Workshop auf der re:publica 2012.

Open Space: Engagement im Netz und vor Ort

Mit digitalen und analogen Methoden Vielfalt gestalten

Szene vom 18. openTransfer CAMP zum Thema „Ankommen“ im Oktober 2017 in Düsseldorf.Szene vom 18. openTransfer CAMP zum Thema "Ankommen“ im Oktober 2017 in Düsseldorf. Lizenz: cc by-nc-nd/4.0/deed.de (Thilo Schmülgen | opentransfer.de)

Analoges und digitales zivilgesellschaftliches Engagement – wie beides im Kontext Vielfalts- und Einwanderungsgesellschaft zusammenbringen? Die Werkstatt der bpb bietet kostenlose Trainings zu Wissenstransfer, digitalem Projektmanagement und mehr für Multiplikatoren in der Bildungsarbeit sowie Raum zum Diskutieren und Vernetzen.

Warum wir das machen

Warum sind IT-Kurse für Geflüchtete wichtig, wie kann das Engagement in einer Stadt per App sichtbar gemacht werden, und wie nutzt ein migrantisches Magazin den eigenen Social-Media-Auftritt? Viele zivilgesellschaftliche Initiativen und Projekte arbeiten an der Schnittstelle von digitalen und analogen Strukturen. Wir blicken bei dieser Veranstaltung hinter die Kulissen und wollen wissen, wann eine solche strukturelle und methodische Verzahnung von online und offline sinnvoll ist, was die oft getrennten Bereiche “analog” und “digital” voneinander lernen können und vor allem, welches Know-how dafür nötig ist. Deswegen bietet die Werkstatt der bpb bei dieser Veranstaltung kostenlose bedarfsorientierte Tranings an und öffnet den Raum für Sie, Ihr Wissen aus der Projektarbeit weiterzugeben – sei es etwa zu Online-Crowdfunding oder agilem Projektmanagement.

Was Sie erwartet

Zwei Jahre nach dem Open Space: Digitale Bildung und Geflüchtete knüpfen wir an das Thema Vielfaltsgesellschaft an und betrachten diesmal bürgerschaftliches Engagement in Bildungsprojekten von und für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Der besondere Fokus liegt auf der Verschränkung digitaler und analoger Initiativen, Methoden und Techniken: Wie finden diese beiden oft noch getrennt agierenden Bereiche zueinander? Wie und an welchen Orten können sie voneinander lernen? Wie können sich die Vorteile von Präsenzaktionen und digitalen Elementen ergänzen?

Vorab stellen wir auf werkstatt.bpb.de sechs Projekte vor, deren zivilgesellschaftliche Arbeit an der Schnittstelle von digitalen und analogen Strukturen ansetzt.

  • Afeefa – Digitaler Zusammenhalt e. V. ist ein mehrsprachiges digitales Informationstool, das in Sachsen Angebote zu Migration und Integration sichtbar und zugänglich macht.
  • Das Projekt Digital Empowerment will geflüchteten Frauen Medienkompetenzen vermitteln, um ihnen einen eigenständigen Zugang zu Informationen, Beratung und Bildung zu ermöglichen.
  • Bei Handbook Germany handelt es sich um eine digitale mehrsprachige Informationsplattform, die sich an Geflüchtete in Deutschland richtet.
  • Das Bildwörterbuch Icoon for Refugees wurde speziell für die Bedürfnisse geflüchteter Menschen konzipiert und existiert in analoger und digitaler Form.
  • Die ReDi School of Digital Integration bietet kostenlose IT-Kurse für Geflüchtete, um sie für den deutschen Arbeitsmarkt zu qualifizieren.
  • Abwab ist die erste arabischsprachige, in Deutschland produzierte Monatszeitung, die auch online erscheint.
Vertreterinnen und Vertreter aus den vorgestellten Projekten laden wir zu einer Fishbowl-Diskussion vor Ort ein. So werden gute Beispiele und Möglichkeiten für integrierte, also digital-analoge Bildungsprojekte im Kontext Einwanderungs- und Vielfaltsgesellschaft sicht- und diskutierbar. Fishbowl bedeutet: Auch Sie als Teilnehmende können mitdiskutieren – ein Platz auf dem Podium bleibt immer für jemanden aus dem Publikum offen.

Und vor allem: Sie können selbst Ihr Wissen aus der Projektarbeit weitergeben! Sie wissen, wie das perfekte Crowdfunding-Video aussehen muss? Hier ist der Raum, Ihr Know-how zu teilen! Sei es als kleiner Workshop oder als Diskussionsrunde. Parallel gibt es kostenlose Trainings, in denen Sie sich Fähigkeiten für die integrierte Projektarbeit aneignen können, etwa zu digitalem Projektmanagement, Projekt- und Wissenstransfer oder digitaler Barrierefreiheit.

Vernetzen Sie sich! Am Vorabend der Veranstaltung findet ab 19:30 Uhr ein Get-together für alle Teilnehmenden statt. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, ob Sie hieran teilnehmen möchten.

PDF-Icon Das Programm der Veranstaltung als PDF zum Download

Termin

15.06.2018, von 09:00 bis 16:30

Ort

Open Space
Tapetenwerk
Lützner Str. 91
04177 Leipzig

Get-together
Moritzbastei
Universitätsstr. 9
04109 Leipzig


Für

Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in analogen, digitalen und integrierten Bildungsprojekten für Menschen mit Zuwanderungsgeschichte, Vertreterinnen und Vertreter migrantischer Selbstorganisationen

Veranstalter

Werkstatt der Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit openTransfer, einem Programm der Stiftung Bürgermut.

Anmeldung

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Konferenzsprache ist Deutsch. Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2018. Auf Wunsch erhalten Sie nach der Veranstaltung eine schriftliche Teilnahmebescheinigung.

Kontakt

Birgit Frost
KOOPERATIVE BERLIN
Tel +49 (0)30 2325 746-14
info@werkstatt.bpb.de

Bürgerservice der bpb

Sie haben Fragen? Treten Sie mit unserem Bürgerservice in Kontakt:
Tel +49 (0)228 99515-0
Fax +49 (0)228 99515-113
E-Mail info@bpb.de
Twitter @frag_die_bpb

Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.

Digitale Bildung in der Praxis

werkstatt.bpb.de

Die Werkstatt der bpb ist Ideenwerkstatt, Beteiligungsplattform, Redaktions- und Diskussionsportal. Im Fokus: „Digitale Bildung in der Praxis“. In der Schule und an außerschulischen Lernorten. In diesem Kontext wollen wir informieren, diskutieren, ausprobieren. Und das mit Ihnen.

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Veranstaltungskalender

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Mapping Memories is an event series focusing on commemorative culture in Eastern Europe and beyond. Current events include conferences, summer schools and practical workshops.

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