Dossierbild Podium/Vortrag

"Nein zur WAA in Wackersdorf!" – Und dann?

Politische Konflikte und ihre Nachwehen

Ein Schild auf einem Feld, auf dem "Atomarer Wahnsinn" stehtStiller Protest gegen die atomare Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf (WAA) im Bildhintergrund. (© Gerhard Götz)

Wackersdorf. Eine Kleinstadt, die noch heute synonym für den erbitterten Kampf von Gegnern und Befürwortern einer atomaren Wiederaufbereitungsanlage steht. Doch nicht nur dort oder im Landkreis Schwandorf, sondern in weiten Teilen der Oberpfalz hat der Konflikt Familien und Freundeskreise entzweit – die Folgen der Auseinandersetzung sind bis heute zu spüren. Eine Aussöhnung zwischen Befürwortern und Gegnern fand nicht statt. Aber wäre das überhaupt möglich?

Zeitzeuginnen und Zeitzeugen erzählen davon, wie sie die Ereignisse damals wahrgenommen haben und welche Wunden bis heute geblieben sind. Gemeinsam mit Konflikt- und Friedensforschern sollen im Anschluss mögliche Wege gesucht und diskutiert werden, wie es gelingen kann, Menschen in so einer Konfliktregion wieder miteinander zu versöhnen. Denn: Wackersdorf ist nur einer von vielen Orten, an denen frühere Auseinandersetzungen bis heute das gesellschaftliche Miteinander belasten.

Einleitung in das Thema durch Dr. Janine Gaumer, Historikerin und Autorin des Buches „Wackersdorf. Atomkraft und Demokratie in der Bundesrepublik 1980–1989“ (2018)

Im Gespräch:
  • Kirsten Fricke, Bürgerinitiative Schwandorf gegen die WAA, seinerzeit aktive Schülerin und Auszubildene
  • Wolfgang Herzer, Weidener Bürgerinitiative gegen die Errichtung einer atomaren Wiederaufarbeitungsanlage und sonstiger atomarer Anlagen e.V., seinerzeit aktive Bürger
  • Brigitte Hese, Weidener Bürgerinitiative gegen die Errichtung einer atomaren Wiederaufarbeitungsanlage und sonstiger atomarer Anlagen e.V., seinerzeit aktive Bürgerin
  • Rudolf Kraus, Regensburger Polizeipräsident a.D., seinerzeit Einsatzführer in Wackersdorf
und in der Diskussion über die Möglichkeiten der Konfliktbearbeitung mit:
  • Emanuel Wassermann, Mediator, TopikPro Basel
  • Prof. Dr. Christoph Weller, Friedens- und Konfliktforschung, Universität Augsburg
Moderation: Andrea Mirbeth, quer/Bayrischer Rundfunk

Termin

12.11.2019, von 18:00 bis 20:00

Ort

Welcome Kongresshotel Bamberg
Mußstraße 7
96047 Bamberg

Für

Interessierte Bürgerinnen und Bürger, Journalisten/-innen, Wissenschaftler/-innen

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung und Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit

Anmeldung

Teilnahmegebühr: Der Eintritt ist frei.

Die Anzahl der Plätze sind begrenzt, wir bitten daher um eine vorherige Anmeldung über das Anmeldeformular.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
Fachbereich Extremismus
Hanne Wurzel
Adenauerallee 86
53113 Bonn
hanne.wurzel@bpb.de

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Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.



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