30 Jahre Mauerfall Mehr erfahren
Boykottaktion gegen jüdische Geschäfte am 1. April 1933. Die Herrschaft der Nationalsozialisten bedeutet für die deutschen Juden von Anfang an eine antisemitische  Politik der Diskriminierung und Verdrängung.

2. Tag (Praxisforum)

Themenkomplex: Soziale Dynamiken und Alltagskultur, Praxisforum mit parallelen Workshops



Der zweite Tag startet mit weiteren vertiefenden Vorträgen zur Konferenzthematik. Am Nachmittag finden zwei weitere Diskussionsrunden statt bevor das Praxisforum mit den sieben parallel stattfindenden Workshops beginnt. Hier finden Sie das Programm des zweiten Konferenztages.


28. Januar 2013




9.30 Uhr
Soziale Dynamiken und Alltagskultur


PDF-Icon „Alte Kameradinnen: Das Erlebnisangebot des Nationalsozialismus für junge ,Ostmärkerinnen’“
Elissa Mailänder, Centre d'histoire de Sciences Po, Paris

„Ekel - Der Film ‚Jud Süss’ (1940)* in Nazi-Deutschland“
Daniel Wildmann, DW, Queen Mary, University of London
*Filmrechte: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Diskussion
Moderation: Michaela Christ, Universität Flensburg

11.30 Uhr
Kaffeepause

12.00 Uhr
PDF-Icon „Kann man Zuschauer sein in einer Gesellschaft, die Völkermord begeht?“
Daniel Feierstein, National University of Tres de Febrero, Buenos Aires
(in Englisch)

Diskussion
Moderation: Susanne Beer, Centre Marc Bloch, Berlin

13.00 Uhr
Mittagspause (zur freien Verfügung, Cateringangebot auf Selbstzahlerbasis vor Ort)

14.30 Uhr
PDF-Icon „Schlager und Film als Vergemeinschaftungsmedien“
Vortrag mit Filmbeispielen
Rainer Rother, Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin

Diskussion
Moderation: Susanne Beer, Centre Marc Bloch, Berlin

15.30 Uhr
Kaffeepause

16.00 –18.00 Uhr Praxisforum mit parallelen Workshops

Im Praxisforum werden wissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden mit Inhalten der politischen Bildung verknüpft. Den Teilnehmenden der Konferenz wird in den Workshops die Möglichkeit gegeben, sowohl inhaltliche als auch methodische Aspekte kennen zu lernen.

Workshop 1:
Ausschlusserfahrungen – Die Perspektive der Nicht-Zugehörigen/Opfer
Michael Wildt, Humboldt-Universität zu Berlin
Wolf Kaiser, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, Berlin
Bernd Körte-Braun, Freie Universität Berlin
Moderation: Ulla Kux, Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft, Berlin

Workshop 2:
Lebenswelten junger Menschen zwischen Konformitätszwang und Ausgrenzung: Sport und Freizeit
Barbara Kirschbaum, EL-DE Haus, Köln
Jan Krebs, Gesicht Zeigen, Berlin
Veronika Nahm, Anne Frank Zentrum, Berlin
Julian Nejkow, Dresden
Moderation: Franziska Ehricht, Berlin

Workshop 3:
Gleichschaltung der Wirtschaft – Arisierungen als Politik der Ausgrenzung und Verdrängung
Benno Nietzel, Universität Bielefeld
Christoph Kreutzmüller, Humboldt-Universität zu Berlin
Moderation: Ulrich Baumann, Stiftung Denkmal für die ermordeten
Juden Europas, Berlin

Workshop 4:
Vom Volksempfänger zu Facebook: Massenmedien – Gemeinschaftsbildung – Widerstand
Janosch Steuwer, Ruhr-Universität Bochum
Hanna Krasnova, Humboldt-Universität zu Berlin
Moderation: Christian Gudehus, Universität Flensburg

Workshop 5:
Eisernes Kreuz und Mutterkreuz. Die Einübung von Geschlechterrollen durch Jugendliche als Vorbereitung gesellschaftlichen Rollenverhaltens als Erwachsene
Meike Günther, Deutsches Institut für Menschenrechte, Berlin
Tatjana Volpert, Verdi Jugendbildungsstätte Berlin-Konradshöhe, Berlin
Juliane Lang, Dissens, Berlin
Moderation: Angelika Meyer, Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Workshop 6:
Antisemitismus als Basis nationalsozialistischer Wertvorstellungen
Juliane Wetzel, Zentrum für Antisemitismusforschung, Berlin
Elke Gryglewski, Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, Berlin
Ahmad Mansour, Heroes, Berlin
Moderation: Martin Schellenberg, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, Oranienburg

Workshop 7:
Die Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen als Beispiel von Volksgemeinschaftsbildung im Nationalsozialismus. Und heute?
PDF-Icon "Mark Zaurov, Universität Hamburg"
Uta George, Bad Homburg
Christine Bischatka, Aktion Sühnezeichen Friedensdienste, Berlin
Judith Feige, Deutsches Institut für Menschenrechte, Berlin
Moderation: Christina Härtel, totgeschwiegen e.V., Berlin


Am dritten Konferenztag werden die parallelen Workshops wiederholt.

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Programm

Die 4. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung beleuchtet über drei Tage hinweg den aktuellen Stand wissenschaftlicher Diskurse um Eingrenzungs- und Ausgrenzungs- prozesse. Zum Konferenzthema finden zudem parallele Praxisforen statt. Das Programm finden Sie PDF-Icon hier als PDF

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So kommen Sie zur Konferenz:

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