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Schwarz-Weiß Foto: Gruppenbild der Stabes der Ordnungspolizei im Wehrkreis VI auf der Gartentreppe der Villa ten Hompel Anfang der 1940er Jahre.

Videointerviews

Im Rahmen der Veranstaltung baten wir anwesende Expertinnen und Experten zu kurzen Interviews. Dabei sprachen sie jeweils über verschiedene Aspekte der Täter- und Holocaustforschung im Detail.

... über Täter- und Holocaustforschung

Christopher R. Browning, Emeritierter Professor an der University of North Carolina, USA

Mit seiner Studie, die vor 25 Jahren auf deutsch erschien, rückte Christopher R. Browning die Rolle der Polizei im Holocaust sowie einen neuen Tätertypus in den Fokus der Öffentlichkeit: "Ganz normale Männer".

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... über Ideologie, Praxis und Zusammenarbeit von SS, Polizei und Wehrmacht

Dieter Pohl, Professor für Zeitgeschichte an der Universität Klagenfurt

Wie sah die militärische Besatzungspolitik der Wehrmacht in der Sowjetunion aus? Dieter Pohl erklärt ideologische Gemeinsamkeiten und die Kooperation der deutschen Armee mit SS und Polizei im Holocaust.

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... über die Veränderung der Polizei im Nationalsozialismus und ihre Rolle im Holocaust

Edward B. Westermann, Professor für Geschichte an der Texas A&M University-San Antonio

Die Entwicklung der Ordnungspolizei, des vermeintlichen "Freundes und Helfers" im Nationalsozialismus bis hin zur Beteiligung am Holocaust, steht im Fokus des Interviews mit Edward B. Westermann.

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... zu Frauenrollen und weiblicher Täterschaft im Holocaust

Wendy Lower, Direktorin des Center for Human Rights am Claremont McKenna College

Wie "ganz normale Frauen" an Nationalsozialismus, Besatzung und Holocaust beteiligt waren, erklärt die US-amerikanische Historikerin Wendy Lower.

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... über die Vermittlungsarbeit zu Nationalsozialismus und Holocaust

Yariv Lapid, Direktor des William Levine Family Institute for Holocaust Education am USHMM, Washington, D.C.

Wie lassen sich der Nationalsozialismus und seine Verbrechen vermitteln? Yariv Lapid spricht über Gedenkstättenpädagogik und Bildungsarbeit zu Shoah.

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... über Täterforschung und ihre Bedeutung für die historisch-politische Bildung

Interview mit Hanna Liever, Referentin bei der Bundeszentrale für politische Bildung

Warum sollte man sich heute noch mit dem Nationalsozialismus und seinen Verbrechen beschäftigen? Hanna Liever von der bpb wirft aus der Perspektive der Bildungsarbeit einen Blick auf die Forschung.

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... über die Geschichte der Villa ten Hompel und ihre Bildungsarbeit mit der Polizei

Interview mit Thomas Köhler, Geschichtsort Villa ten Hompel, Münster

Der wissenschaftlich-pädagogische Mitarbeiter an Münsters Geschichtsort Villa ten Hompel, Thomas Köhler, spricht über seine Arbeit, deren Relevanz und die Beteiligung der deutschen Polizei am Holocaust.

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... zur Rolle der Sprache im Nationalsozialismus

Thomas Pegelow Kaplan, Direktor des Center for Judaic, Holocaust and Peace Studies der Appalachian State University

Der Historiker Thomas Pegelow Kaplan sieht einen engen Zusammenhang zwischen der Sprache der nationalsozialistischen Täterinnen und Tätern und Gewalt gegenüber den Opfern.

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…über zentrale Annahmen und Kontroversen der Holocaustforschung

Interview mit Dan Michman, Leiter des International Institute for Holocaust Research, Yad Vashem

Der israelische Historiker Dan Michman spricht im Interview über Kontroversen in der Holocaustforschung.

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... über Judenräte in den Ghettos Warschau, Litzmannstadt und Wilna

Interview mit Svenja Bethke, Lecturer an der University of Leicester

Die Historikerin Svenja Bethke spricht über von den deutschen Besatzern in verschiedenen Ghettos eingesetzte Judenräte und deren begrenzte Handlungsspielräume.

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... zur strafrechtlichen Verfolgung der nationalsozialistischen Verbrechen

... zur strafrechtlichen Verfolgung der nationalsozialistischen Verbrechen

Interview mit Andreas Brendel, Oberstaatsanwalt Dortmund

Die juristische Ahndung von Tätern und Täterinnen nationalsozialistischer Verbrechen ist nachwievor nicht abgeschlossen. Wie diese, fast 75 Jahre nach den Taten, abläuft, erklärt Andreas Brendel.

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Tagungsdokumentation (November 2019)

Lessons & Legacies

Seit nunmehr drei Jahrzehnten treffen sich alle zwei Jahre die maßgebenden Akteurinnen und Akteure der Holocaustforschung und stellen ihre Erkenntnisse vor. "Lessons and Legacies of the Holocaust" heißt diese Reihe von Fachkonferenzen, deren 15. Ausgabe 2019 erstmals in Europa stattfand – dem Schauplatz der Verbrechen. Dementsprechend programmatisch war der Titel "The Holocaust in Europe".

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Event series

Mapping Memories

Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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Fachkonferenz

Konferenz zur Holocaustforschung

Die Internationalen Konferenzen zur Holocaustforschung dienen dem Austausch zwischen wissenschaftlicher Forschung und der Praxis politischer Bildung. Sie entstehen aus einer Kooperation der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Partnern aus der Wissenschaft.

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TiT-Veranstaltungsreihe

Themenzeit im Themenraum

Themenzeiten: Kompakte Informationsmodule und anregende Diskussionen mit männl. und weibl. Experten zu Themen der politischen Bildung.

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Veranstaltungsreihe

Checkpoint bpb – Die Montagsgespräche

Alle zwei Monate montags diskutiert der Checkpoint aktuelle Fragestellungen aus Politik, Gesellschaft und Forschung – anspruchsvoll, unterhaltsam und gerne auch kontrovers.

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Veranstaltungsreihe

What's up, America? – Perspectives on the United States and Transatlantic Relations

Mehr als die Hälfte der Europäer steht TTIP positiv gegenüber – in Deutschland und zwei weiteren Ländern jedoch ist die Ablehnung innerhalb der Bevölkerung groß. Anhand dieses Fallbeispiels beschäftigt sich die Podiumsdiskussion mit der Frage, wieso wirtschaftliche Fragen auf beiden Seiten des Atlantiks und auch innereuropäisch auf so unterschiedliche Art und Weise diskutiert werden.

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Blog zur Fachkonferenz

Medienkompetenz 2014

Zielsetzung der Fachkonferenz Medienkompetenz 2014 ist es, theoretische und praktische Konzepte angesichts aktueller digitaler Umbrüche und vor dem Hintergrund bestehender Modelle der Medienkompetenz zu diskutieren und weiterzuentwickeln.

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