Workshop auf der re:publica 2012.

Postkolonialismus und Rassismuskritik aus weißer Perspektive – Eine Einführung

Interaktives Online-Seminar zur Auseinandersetzung und Selbstreflexion des eigenen Handelns

+++ Das Seminar ist leider ausgebucht. +++
Drei Fotos zeigen die Straßenschilder mit den Namen "Ghanastraße", "Togostraße" und "Sansibarstraße" im afrikanischen Viertel in BerlinDas Fotos zeigt Straßenschilder mit den Namen "Ghanastraße" und "Togostraße" im afrikanischen Viertel in Berlin. (© picture-alliance/dpa, dpa)

Dieses bpb:seminar digital bietet eine einführende Auseinandersetzung mit Postkolonialismus und Rassismuskritik.

Unter Postkolonialismus versteht man, in Kürze, die kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte des Kolonialismus und die Hinterfragung von fortbestehenden Machtbeziehungen.

Rassismus als ein strukturelles System der Diskriminierung Schwarzer Menschen und People of Color, ist eng mit der Geschichte des Kolonialismus verwoben.

Zu Beginn des Seminars werden grundlegende Begriffe wie Kolonialismus, Postkolonialismus und Rassismus erarbeitet, in Bezug gesetzt und Kontinuitäten aufgezeigt. Darauf aufbauend werden wir uns mit Privilegien weißer Menschen auseinandersetzen. Dieser ist man sich oft gar nicht bewusst und dennoch stellen sie eine Fortführung von kolonialen und rassistischen Strukturen dar.

Neben kleinen theoretischen Inputs zu den Begriffen und Konzepten, werden die Inhalte des Seminars vor allem in interaktiven Methoden erarbeitet und regem somit eine eigene Auseinandersetzung mit Privilegien an.

Das Seminar richtet sich besonders an Menschen, die sich bisher noch wenig bis gar nicht mit Rassismus, Postkolonialismus und weißen Privilegien auseinander gesetzt haben.

Die Referenten/-innen:

Anna Verwey und Jonas Volle beschäftigen sich aus einer privilegierten Perspektive u. a. mit ihrem eigenen Weißsein, globalen Machtverhältnissen, Postkolonialismus und Rassismus. Sie sind Teil der Initiative bonn postkolonial. Jonas Volle ist angehender Soziologe, Anna Verwey studiert im Master Geographie.

Seit 2019 bietet die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb zusammen mit der Initiative bonn postkolonial den Stadtrundgang "Auf kolonialen Spuren in Bonn" an. Da die Rundgänge aufgrund der aktuellen Situation nicht stattfinden können, stellt das bpb:seminar digital eine inhaltliche Alternative zum Thema dar.

Bitte beachten Sie:

Die Teilnahme am Seminar ist nur mit eingeschalteter Kamera und funktionierendem Mikrofon möglich (es sei denn, es bestehen technische Probleme!). Eine anonyme Teilnahme ist wie bei analogen Seminaren nicht möglich.

Ab 14.45 Uhr ist der Zoom-Raum geöffnet und das Team steht für einen Technik-Check zur Verfügung.

Termin

22.04.2021, von 15:00 bis 18:00

Ort

www.bpb.de/medienzentrum-virtuell

Für

Menschen, die sich bisher noch wenig bis gar nicht mit Rassismus, Postkolonialismus und weißen Privilegien auseinander gesetzt haben.

Veranstalter

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb
bonn postkolonial

Anmeldung

Teilnahmegebühr: keine

Teilnehmende benötigen eine stabile Internetverbindung, eine Web-Kamera und ein Mikrofon.

Wir weisen darauf hin, dass die Teilnehmer der digitalen Veranstaltung die Onlinedienste in eigener Verantwortung nutzen. Wir machen auch darauf aufmerksam, dass der Anbieter die Daten seiner Nutzenden entsprechend seiner Datenschutzrichtlinien abspeichert. Die bpb hat keinen Einfluss auf Art und Umfang der durch den Anbieter erarbeiteten Daten, die Art der Verarbeitung und Nutzung oder die Weitergabe dieser Daten an Dritte. Selbst bei Vorliegen einer Auftragsverarbeitung im Sinne des Art. 28 DSGVO hat die bpb keine abschließende Kontrollmöglichkeit.

Für die detaillierte Darstellung der Verarbeitungsformen verweisen wir auf die Datenschutzerklärung und Angaben des Anbieters: https://zoom.us/de-de/privacy.html

Noch mehr Informationen zum Datenschutz bei der bpb erhalten Sie hier: https://www.bpb.de/datenschutz


Kontakt

Bundeszentrale für politische Bildung
kommunikation@bpb.de

Pressekontakt

Journalistinnen und Journalisten wenden sich bitte an die Pressestelle.



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