re:publica 2012 in Berlin.

Verschwörungsideologien und ihre Folgen für Kindeswohl

Fachtage zu Organisationsstrukturen, Ideologien und Zielen einer heterogenen Szene

Die zumeist bürgerlich-konservativen, teils auch rechtsextremistischen Anhänger der Bergida demonstrieren mit Kreuz-Fahnen in Schwarz-Rot-Gold und Fahnen mit Kaiser Wilhelm II in Berlin gegen die aus ihrer Sicht verfehlte europäische und deutsche Migrations- und Asylpolitik.Die zumeist bürgerlich-konservativen, teils auch rechtsextremistischen Anhänger der Bergida demonstrieren mit Kreuz-Fahnen in Schwarz-Rot-Gold und Fahnen mit Kaiser Wilhelm II in Berlin gegen die aus ihrer Sicht verfehlte europäische und deutsche Migrations- und Asylpolitik. (© imago images / IPON & Manfred Ruckszio)

PDF-Icon Flyer mit Veranstaltungsprogramm (72 KB)

Spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie haben alle Bundesbürgerinnen und -bürger direkte Erfahrungen mit Anhängerinnen und Anhängern von Verschwörungsideologien gemacht oder zumindest aus den Medien davon erfahren. Eine immer größer werdende Anzahl an Anhängerinnen und Anhängern sorgt nicht nur für eine angespannte Lage bei den deutschen Sicherheitsbehörden, auch Mitarbeitende des Bereichs der Kinder- und Jugenderziehung sowie aller Sozial- und Jugendämter stehen vor neuen Herausforderungen.

Kinder und Jugendliche können auf verschiedene Weise durch ihre Eltern oder andere Bezugspersonen aus der verschwörungsideologischen Szene beeinflusst und beeinträchtigt werden. Nicht zur sind sie zunehmend Gegenstand von Fake-News und Verschwörungsinhalten, sondern nehmen beispielsweise auch durch Isolation oder der Konfrontation mit Gewalt dauerhaft Schaden.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Jugend- und Sozialbehörden sind diesen neuen Herausforderungen oft nicht gewachsen oder geraten mitunter selbst in das Fadenkreuz der Verschwörungsideologinnen und -ideologen. Der Fachtag hat das Ziel, allen Mitarbeitenden von Jugend- und Sozialämtern und -einrichtungen einen Überblick über die Thematik, bestehende Problemfelder und notwendige Verhaltensweisen zu vermitteln. In Vorträgen und einer anschließenden Podiumsdiskussion sollen außerdem konkrete Handlungsempfehlungen ausgearbeitet werden.

Termin

30.06.2021, von 10:00 bis 14:00

Ort

Online/Zoom

Für

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sozial- und Jugendämtern und -einrichtungen, Sicherheitsbehörden und öffentlichen Verwaltungen sowie interessiertes Fachpublikum

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung

Anmeldung

Nach Absenden Ihrer Anmeldung erhalten Sie umgehend eine Eingangsbestätigung. Ihre Anmeldung wird erst wirksam, wenn Sie vom Veranstalter eine Teilnahmezusage erhalten haben.
Bitte melden Sie sich bis zum 28.06.2021 an.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Hanne Wurzel
Leiterin Fachbereich "Extremismus"
Adenauerallee 86
53113 Bonn
hanne.wurzel@bpb.de

Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.



Veranstaltungskalender

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