30 Jahre Mauerfall Mehr erfahren
beleuchteter Landschaftspark Duisburg Nord am Abend

Workshops 20.3.2015, 14:30 - 16:30 Uhr

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WS 26: Alles für Alle? Auf dem Weg in die digitale Kreativallmende

Derzeit lässt sich im Internet eine zunehmende Ungleichheit in der Verteilung kreativer Ressourcen beobachten. Kreative Inhalte werden kommerzialisiert und immer stärker auch monopolisiert, insbesondere durch die großen Medienunternehmen und deren restriktive Nutzungs- und Verwertungspolitiken. Die eigentlichen Schöpfer der kreativen Inhalte werden oft nur unzureichend am Erlös beteiligt und der allgemeinen Öffentlichkeit bleiben kaum legale Möglichkeiten für einen freien Umgang mit Ideen und Wissen (Recht auf Remix u.ä.). Das kreative Potential des digitalen Raumes wird durch diese Umstände erheblich gehemmt. Im Workshop soll daher darüber diskutiert werden, welche Ansätze es geben kann, um diese Ungleichheit aufzulösen und kreative Ressourcen für die Allgemeinheit besser zugänglich zu machen.

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WS 27: Demokratiekompetenz durch lernendes Handeln - Das Projekt Schule als Staat

Der Ansatz meines Workshops basiert auf der These, dass die politische Bildung auf den in der Ausschreibung skizzierten Rückzug aus der Politik frühzeitig reagieren und ihre bislang praktizierte Zurückhaltung bezüglich des Bildungsziels Partizipation ablegen sollte.

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WS 28: Inklusion in der Arbeit mit bildungsbenachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Der Workshop widmet sich den Anforderungen einer inklusiven politischen Bildung aus Sicht der Praktiker/innen, die ihre politischen Bildungsangebote für unterschiedliche Zielgruppen öffnen möchten und greift ihre Erfahrungen und offene Fragen auf.

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WS 29: Politisierung in überparteilichen Räumen. Wie Partizipation und Meinungsbildung online gelingen können.

Wenn politische Bildung immer politischer wird, wo bleibt dann die freie und überparteiliche Diskussion? Besonders in einer immer polarisierenderen Welt benötigt es außerschulische Räume, in denen junge Menschen politische Positionen und Akteure kennenlernen und einen Austausch der Gedanken erproben können – zu Themen, die sie interessieren.

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WS 30: Demokratie lernen im ländlichen Raum - Herausforderungen in peripheren Bildungslandschaften

Größere Entfernungen zu städtischen Zentren, schlechte Anbindungen an das Netz des öffentlichen Nahverkehrs und allenfalls sporadische Angebote zur politischen Bildung vor Ort – periphere ländliche Räume weisen eine deutliche Asymmetrie gegenüber dicht besiedelten Gebieten auf, wenn es um die Wahrnehmbarkeit und Erreichbarkeit von Projekten und Trägern politischer Bildung geht. Im Workshop wollen wir demonstrieren und diskutieren, wie diese Ungleichheiten in ländlichen Räumen verringert und so das Demokratieverständnis und die Demokratiezufriedenheit in peripheren Bildungslandschaften erhöht werden können.

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WS 31: Die Ängste und Sorgen der Menschen ernst nehmen

Im Workshop wird die Möglichkeit eröffnet, anhand von Originalaussagen und Visualisierungen in Bezug auf Politik und Gesellschaft aus verschiedenen Forschungsprojekten Aspekte der Politikbilder "Bildungsferner" zu erarbeiten und eine verstehende Perspektive zu diesen einzunehmen. Die Ergebnisse sollen auch dahingehend diskutiert werden, welche Anschlussmöglichkeiten sich für die politische Bildung, gerade auch hinsichtlich als schwierig empfundener Haltungen, ergeben können.

