Ein ehemaliger polnischer Gefangener des Konzentrationslagers Dachau bezichtigt nach der Befreiung durch amerikanische Truppen am 30. April 1945 einen Bewacher der Misshandlung von Häftlingen.

Eröffnung/Einführung

Die Konferenz wird von Thomas Krüger (Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung) eröffnet. Die einführenden Vorträge halten Dan Diner (Hebrew University of Jerusalem), Harald Welzer (Europa-Universität Flensburg) und Michael Wildt (Humboldt-Universität zu Berlin).

BpB-Präsident Thomas Krüger beim Eröffnungsvortrag.

Clara Woopen am 25.01.2015

„Ein Ereignis, das in der Vergangenheit liegt, aber nicht vergangen ist“

Thomas Krüger, Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, eröffnete die 5. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung. In seiner Rede schlug er einen weiten Bogen von der Zäsur, die der Holocaust in die Geschichte gerissen habe bis zur aktuellen Solidaritätsbekundung „Je suis Charlie“.

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Dominique Roth am 25.01.2015

"Der Holocaust lässt sich nicht in die Geschichte einreihen"

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Mit dem Eröffnungsvortrag von Thomas Krüger startete am 25. Januar 2015 die 5. Internationale Konferenz zur Holocaustforschung. Der Schwerpunkt der Konferenz liegt auf der Erfahrungsgeschichte des Holocaust in der unmittelbaren Nachkriegszeit 1945-1949. Krüger betont, dass es auf dieser Konferenz „keine Vokabel, kein bloßes Wort, sondern eine historisch gewordene Sprachchiffre“ sei.

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Dan Diner

Laura Busse am 25.01.2015

„Zwischenzeit“: Eröffnungsvortrag 
von Dan Diner

Dan Diner schließt mit seinem Keynote-Vortrag an die von Thomas Krüger benannte „Zäsur“ nach dem Kriegsende 1945 an. Er bezeichnet die Periode, die im Titel der Konferenz als „Danach 1945-1949“ fixiert wird, als „Zwischenzeit“. Historisierungen dieser Art und Periodisierungen bleiben notwendig, um die historischen Ereignisse in den Kontext des Geschehens einzubetten. 


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Dominique Roth am 25.01.2015

"Zwischenzeit" - Die Bedeutung der Nachkriegsjahre 1945-1949

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In seinem Eröffnungsvortrag zur 5. Internationalen Konferenz zur Holocaustforschung beleuchtet Dan Diner (The Hebrew University of Jerusalem, Department of History) unmittelbaren Nachkriegsjahre. Er streift die zahlreichen parallelen Entwicklungslinien in der Welt nach Kriegsende und öffnet die vielen Themen, die im Laufe der Konferenz noch tiefer beleuchtete werden.

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Harald Welzer bei seinem Vortrag.

Laurent Quint am 25.01.2015

„Die Handlungsfolgen von gestern sind die Handlungsbedingungen von heute.“

Zivilisationsbruch – Zwischenzeit – Displaced Persons: die Wissenschaftler Harald Welzer (Universität Flensburg) und Michael Wildt (Humboldt-Universität zu Berlin) stellen das Programm der Konferenz vor. Dabei soll es auch darum gehen, die Periodisierung der Geschichte und die Ordnungsherstellungen der Historiker zu hinterfragen.

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Dominique Roth am 25.01.2015

Thematische Einführung von Harald Welzer und Michael Wildt

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Von Zivilisationsbruch bis Displaced Persons: Die Wissenschaftler Harald Welzer (Universität Flensburg) und Michael Wildt (Humboldt-Universität zu Berlin) geben einen Ausblick auf das Programm der diesjährigen Konferenz. Während Wildt die großen Themen der kommenden Tage streift, hinterfragt sein Kollege Welzer vor allem die Ordnung in der Geschichte, die von Historikern meist nur retrospektiv hergestellt werde.

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