re:publica 2012 in Berlin.

Bürgerdialog - Gemeinsam aktiv gegen Antiziganismus

Verschiedenfarbige Sprechblasen sind in einem Kreis geordnetBürgerdialog ist ein buntes, vielfältiges Unterfangen. (© Pixabay)

Die Polarisierung der öffentlichen Debatten bedroht zunehmend den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Lebenswirklichkeiten haben sich voneinander entfernt und die Bereitschaft, aufeinander zuzugehen und ins Gespräch zu kommen, wird geringer. Welchen Beitrag kann hierbei der "Bürgerdialog" als Format für Begegnung und die praxisorientierte Lösung von gesellschaftlich kontroversen und komplexen Fragestellungen und Herausforderungen leisten? Wie kann diese Methode sinnvoll in der ehrenamtlich-zivilgesellschaftlichen Arbeit gegen Antiziganismus eingesetzt werden?

In Kooperation mit dem Zentralrat Deutscher Sinti und Roma und der Stadt Dortmund möchten wir gemeinsam mit Ihnen erarbeiten, welche Unterstützung zivilgesellschaftliches Engagement gegen Antiziganismus braucht und wie hierbei der Bürgerdialog als eine mögliche Methode helfen kann.

Dafür werden zuerst die Möglichkeiten und Herausforderungen des Konzepts des Bürgerdialogs näher beleuchtet, um anschließend praktisch zu erarbeiten, wie Bürgerdialoge zu ganz konkreten Themenbereichen des Engagements gegen Antiziganismus erfolgreich funktionieren können. Gemeinsam wollen wir Lösungsansätze entwickeln: Wie können wir Vorbehalten, Stereotypen oder gar Ablehnungsgefühlen begegnen? Welche Rolle kann hierbei speziell der Bürgerdialog als Beteiligungs- und Diskussionsformat für Großgruppen spielen?

Die Veranstaltung soll Raum bieten für den praxisorientierten Austausch und die Vernetzung von Initiativen und Projekten, die bereits aktiv gegen Antiziganismus in unserer Gesellschaft vorgehen. Gleichzeitig soll sie Anstoß geben für alle ehrenamtlich-zivilgesellschaftlichen Initiativen und Projekte, sich gezielt mit Antiziganismus in ihrem Arbeitsfeld auseinanderzusetzen. Gemeinsam wird auch den folgenden Fragestellungen nachgegangen:
Wie kann das Ziel erreicht werden, die Argumentationsfähigkeit und Entwicklung gemeinsamer Positionen beim Thema "Aktiv gegen Antiziganismus" zu stärken? Welche Möglichkeiten gibt es, miteinander ins Gespräch zu kommen, um Veränderungen gemeinsam umzusetzen? Wie können Politik und Kommunen einbezogen werden?

Die Veranstaltung richtet sich an Vertreter/-innen der Minderheit, ehrenamtlich engagierte Bürger/-innen aus Initiativen, Projekten, Verbänden, Vereinen und Bündnissen. Auch Vertreter/-innen aus Politik und Wissenschaft, Verwaltung und den Kommunen sind herzlich eingeladen, um gemeinsam neue Ansätze gegen Antiziganismus zu entwickeln. Explizit laden wir auch solche Engagierte ein, die die Thematik bisher noch nicht für ihr Projekt oder ihren Verein entdeckt haben.

Termin

21.02.2020 bis 22.02.2020

Ort

Dortmunder U
Leonie-Reygers-Terrasse
44137 Dortmund

Für

Ehrenamtliche aus Initiativen, Vereinen und Verbänden, interessierte Bürger/-innen, Vertreter/-innen aus Kommunen und Verwaltung, Multiplikator/-innen

Veranstalter

Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT), Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, Stadt Dortmund

Anmeldung

Teilnahmegebühr: kostenfrei
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Alle Gäste werden darum gebeten, ihre Reisekosten selbst zu tragen.

Für weit anreisende Teilnehmende steht ein begrenztes Zimmerkontingent zur Verfügung. Bitte teilen Sie uns bei Anmeldung mit, ob Sie für den 21.02.2020 eine Übernachtung benötigen. Die Kosten hierfür übernehmen die Veranstalter. Eine kostenfreie Stornierung Ihres Zimmers ist nur bis zum 09.01.2020, 16 Uhr möglich. Sollten aufgrund einer selbstverschuldeten Absage oder Nichtanreise zu einem späteren Zeitpunkt Stornokosten anfallen, müssen wir Ihnen diese leider in voller Höhe in Rechnung stellen.

Anmeldung bei

Das PDF-Icon ausgefüllte Anmeldeformular bitte inklusive Unterschrift per E-Mail unter dem Stichwort "Bürgerdialog" an oezdencanli@stadtdo.de oder per Fax an 0231/50-27203 senden.

Kontakt

Stadt Dortmund, Kulturdezernat
Öykü Özdencanli
Südwall 2-4
44122 Dortmund
Tel.: 0231/50-22053
Fax : 0231/50-27203
oezdencanli@stadtdo.de

Zentralrat Deutscher Sinti und Roma
Marius Lüdicke
Bremeneckgasse 2
69117 Heidelberg
Tel.: +49 (0)62 - 219811 - 01
marius.luedicke@sintiundroma.de

Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und Toleranz
Bundeszentrale für politische Bildung
Cornelia Schmitz
Friedrichstraße 50
10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 - 254504 - 466
Fax: +49 (0)30 - 254504 - 478
buendnis@bpb.de

Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.



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Ausgewählte Pressemitteilungen der bpb zu Angeboten zum Thema Rechtsextremismus aus 2013: Texte, die an die Presse gegeben wurden, können Sie hier nachlesen.

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