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WS 32: Die Idee einer machtfeindlichen Marktwirtschaft und ihre Bedeutung für die politisch-ökonomische Bildung

Der Forderung nach einer „marktkonformen Demokratie“ werden im Workshop Ideen einer demokratiekonformen Marktwirtschaft entgegengestellt. Dabei wird deutlich, dass Demokratie und Marktwirtschaft in einem Spannungsverhältnis zueinander stehen, das es politisch zu gestalten gilt. Zumindest sofern eine Gesellschaft nicht nur auf formaler Ebene demokratischen Grundsätzen entsprechen soll, gilt es, der Konzentration von marktwirtschaftlicher Macht entgegenzuwirken und Positionen wirtschaftlicher Ohnmacht zu minimieren. In der gegenwärtigen Politik scheint die Idee einer demokratiekonformen Marktwirtschaft allerdings ebenso vergessen, wie in der aktuellen Ökonomik und dem daraus abgeleiteten Mainstream der Wirtschaftsdidaktik.

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WS 33: Magic Roundtable Dialog auf gleicher Augenhöhe

Beim Magic Roundtable handelt sich um einen Prozess, in dem sich die Trennung zwischen den Gesprächspartnern, Vortragenden und Teilnehmenden aufhebt, schafft doch erst der Zuhörende den Raum, in dem der Sprechende seine Ideen entwickelt. Dieses Format ist geeignet für große und kleine Gruppen und kann dementsprechend angepasst werden.

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WS 34: Ungleich – aber WER ist gleich?

Dieser Workshop führt auf spielerische Weise in die Wirkung sozialer Wahrnehmungsfilter ein, hilft, eigene blinde Flecken zu entdecken und macht Lust auf Veränderung.

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WS 35: "Typisch Zigeuner" - Mythos und Wirklichkeit: Kunst, Information, Dialog

Was wissen Sie über Sinti und Roma? Welche Bilder, welche Gedanken entstehen in Ihrem Kopf, wenn diese Wörter fallen? Kennen Sie die Menschen? Kennen Sie Ihre Geschichte? Mehr zu wissen lohnt sich, um nicht dumpfem Anti-Ziganismus zu erliegen. Ein wirkungsvolles Mittel dagegen ist dieses einstündige Programm mit multimedialem Wissens-Check und -Update und Führung durch die Ausstellung Otto Pankok Sinti-Porträts & Joakim Eskildsen Roma-Reisen.

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WS 36: "Was ist denn hier bei uns im Haus los?" Konflikte in der Milieu-Gesellschaft - Unterricht für Sek I mit Praxisforschung.

Dr. Sabine Thormann und Christian Fischer haben diese Sozial-Studie mit Konfliktanalyse entworfen, durchgeführt und reflektiert. Fachlich werden soziologische Milieutheorien (Bourdieu, Schulze) genutzt. Die zentrale didaktische Frage ist, wie für die Lernenden eine Brücke von der Mikrowelt (ihrem sozialen Nahraum) zur politischen Makrowelt (dem politisch-demokratischen System) gebaut werden kann

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WS 37: "Einem sozialen Europa Zukunft geben": Das ver.di Manifest zur Europapolitik

"Einem sozialen Europa Zukunft geben" lautete der Titel des ver.di Manifestes zur Europapolitik. In dem Manifest skizziert ver.di ein alternatives Wirtschafts- und Sozialmodell für die EU. In dem Workshop werden wir neben den Alternativen für ein soziales Europa auch den Zustand der Gewerkschaften in Europa betrachten. Wie sind sie aufgestellt, wie verstehen sie sich? Welche Mitbestimmungsmöglichkeiten im Betrieb gibt es in Europa?

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WS 38: (Politische) Grundbildung als Voraussetzung für Partizipation und Beteiligung? Ein Erlebnisparcours

Der Workshop zeigt den Teilnehmenden auf, welche Hürden Menschen, die nicht gut lesen und schreiben können, überwinden müssen, um Demokratie leben zu können. Dazu wird zunächst ein Parcours mit drei Stationen aufgebaut, an denen die Teilnehmenden Aufgaben zu verschiedenen demokratischen Beteiligungsprozessen anhand unterschiedlicher Kompetenzen bearbeiten. Im Anschluss an den Parcours findet ein World Café statt, bei dem Fragen diskutiert werden, die sich aus den bearbeiteten Aufgaben ergeben.

