedizin, Ethik aus kulturwissenschaftlicher Perspektive, Geschichte der Sucht.
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    Prof. Dr. med. Gerhard Wolff
    geb. 1947; Facharzt für Humangenetik, Psychotherapeut, Leitender Arzt der Genetischen Beratungsstelle am Institut für Humangenetik und Anthropologie der Universität Freiburg, Psychotherapeutische Praxis mit humangenetischem Schwerpunkt; zunächst wissenschaftlicher Assistent am Institut für Humangenetik der Universität und am Diabetes-Forschungsinstitut Düsseldorf sowie am Institut für Humangenetik der Universität Freiburg; 1989 Habilitation für das Fach Humangenetik, regelmäßige Durchführung eines Curriculums zu ethischen und psychologischen Grundlagen genetischer Beratung einschließlich Supervisionsveranstaltungen, Durchführung mehrerer Projekte und zahlreiche Publikationen zu ethischen und psychosozialen Aspekten der angewandten Humangenetik sowie zu klinisch-genetischen Fragestellungen, Vorsitzender der Kommission für Öffentlichkeitsarbeit und ethische Fragen der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik e.V.
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  • Event series

    Mapping Memories

    Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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    Fachkonferenz

    Konferenz zur Holocaustforschung

    Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft.

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    TiT-Veranstaltungsreihe

    Themenzeit im Themenraum

    Themenzeiten: Kompakte Informationsmodule und anregende Diskussionen mit männl. und weibl. Experten zu Themen der politischen Bildung.

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    Veranstaltungsreihe

    Checkpoint bpb – Die Montagsgespräche

    Alle zwei Monate montags diskutiert der Checkpoint aktuelle Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung – anspruchsvoll, unterhaltsam und gerne auch kontrovers.

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    Veranstaltungsreihe

    What's up, America? – Perspectives on the United States and Transatlantic Relations

    Mehr als die Hälfte der Europäer steht TTIP positiv gegenüber – in Deutschland und zwei weiteren Ländern jedoch ist die Ablehnung innerhalb der Bevölkerung groß. Anhand dieses Fallbeispiels beschäftigt sich die Podiumsdiskussion mit der Frage, wieso wirtschaftliche Fragen auf beiden Seiten des Atlantiks und auch innereuropäisch auf so unterschiedliche Art und Weise diskutiert werden.

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    Blog zur Fachkonferenz

    Medienkompetenz 2014

    Zielsetzung der Fachkonferenz Medienkompetenz 2014 ist es, theoretische und praktische Konzepte angesichts aktueller digitaler Umbrüche und vor dem Hintergrund bestehender Modelle der Medienkompetenz zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

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