Dossierbild Podium/Vortrag

KREISAU - KRZYŻOWA

1945 - 1989 - 2019

Das Dorf Kreisau in Niederschlesien hat eine deutsche Geschichte, eine polnische Gegenwart und einen europäischen Horizont. Mit der Grenzverschiebung nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde aus dem deutschen Kreisau das polnische Krzyżowa. Als Ort des deutschen Widerstandes gegen den Nationalsozialismus entdeckten Deutsche und Polen ihn später neu und begannen, sich gemeinsam mit den Ideen des Kreisauer Kreises auseinanderzusetzen.

Kreisau | KrzyżowaKreisau | Krzyżowa (© bpb)
Kreisau | Krzyżowa war deshalb im Jahr 1989 ein geeigneter Schauplatz für die deutsch-polnische Versöhnungsmesse, die am 12. November unter Beteiligung Tadeusz Mazowieckis, des ersten nicht-kommunistischen Ministerpräsidenten Polens und Bundeskanzler Helmuth Kohl drei Tage nach dem Mauerfall stattfand.

Auf Initiative zivilgesellschaftlicher Akteure u.a. aus Polen und Deutschland und maßgeblich unterstützt von beiden Politikern, entstand an dem Ort eine Internationale Jugendbegegnungsstätte.

Im Fokus dieser Publikation stehen Menschen, die in Kreisau gelebt haben und sich mit der Vergangenheit dieses Ortes beschäftigt haben. Das Zeitbild will auch die transnationale Vielschichtigkeit aufzeigen und für deutsche und polnische Leser gleichermaßen bekannte und unbekannte Aspekte der gemeinsamen Geschichte beleuchten.

Darüber sprechen die Herausgeber und Autoren Prof. Dr. Waldemar Czachur (Germanist und Professor an der Universität Warschau) und
Dr. Gregor Feindt (Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter am IEG).

Moderation

Johannes Paulmann (Direktor am IEG, Professor für Neuere Geschichte)

Termin

29.01.2020, von 18:30 bis 20:30

Ort

Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG)
Konferenzraum
Alte Universitätsstraße 19
55116 Mainz

Für

Interessierte Öffentlichkeit, Lehrende aus schulischer und außerschulischer politischer Bildung, Hochschulen, Kultur und Medien, Wissenschaftler/innen, Publizisit/innen, Studierende, Schüler

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz

Anmeldung

Teilnahmegebühr: Die Teilnahme ist kostenfrei.
Bitte melden Sie sich bis zum 28.01.2020 an.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Anja Fredebeul-Krein (Fachbereich Print, bpb)
E-Mail: anja.fredebeul-krein@bpb.de

Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.



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