Ein verlassener Gutshof - ein Rückzugsort für Rechtsextreme?

15.6.2020

Follow the hate – wie Rechtsextreme im Internet Anhänger mobilisieren

(© Bundeszentrale für politische Bildung)


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Rechtsextreme Hetze im Internet ist allgegenwärtig. Mal schlägt sie einem offen entgegen – etwa in den "klassischen" sozialen Medien Twitter und Facebook oder auf Videoplattformen wie Youtube –, mal findet sie auf Imageboards wie 4chan und 8chan und in den geschlossenen Gruppen von Messenger-Diensten wie Telegram statt. Handelt es sich dabei um ein Kontinuum, bei dem sich Userinnen und User zunehmend radikalisieren und schließlich aus den offenen Kommunikationsräumen in die geschlossenen digitalen Rückzugsräume verabschieden?

Für "Follow the hate - Wie Rechtsextreme im Internet Anhänger mobilisieren" sprach die Journalistin Carina Huppertz mit Karolin Schwarz, Miro Dittrich und Maik Fielitz darüber, wo Rechtsextreme im Internet anzutreffen sind, wie sie dort kommunizieren und wie es ihnen gelingt, Gleichgesinnte um sich zu scharen. Außerdem erklärt Christian Huberts in dieser Folge, was wirklich dran ist am altbekannten Narrativ des "rechtsextremen Gamers".

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Dossier

Rechtsextremismus

Das Auffliegen der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) hat gezeigt: In Deutschland sind Strukturen entstanden, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung in Frage stellen. Aber nicht nur im Untergrund oder am Rand der Gesellschaft gibt es rechtsextreme Einstellungen wie Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus und den Glauben an einen starken Führer.

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