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Rechter Terror und der Inlandsgeheimdienst oder: Wer überwacht die Überwacher?

Andrea Röpke und Bernd Wagner im Gespräch mit Carolin Emcke

Rechtsextreme Demonstrantinnen einer freien Kameradschaft in Arnstadt 2006.Rechtsextreme Demonstrantinnen einer freien Kameradschaft in Arnstadt 2006. (© H.Kulick)

Jahrelang konnte die rechtsextremistische Organisation "NSU", die "Zwickauer Zelle", in Deutschland morden, ohne dass sie als das erkannt wurde, was sie war: rechter Terror. Zwar ermittelt nun endlich die Bundesanwaltschaft, zahlreiche Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft, aber die zentralen Fragen dieser Mordserie bleiben ungeklärt: Wie konnte eine Gruppe bekannter Rechtsextremer untertauchen? Wie konnten sie unentdeckt bleiben über all die Jahre? Wie konnte eine Mordserie mit rassistischem Profil nicht als rassistisch identifiziert und dementsprechend analysiert werden? Waren die Inlandsgeheimdienste auf dem rechten Auge blind? Wären sie bei anderen Opfern aktiver geworden? Braucht es einen Inlandsgeheimdienst überhaupt?
Andrea Röpke (Politologin, Journalistin), Bernd Wagner (Leiter der Neonaziaussteiger-Organisation Exit) u.a. im Gespräch mit Carolin Emcke

Termin

22.04.2012, von 12:00 bis 14:00

Ort

Schaubühne am Lehniner Platz
Kurfürstendamm 153
10709 Berlin


Für

alle interessierten Bürger und Bürgerinnen

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und Schaubühne am Lehniner Platz

Anmeldung

Teilnahmegebühr: 2,50 €
Für Schüler/Studierende und Ermäßigungsberechtigte ist der Eintritt frei.
Keine Anmeldung von nöten

Kontakt

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Milena Mushak
Friedrichstr. 50
10117 Berlin
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