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WS 39: Diversity-Management in einer pluralen Stadtgesellschaft

Der Workshop wird sich mit der Notwendigkeit und Formen des Diversitymanagement beschäftigen. Welche Möglichkeiten stehen einer Kommune zur Verfügung, um die interkulturelle Ausrichtung der Verwaltung umzusetzen?

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WS 40: Gemeinsam in die Zukunft - Entfällt

Dieser Workshop musste wegen zu geringer Teilnehmendenzahlen leider abgesagt werden.

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WS 41: Glück - ein Thema für die politische Bildung?

Vom Bruttonationalglück in Bhutan hin zu Initiativen der UN und EU - das Thema Glück entert die politische Sphäre. Entsprechend bietet es eigentlich viel Stoff für die politische Bildung: von den klassischen philosophischen Betrachtungen zu Glück als dem "pursuit of happiness" zu aktuellen und konkreten ökonomisch-politischen Fragestellungen. Im Workshop sollen die grundlegenden Möglichkeiten aufgezeigt und bestehende methodische Ansätze knapp vorgestellt und diskutiert werden.

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WS 42: Ideenwerkstatt: Impulse und Methoden zur Arbeit in der politischen Jugendbildung

Eine Ideenwerkstatt für die politische Jugendbildung mit Praxisbeispielen aus der DemokratieBildung Im Workshop wird der Frage nachgegangen, was Demokratie für jeden persönlich bedeutet, wodurch Ungleichheiten entstehen können und wie jeder von uns an der Umsetzung der Grundrechte mitwirken kann. Vorstellung von Impulsen und Methoden und anschließende Diskussionsrunde über Praxiserfahrungen der politischen Jugendbildung

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WS 43: Inklusiv politisch bilden - Gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Lernschwierigkeiten als didaktische Herausforderung für die politische Bildung

Wie können politische Bildungs- und Partizipationsprozesse inklusiv geplant und gestaltet werden? Wie kann ein Empowerment eine gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit und ohne Behinderung ermöglichen? Spätestens seit der UN-Behindertenrechtskonvention stehen diese Fragen auf der Agenda der politischen Bildung.

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WS 44: Kleine Dinge und große Spuren - Wie das Internet der Dinge und Big Data unsere Gesellschaft verändern

Bei Bewegungen im digitalen Alltag hinterlassen wir kleine Spuren die, wenn sie nur in ausreichender Menge gesammelt werden, ein recht genaues Bild über uns und unser Verhalten ergeben. Daraus lässt sich nicht nur ablesen, was wir getan haben, sondern auch Vermutungen und Berechnungen anstellen, was wir demnächst, in einigen Monaten oder Jahren tun werden.

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WS 45: Publizieren in der Non-formalen Politischen Bildung

Die non-formale politische Bildung ist ein lebendiges und vielfältiges Arbeitsfeld. In zahlreichen Angeboten werden aktuelle Herausforderungen aufgegriffen, werden Kompetenzen erweitert und Informationen vermittelt. Dieser Erfahrungsschatz spiegelt sich jedoch in einschlägigen Publikationen nicht entsprechend wider. In diesem Workshop sollen Möglichkeiten des Publizierens über innovative Projekte der non-formalen politischen Bildung am Beispiel der Zeitschrift "Journal für politische Bildung" sowie an der Reihe "Non-formale politische Bildung" aufgezeigt werden.

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WS 46: Schule der Zukunft?!

Schule der Zukunft - so heißt das Konzept und zugleich das Grundsatzprogramm der legitimierten Interessenvetretung der Hessischen Schülerschaft. Über mehrere Monate haben gewählte Schülerinnen und Schüler über die Schule der Zukunft nachgedacht, debattiert und beschlossen. In diesem Workshop wollen wir nicht nur unsere Vorstellung einer gerechten, inklusiven und individuellen Schule vorstellen, sondern auch mit den Teilnehmern über neue Ideen diskutieren und Konzeptpapiere entwerfen.

