Workshop auf der re:publica 2012.

Zwischen Konflikt und Konsens – Polizei und Zivilgesellschaft im Dialog

Modulare Fortbildung

Wütende, brüllende Demonstranten recken den Mittelfinger in die Höhe. Vor der Menge, getrennt durch eine orange Absperrung stehen - mit dem Rücken zum Betrachter - behelmte Polizisten in schwarzer Schutzkleidung.Gegendemonstranten und Polizisten stehen sich gegenüber am Rande einer von rechten Gruppen organisierten Demonstration am 07.05.2016 in Berlin . (© picture-alliance, ZUMA Press)

Im November 2011 erschütterte die Selbstenttarnung des "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) die Bundesrepublik. Die Tatsache, dass die Mitglieder des NSU über zehn Jahre hinweg unbehelligt von den Sicherheitsbehörden morden konnten, hat der frühere bayerische Innenminister Günther Beckstein rückblickend als die "größte Niederlage des Rechtsstaates" bezeichnet. Der mit der Aufarbeitung des NSU-Skandals befasste Erste Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages sprach im August 2013 eine Reihe von Handlungsempfehlungen aus, um künftig eine größere Sensibilität für die Gefahren des Rechtsextremismus zu fördern. Das Gremium regte in diesem Zusammenhang an, den Dialog und den Austausch zwischen Polizei und zivilgesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren zu verbessern. Die Modulare Fortbildung "Zwischen Konflikt und Konsens – Polizei und Zivilgesellschaft im Dialog" greift diesen Vorschlag des NSU-Untersuchungsausschusses auf.

PDF-Icon Das Programm der Veranstaltung als PDF zum Download

Termin

13.09.2018,12:00 bis 17.11.2018,13:30

Ort

Altstadthotel Arte
Doll 2-4
36037 Fulda

Für

Die Fortbildung "Zwischen Konflikt und Konsens – Polizei und Zivilgesellschaft im Dialog" richtet sich zum einen an zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure. Sie engagieren sich etwa in Bündnissen gegen Rechtsextremismus, nehmen an lokalen und regionalen "Runden Tischen" für Demokratie teil, sind in Initiativen und Vereinen aktiv, die sich gegen Diskriminierung in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen einsetzen. Gleichermaßen richtet sich die Fortbildung an Polizistinnen und Polizisten des Bundes und der Länder in unterschiedlichen Verwendungen: Beamtinnen und Beamten des Wach- und Wechseldienstes, der Bereitschaftspolizeien sowie der Kriminalpolizei.

Das Seminar wird in 3 Modulen und einem Nachtreffen durchgeführt:
Modul 1: 13.-15.09.2018
Modul 2: 11.-13.10.2018
Modul 3: 15.-17.11.2018
jeweils Donnerstags 12.00 Uhr bis Samstag 13.30 Uhr
Nachtreffen: 8. Februar 2019

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
Deutsche Hochschule der Polizei
Projektstelle gegen Rechtsextremismus am Evangelischen Bildungs- und Tagungszentrum Bad Alexanderbad
Bundesverband Mobile Beratung e. V.
Geschichtsort Villa ten Hompel der Stadt Münster

Anmeldung

Teilnahmegebühr: 100 EUR (inklusive Übernachtungen und Verpflegung). Reisekosten können nicht erstattet werden.
Anmeldung bis zum 31. Juli 2018.
Die Teilnahme an allen drei Modulen und dem Nachtreffen ist verbindlich und nur mit Übernachtung möglich. Die Module können nicht einzeln belegt werden. Wenn Sie die Teilnahme an einem der Module nicht einrichten können, bitten wir von einer Anmeldung abzusehen.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Hanne Wurzel
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-0
info@bpb.de

Bürgerservice der bpb

Sie haben Fragen? Treten Sie mit unserem Bürgerservice in Kontakt:
Tel +49 (0)228 99515-0
Fax +49 (0)228 99515-113
E-Mail info@bpb.de
Twitter @frag_die_bpb

Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.



Veranstaltungskalender

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