Workshop auf der re:publica 2012.

Fortbildung für Multiplikatoren: Neosalafismus

Prävention in den Handlungsfeldern politische Bildung, Schule, Jugendhilfe und Gemeinde

Eine mit einem Nikab verhüllte Frau mit Mann und Kind auf der Staße (© AFP/Getty Images)

Fachkräfte aus politischer Bildung, Schule, Jugendhilfe, Vereinsarbeit und muslimischen Gemeinden sehen sich mit einer wachsenden neosalafistischen Jugendkultur konfrontiert. Dabei stellen sich in der Arbeit mit radikalisierungsgefährdeten oder radikalisierten Jugendlichen viele Fragen: Wie gehe ich mit Jugendlichen um, die neosalafistische Einstellungen vertreten? Wie stärke ich jene Jugendlichen, die für neosalafistische Prediger Interesse zeigen? Was ist (Neo-)Salafismus überhaupt? Was genau ist am Neosalafismus eigentlich problematisch – und ab wann muss ich in der pädagogischen Arbeit einschreiten? Wie kann ich vorbeugend arbeiten? Wo kann ich mir gegebenenfalls Hilfe suchen?

Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Fortbildung für Multiplikatoren im Themenfeld Neosalafismus. Ziel der Fortbildung ist ein professioneller und differenzierter Umgang mit Jugendlichen, die in ihrem persönlichen Umfeld, in Online-Medien oder in Gemeinden mit neosalafistischer Propaganda konfrontiert sind. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf einer praxisorientierten Auseinandersetzung mit den Ursachen und Ausdrucksformen neosalafistischer Ideologie sowie konkreten Ansätzen der Präventionsarbeit. Die Kooperationspartner ufuq.de e.V. und die Agentur für partizipative Integration gUG verfügen über langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit muslimischen und nichtmuslimischen Jugendlichen.

Alle Module im Einzelnen

  • 11.–12. Januar 2019
  • 01.–02. März 2019
  • 22.–23. März 2019
  • 05.–06. April 2019
jeweils Freitag 12–21 Uhr und Samstag 9–19 Uhr

Die vollständige Teilnahme an allen Modulen ist verbindlich, keine Teilnahme an einzelnen Modulen.

Termin

11.01.2019,10:00 bis 06.04.2019,20:00

Ort

Hotel NH Düsseldorf City
Kölner Str. 186-188
40227 Düsseldorf

Für

Multiplikatoren aus Jugendhilfe, Schule, Politischer Bildung, muslimischen Gemeinden und öffentlicher Verwaltung

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung

Anmeldung

Teilnahmegebühr: 250 Euro
Geeignete Teilnehmer/-innen erhalten zur Planungssicherheit ab sofort gesonderte Teilnahmezusagen per E-Mail.
Die Anmeldung wird erst wirksam, wenn Sie von der Veranstalterin eine Teilnahmezusage erhalten haben. Reisekosten können nicht erstattet werden. Kosten für die Stornierung der Hotelunterbringung, die durch eine Absage bzw. Nichtanreise entstehen, müssen wir Ihnen leider in voller Höhe in Rechnung stellen. Die Rückerstattung der Teilnahmegebühr ist nicht möglich. Die Teilnahmegebühr wird jedoch auf die Kosten für die Stornierung der Hotelunterbringung angerechnet.

Inklusion
Der bpb ist die Inklusivität ihrer Veranstaltungen wichtig. Wir achten in den Vorträgen auf deutliche Darstellungen und Präsentationen. Bitte teilen Sie uns daher mit, falls im Rahmen der Veranstaltungsorganisation besondere Bedürfnisse beispielsweise durch eine eingeschränkte Mobilität oder Behinderungen zu berücksichtigen sind und ob Sie Unterstützung in Anspruch nehmen wollen. Ihre Angaben behandeln wir selbstverständlich vertraulich.

Die Teilnahme an allen vier Modulen ist verbindlich und nur mit Übernachtung möglich. Die Module können nicht einzeln belegt werden. Wenn Sie die Teilnahme an einem der Module nicht einrichten können, bitten wir von einer Anmeldung abzusehen.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Hanne Wurzel
Adenauerallee 86
53113 Bonn
Tel +49 (0)228 99515-0
info@bpb.de

Bürgerservice der bpb

Sie haben Fragen? Treten Sie mit unserem Bürgerservice in Kontakt:
Tel +49 (0)228 99515-0
Fax +49 (0)228 99515-113
E-Mail info@bpb.de
Twitter @frag_die_bpb

Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.



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