Workshop auf der re:publica 2012.

Digitale Zivilcourage und Empowerment – München

Umgang mit Extremismus im Netz stärken

GraffitiDie Diskussionskultur an vielen Stellen im Netz lässt einen konstruktiven Diskurs kaum noch zu. Wie geht man damit um? (© picture-alliance)

Hassrede, Propaganda und menschenverachtender Content: Immer öfter wird das Netz von Extremist/-innen gekapert, die dort ihre gefährlichen Ideologien weiterverbreiten. Die digitalen Räume sind dabei insbesondere für Akteure aus dem Bereich religiös begründeter Extremismen, rechter Ideologien oder gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zum idealen Ort geworden, um junge Menschen zu erreichen und diese für ihr Gedankengut zu gewinnen.

Um dieser Entwicklung zu begegnen, ist es umso wichtiger, Zivilcourage im Netz und öffentliche digitale Diskursräume zu stärken, um radikalen und extremistischen Akteur/-innen nicht die Hoheit über Diskursräume im Social Web zu überlassen. Um das zu erreichen, benötigen Social Web-Akteur/-innen allerdings qualifiziertes Wissen – sowohl was Strukturen und Wirkungsweisen des ideologischen Extremismus im Allgemeinen angeht, als auch im Speziellen hinsichtlich praktischer Tools und Strategien im Umgang mit Extremismus im Netz.

Die Bundeszentrale für politische Bildung richtet sich mit der Qualifizierungsreihe in Moderation und Community-Management im Bereich des ideologisch motivierten Extremismus an Social Web-Akteur/-innen. In einem eineinhalbtägigen Workshop vermitteln Expert/-innen aus den Bereichen Social Media, Wissenschaft und Zivilgesellschaft den Teilnehmenden Wissen über Extremismus verschiedener Couleur und erarbeiten gemeinsam Strategien, sich dem extremistischen Diskurs im Netz entgegenzustellen und damit präventiv agieren zu können. Teil des Workshops ist zudem ein rechtliches Praxis- und Wissensmodul, in dem die Teilnehmenden in rechtlichen Fragen rund um Hate Speech und Extremismus im Netz geschult werden.

Die Qualifizierungsreihe wird durchgeführt von den Neuen deutschen Medienmachern e.V. Als Referent/-innen werden den Workshop unter anderem Robert Pietsch und Paul Bahlmann (RPBBeratung, Community Manager) Eva Horn (u.a. Spiegel Online) sowie die Journalistin und Publizistin Ingrid Brodnig begleiten.

Die Qualifizierungsreihe richtet sich an:
  • Social Web-Multiplikator/-innen (z.B. Blogger/-innen, lnfluencer/-innen)
  • NGOs und zivilgesellschaftliche Akteur/-innen, die in digitalen Diskursen aktiv sind
  • Social Media- und Community-Redakteur/-innen
  • Freie und festangestellte Online-Journalist/-innen
  • YouTube-Community-Manager

Termin

17.10.2019 bis 18.10.2019

Ort

München

Für

Journalist/-innen, Redakteur/-innen, Zivilgesellschaft

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, Neue Deutsche Medienmacher

Anmeldung

Teilnahmegebühr: keine
Verpflegung und Unterkunft werden bereitgestellt, Reisekosten werden erstattet; max. 25 Teilnehmer.

Die Anmeldung wird erst wirksam, wenn Sie von der Veranstalterin eine Teilnahmezusage erhalten haben. Kosten für die Stornierung der Hotelunterbringung und Tagungspauschalen, die durch eine Absage bzw. Nichtanreise entstehen, müssen wir Ihnen ggf. in voller Höhe in Rechnung stellen.

Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
Arne Busse
Leiter Fachbereich Zielgruppenspezifische Angebote
Adenauerallee 86
53113 Bonn

Bürgerservice der bpb
Sie haben Fragen? Treten Sie mit unserem Bürgerservice in Kontakt:
Tel +49 (0)228 99515-0
Fax +49 (0)228 99515-113
E-Mail info@bpb.de
Twitter @frag_die_bpb

Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.



Veranstaltungskalender

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