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Jenseits der Dystopie - Ein Checkpoint über konkrete Utopien und mögliche Zukünfte

"Checkpoint bpb – die Montagsgespräche" / 24. Februar 2020 in der Bundeszentrale für politische Bildung, Berlin

Eine Hand hält den ErdballDie Zukunft der Menschheit liegt in der Hand jedes Einzelnen. (© Quelle: pixabay.com)

Seit jeher beschäftigen sich die Menschen mit der Zukunft – von der orakelnden Vorausschau anhand von tierischen Innereien, über literarische Utopien als gesellschaftliche Gegenentwürfe, bis zu komplexen Foresight-Analysen der aktuellen Forschung. Zukünftige Ereignisse und Entwicklungen vorauszusehen, um sich auf diese vorbereiten, Einfluss nehmen oder Alternativen entwickeln zu können, war schon immer eines der zentralen menschlichen Anliegen.

Mit Blick auf die mit dem Klimawandel, der Globalisierung und Digitalisierung verbundenen gravierenden Herausforderungen der Gegenwart erscheint die Frage, wie wir unsere Zukunft aktiv beeinflussen und gestalten können, drängender denn je. In der Literatur und im Film wird derzeit ein vermehrt dystopisches Bild zukünftiger Gesellschaften gezeichnet, welches sich im echten Leben in den Nachrichten aus aller Welt zunehmend widerzuspiegeln scheint. Positive Entwürfe unserer Zukunft bleiben dabei eher rar. Verstellt eine solche pessimistische Perspektive den Blick auf transformatorisches Handlungspotential oder ist dieser vielmehr notwendiger Bestandteil einer Auseinandersetzung mit den Gefahren und Risiken unserer Gesellschaft?

Wir möchten das erste Checkpoint-Montagsgespräch im Jahr 2020 nutzen, um einen Blick in die Zukunft zu werfen. Auf welche Weise wird diese heute antizipiert? Was braucht es, um tragfähige Visionen positiver Zukünfte zu entwerfen? Und welche Handlungsmöglichkeiten haben wir, diese zu gestalten?
  • Über diese und weitere Fragen möchten wir mit Olga Grjasnowa (Autorin), Gemina Picht (FuturZwei), Petra Schaper-Rinkel (Universität Graz), Jörg Reisig (The Fermi Paradox) und Ihnen sprechen.
  • Moderiert wird die Veranstaltung von Politikberater Dr. Cornelius Adebahr.
  • Mit einer Lesung aus Neu-Berlin von Olga Grjasnowa ("2029 Geschichten von morgen", Suhrkamp 2019)
Nach der Podiumsdiskussion laden wir Sie herzlich ein, den Checkpoint bei einem Empfang mit uns ausklingen zu lassen.

Termin

24.02.2020, von 19:00 bis 21:00

Ort

Bundeszentrale für politische Bildung
Friedrichstraße 50
4. Stock
10117 Berlin

Für

Interessierte Bürgerinnen und Bürger

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung

Anmeldung

Teilnahmegebühr: keine Teilnahmegebühr

Die Veranstaltung ist ausgebucht. Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich.

Kontakt

Sibel Özdemir


Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.



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