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Ein verlassener Gutshof - ein Rückzugsort für Rechtsextreme?

15.6.2020

Völkische Siedler – rechtsextreme Netzwerke auf dem Land

(© Bundeszentrale für politische Bildung)


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Seit Jahren siedeln sich junge rechtsextreme Familien gezielt in ländlichen, eher infrastrukturschwachen Regionen an, mitunter auch im Umfeld entsprechender Sippen, die dort schon seit Jahrzehnten leben. Sie betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und Brauchtum und organisieren eigene Wirtschaftsnetzwerke. Wer aber sind diese "völkischen Siedler"? Ist das ein neues Phänomen? Sind das einfach nur verkappte "Ökos"? Und was hat die sogenannte Anastasia-Bewegung mit ihnen zu tun?

Die Journalistin Felicitas Boeselager im Gespräch mit Andrea Röpke, Andreas Speit, Uwe Puschner und Laura Schenderlein.

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Dossier

Rechtsextremismus

Das Auffliegen der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) hat gezeigt: In Deutschland sind Strukturen entstanden, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage stellen. Aber nicht nur im Untergrund oder am Rand der Gesellschaft gibt es rechtsextreme Einstellungen wie Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus und den Glauben an einen starken Führer.

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Rechtsextremismus, was ist das? Kurz erklärt auf bpb.de

Rechtsextremismus, was ist das? Kurz und leicht verständlich erklärt im Glossar des Dossiers Rechtsextremismus auf www.bpb.de. Getextet von Toralf Staud, Johannes Radke, Heike Kleffner und FLMH. Eingesprochen von Jungschauspielern/-innen.

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