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WS 47: Ungleichheiten gezielter wahrnehmen – Das Leben der Anderen

Der Workshop soll den TeilnehmerInnen verdeutlichen, über welche Teilhabe aus den Bereichen Soziales, Gesellschaft und Politik verschiedene Gruppen von Menschen tatsächlich verfügen. Damit werden Ungleichheiten hervorgehoben, die normalerweise in größeren politischen Kontexten nicht behandelt werden. Explizit nahe gebracht wird dies den TeilnehmerInnen durch die fiktive Übernahme einer Rolle, in welche sie sich hineindenken und -fühlen.

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WS 48: Zur Rezeption von Castingshows und anderen TV-Formaten in der Politischen Bildung - Jugendliche zwischen Identitätsfindung, Medienmündigkeit und politischer Urteilsbildung

80% der Mädchen und 60% der Jungen zwischen 6 und 17 Jahren schauten 2013 regelmäßig TV-Castingshows. Formate wie Deutschland sucht den Superstar und Germany's Next Topmodel prägen nicht nur auf dem Schulhof die Gespräche der Jugendlichen. Die mediale Instrumentalisierung der Lebensgeschichten der KandidatInnen ist geprägt von Voyeurismus, Stigmatisierung und Geschlechterstereotypen. Im Workshop soll ein Einblick in aktuelle TV-Formate und ihre Wahrnehmung durch Jugendliche gegeben werden. Im zweiten Teil arbeiten wir an der Frage, welche Herausforderungen sich hieraus für die Politische Bildung und die Unterrichtsgestaltung ergeben.

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WS 49: Forschende Zugänge zur Ungleichheit

"Ungleichheit" ist eine "soziale Tatsache eigener Art", die stark von Selbstwahrnehmung und Gesellschaftswahrnehmung gesteuert wird. Gleichzeitig liegt sie für die Lernenden in vielfältiger Form in ihrer alltäglichen "Normalität" verborgen. Deshalb ist es für den politisch-bildenden Lernprozess Grundvoraussetzung, Ungleichheiten für die Lernenden sichtbar zu machen. Ein möglicher Zugang zur Ungleichheit ist der Rollenwechsel.

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WS 50: Digitalisierung und Überwachung sichtbar machen. Drohnen und 3D Drucker in der politischen Bildung

Im Gegensatz zu unserer analogen und stofflichen Welt können wir das Digitale nur schwer greifen und seine Implikationen deshalb auch kaum realistisch einschätzen. Ein gutes Beispiel ist die lückenlose, staatliche und privatwirtschaftliche Überwachung unseres Alltags auf der einen Seite und die stillschweigende Akzeptanz auf der anderen Seite. Ein politischer Aufschrei ist trotz medialer Berichterstattung in Gänze ausgeblieben. Im Workshop sollen verschiedene Technologien vorgestellt werden, die als Metapher helfen können, Digitales sichtbar und verständlich zu machen, um damit die Digitalisierung diskutierbar zu machen.

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WS 51: Verschlüsselung, Anonymisierung, Passwortverwaltung

Vorgestellt werden die Programme Thunderbird mit Enigmail und GPG zur Mailverschlüsselung, APG mit K9Mail zur Mailverschlüsselung unter Android, Pidgin oder Jitsi mit OTR zur Chatverschlüsselung, Textsecure als Whatsapp-Ersatz, Truecrypt oder Veracrypt zur Datenträgerverschlüsselung, Tor-Browserbundle zum anonymen Surfen, Orbot zum anonymen Surfen unter Android, Keepass2 zur Passwortverwaltung.

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Partner

Der Bundeskongress 2015 wird veranstaltet vom Bundesausschuss Politische Bildung (bap), der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung und der bpb.

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Für den 13. Bundeskongress hat der Campus Duisburg den rund 1.000 Kongressteilnehmern seine Tore geöffnet. Die bpb und Ihre Kooperationspartner bedanken sich herzlich!

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Coverbild Handbuch Bürgerbeteiligung
Schriftenreihe (Bd. 1200)

Handbuch Bürgerbeteiligung

Menschen engagieren sich mehr denn je und suchen nach neuen Wegen der Mitwirkung sowie der politischen Partizipation. Das Handbuch ist nformationsquelle und bietet einen Einstieg ins Thema.

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