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Veranstaltungen: Dokumentation

17.2.2015

Checkpoint bpb – die Montagsgespräche: Stillgestanden oder still halten? Deutschlands neue Rolle in der Welt

Nationalitäten- und Truppenzeichen sind am 7. September 2009 auf dem Ärmel der Uniform eines deutschen ISAF Soldaten in Kundus, Afghanistan, zu sehen. SPD und Grüne wollen von Kanzlerin Angela Merkel rasch ein Konzept für die künftige deutsche Afghanistan-Politik sehen. Der SPD-Aussenpolitiker Rolf Mützenich forderte in der "Berliner Zeitung" vom Samstag, 9. Januar 2010: "Die Bundeskanzlerin muss auf jeden Fall vor der Afghanistan-Konferenz in London eine Regierungserklärung im Bundestag abgeben." Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin sagte: "Wir müssen in dieser Legislaturperiode in den Abzug der Bundeswehr einsteigen und brauchen dazu einen verbindlichen Plan." (© AP)
2.369 deutsche Soldaten sind derzeit im Auslandseinsatz – in Afghanistan, dem Kosovo, oder Mali. Verfolgt man die aktuellen sicherheitspolitischen Debatten, könnten es durchaus auch bald mehr werden. Gefragt wurde, was Deutschlands "Rolle in der Welt" sein könnte – und um welche Verantwortung es hier geht. Ausgangspunkt der Diskussion waren Krisen und Konflikte, die immer näher rücken, aber auch der gewachsene Einfluss Deutschlands weltweit. Ein großer Teil der deutschen Bevölkerung ist gleichzeitig gegen erweiterte Auslandseinsätze.

Muss Deutschland als eine der stärksten Wirtschaftsnationen der Welt nun auch außenpolitisch und militärisch "erwachsen" werden? Oder besteht die Rolle Deutschlands eher darin, engagiert für friedliche Lösungen und Konfliktprävention einzutreten? Haben wir eine "Schutzverantwortung" für andere – und was bedeutet eine solche Verantwortung eigentlich vor Ort?

Der Abend skizzierte die Debatte und diskutierte das Für und Wider einer veränderten außenpolitischen Haltung Deutschlands.

Zum Gespräch begrüßten wir:
  • Eric Chauvistré, Militärexperte, Journalist und Autor "Wir Gutkrieger",
  • Claudia Major, Forschungsgruppe Sicherheitspolitik, Stiftung Wissenschaft und Politik,
  • Manja Wollweber, Jugendoffizier der Bundeswehr.
Moderation:
Isabel Skierka (global public policy institute)
Dunja Funke, Dramaturgin und Moderatorin.

Begrüßung: Thomas Krüger, bpb-Präsident

PDF-Icon Begrüßung: Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung
PDF-Icon Kurzbeschreibung der Veranstaltung

Leider gab es ein technisches Ton-Problem. Daher zeigen wir Ihnen aber gerne Bilder vom Abend, welche die angeregten Debatten spiegeln.

Produktverantwortung: Lothar G. Kopp, Dipl.-Päd, Wiss. Referent und Major d. R.



Checkpoint bpb – die Montagsgespräche ist eine Veranstaltungsreihe der Bundeszentrale für politische Bildung in Berlin. Im zweimonatlichen Rhythmus diskutieren wir gemeinsam mit Experten, Praktikern und dem Publikum Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung. Die nächsten Themen und Termine finden Sie hier: http://www.bpb.de/veranstaltungen/format/checkpoint-bpb-die-montagsgespraeche/


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Alle zwei Monate montags diskutiert der Checkpoint aktuelle Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung – anspruchsvoll, unterhaltsam und gerne auch kontrovers.

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