30 Jahre Deutsche Einheit Mehr erfahren

Neuer Kalter Krieg? Trump und die amerikanisch-chinesischen Beziehungen (Live-Stream)

Vortrag und Diskussion mit Hendrik W. Ohnesorge und Ying Huang, vom Center for Global Studies der Universität Bonn, im Livestream der bpb

Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Volksrepublik China befinden sich auf einem strategischen Konfrontationskurs.
Insbesondere seit dem Amtsantritt von Donald Trump gelten die amerikanisch-chinesischen Beziehungen als besonders angespannt, was sich in unterschiedlichen Dimensionen zeigt: Etwa im Handelskrieg, im Wettlauf um neuste Technologien oder jüngst in der Corona-Krise geraten beide Mächte immer wieder aneinander. In Zeiten der globalen Corona-Pandemie bezieht sich dieser Wettstreit nicht nur auf einen Propagandakrieg oder etwa den Umgang mit der Weltgesundheitsorganisation, sondern auch auf den Kampf um die weltweit beste Herrschaftsform. Beide Staaten versuchen zudem intensiv, die globale Machtverteilung zu ihren Gunsten zu beeinflussen.

Wie ist es um die Machtverteilung zwischen Washington und Peking bestellt? Wie wirken sich jüngste Entwicklungen, wie der Handelskrieg, der Technologiewettstreit oder auch die Corona-Pandemie, auf die amerikanisch-chinesischen Beziehungen aus? Welchen Einfluss hat die Präsidentschaft und Persönlichkeit Donald Trumps in diesem Zusammenhang?
Über diese und daran anknüpfende Fragen werden Frau Dr. Huang und Herr Dr. Ohnesorge (beide Center for Global Studies der Universität Bonn) nach einem Impulsvortrag mit Ihnen diskutieren.

Die Moderation übernimmt Christoph Müller-Hofstede, bpb.

Es diskutieren:

Hendrik W. Ohnesorge

Hendrick W. OhnesorgeHendrick W. Ohnesorge (© Barbara Frommann - Uni Bonn)
Dr. Hendrik W. Ohnesorge ist Geschäftsführender Assistent und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Center for Global Studies/Lehrstuhl für Internationale Beziehungen der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. In Forschung und Lehre konzentriert sich Herr Ohnesorge insbesondere auf die Geschichte und Außenpolitik sowie die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten von Amerika. In diesem Zusammenhang arbeitet er insbesondere zu U.S.-amerikanischer Weltordnungspolitik sowie den deutsch-amerikanischen Beziehungen.

Ying Huang

Ying HuangYing Huang (© Ying Huang)
Dr. Ying Huang ist seit Dezember 2015 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Center for Global Studies (CGS)/Lehrstuhl für Internationale Beziehungen der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Ihren Doktortitel erwarb sie im April 2019 an der Universität Bonn mit einer umfassenden Untersuchung der Chinapolitik der Bundesrepublik Deutschland nach der Wiedervereinigung. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Die deutsche Chinapolitik, Internationale Beziehungen und Außenpolitikanalysen, Deutsche Außenpolitik, Chinesische Sicherheits- und Außenpolitik, die USA-China-EU Beziehungen, Digitalisierung und die Bedeutung der KI für die Globalisierung u.v.m.

Vortrag und Diskussion finden im Rahmen der Vortragsreihe "The White House Embattled? The U.S. Election 2020" statt.

Termin

12.05.2020, von 18:00 bis 19:30

Ort

Live-Stream, Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, Facebook-Kanal der bpb

Für

USA-Interessierte und alle, die sich mit internationaler Politik beschäftigen möchten

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb

Teilnahmegebühr: keine



Dossier

USA

Die Vereinigten Staaten von Amerika: Vorbild für die einen, Feindbild für die anderen. Kaum eine andere Nation vermag es, die Gemüter so intensiv zu vereinen oder zu spalten. Die USA, das Land der Superlative und Extreme, in einem Dossier.

Mehr lesen

Dossier

China

Zum 60. Jahrestag der Volksrepublik zeigt sich das bevölkerungsreichste Land der Erde im Spannungsfeld zwischen Menschenrechtsverletzungen, Zensur, umstrittener Minderheitenpolitik und einer wirtschaftlichen Erfolgsgeschichte.

Mehr lesen