Dossierbild Podium/Vortrag

METROPOLIS - das Urbild der kapitalistischen Stadt? (abgesagt)

Kapitalismus: Ästhetik, Gefühle, Zustände Filmreihe zur Ausstellung "Wir Kapitalisten! Von Anfang bis Turbo"

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Wichtiger Hinweis

Veranstaltungen bis 30. Juni 2020 abgesagt

Wegen der Corona-Pandemie sind alle Veranstaltungen der Bundeszentrale für politische Bildung bis einschließlich 30. Juni 2020 abgesagt. Ersatztermine ggf. werden so bald wie möglich bekannt gegeben. Die bpb und die Medienzentren in Bonn und Berlin sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Alle Infos finden Sie unter www.bpb.de/corona.

Ein Filmstill aus dem Film "Metropolis"Ein Filmstill aus dem Film "Metropolis". (© Deutsche Kinemathek)

Obwohl die Stadtbilder in METROPOLIS weniger als eine Minute des gesamten Films beanspruchen, haben sie die Wahrnehmung des Films maßgeblich geprägt und zählen zu einer der "bekanntesten Stadtvisionen des Kinos" (D. Neumann). Die in METROPOLIS entworfene Stadt könnte man als filmisches Urbild einer Ästhetik begreifen, die die Stadt als Synonym für eine kapitalistische Gesellschaftsordnung zeichnet. Ausgehend von dieser visionären Stadtdystopie möchten wir diskutieren über die Stadt als Inbegriff der kapitalistischen Ideen. Welchen Einfluss haben Bilder wie die von METROPOLIS auf die Wahrnehmung des städtischen Raums als menschenfeindlich und übermächtig, in dem das Individuum kaum mehr Platz zu haben scheint?

Es diskutieren
  • die Stadt- und Raumsoziologin Prof. Dr. Martina Löw,
  • der Filmwissenschaftler Prof. Dr. Norbert Grob (u.a. Ich bin ein Augenmensch – eine Biograpie zu Fritz Lang)
  • und die Architektin Dipl. Ing. Angelika Becker.
Die Moderation führt Christiane Peitz, Leiterin des Kulturressorts bei der Berliner Zeitung DER TAGESSPIEGEL, und freischaffende Filmkritikerin.

Die Veranstaltung wird gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und ist Teil des Bildungsprogramms zur Ausstellung "Wir Kapitalisten! Von Anfang bis Turbo" (in Kooperation zwischen Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland).



Weitere Termine dieser Filmreihe sind der 21.04.2020 mit YELLA - Gefühle in Zeiten des Kapitalismus und der 22.04.2020 mit DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN - Eine Zustandsbeschreibung.

Termin

31.03.2020, von 19:00 bis 22:00

Ort

Bundeskunsthalle Bonn
Helmut-Kohl-Allee 4
53113 Bonn

Für

Interessierte Öffentlichkeit, Bürger/-innen

Veranstalter

Stiftung Deutsche Kinemathek

Anmeldung

Teilnahmegebühr:
7,00 Euro über Bonnticket
6,00 Euro am Ticketschalter der Bundeskunsthalle

Tickets über bonnticket oder am Ticketschalter der Bundeskunsthalle Bonn

Kontakt

lisa.philippen@bpb.de

Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.



In eigener Sache

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Veranstaltungskalender

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