Teaser NEU Abschluss 1

27.10.2014

Magdalena Sara Stefanska

Magdalena Sara StefanskaMagdalena Sara Stefanska
Herkunftsland: Polen

Gastinstitution: Historisch-Ökologische Bildungsstätte Emsland in Papenburg e.V.

Ihre Organisation in Polen: Stiftung FERSO für die Bildung und Entwicklung der Zivilgesellschaft

Programm: B – Projekt der Stipendiatin

"Für mich kann man das Wesen der politischen Bildung mit Kants Worten ausdrücken: Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!). Es geht also darum, die Menschen zu ermutigen, selbstständig und kritisch zu denken, damit sie gegen Manipulation und Propaganda in der heutigen Welt resistent werden", sagt die polnische Stipendiatin Magdalena Stefanska. Sie fährt fort: "Es geht auch um die Überwindung der Gespenster der Vergangenheit durch einen Dialog - dies zwischen Polen und Deutschland ist mein persönliches Arbeitsfeld, in dem ich mich für das gegenseitige Verständnis dieser beiden Länder einsetze."

Im Rahmen der Interdisziplinären Humanistischen Studien an der Universität Lodz studierte Magdalena schwerpunktmäßig Philosophie und Germanistik. Aktuell absolviert sie den Master-Partnerstudiengang "Deutschsprachige Literatur und Kultur im östlichen Europa" der Universitäten Lodz und Gießen, der viel mit den Themen Kulturtransfer, Migration und Toleranz zu tun hat.

Während des Studiums hat sie bereits Praktika bei verschiedenen Organisationen gemacht, z.B. in der Union der Europäischen Föderalisten, beim Deutschen Polen-Institut in Darmstadt und im Bildungs- und Begegnungszentrum Schloss Trebnitz e.V. in Brandenburg. Sie verbrachte bereits einige Zeit in Deutschland während mehrerer Auslandssemester und Stipendien in Mainz, Bamberg und Gießen.

Magdalena beschreibt sich selbst als gesellschaftlich sehr engagierte Person. Als Jugendliche war sie lange Zeit im Bund der polnischen Pfadfinder und Pfadfinderinnen aktiv, und während des Studiums begann sie die Zusammenarbeit mit der Stiftung für die Bildung und Entwicklung der Zivilgesellschaft (FERSO) in Lodz und mit dem Zentrum für internationale Jugendbegegnungen in Wroclaw. Dort ist sie seit einiger Zeit bei internationalen Jugendbegegnungen und bei Projekten für Senioren aus verschiedenen Ländern tätig.

Magdalenas Organisation, die Stiftung FERSO für die Bildung und Entwicklung der Zivilgesellschaft, ist eine Nichtregierungsorganisation. Ihr Hauptzweck ist es, die nachhaltige Entwicklung der Zivilgesellschaft in Lodz und Region durch Bildung, Kunst und Multimedia-Technologien zu fördern. Die Stiftung veranstaltet Seminare, Symposien, und Schulungen, sowie pädagogische Workshops, Kurse, Ausflüge, Konzerte, Theateraufführungen usw. "Wir arbeiten sowohl mit Kindern und Jugendlichen, als auch mit älteren Personen - mit jedem, der Hilfe oder Unterstützung braucht, eigene Leidenschaften und Interessen zu entwickeln, um sie mit anderen Menschen zu teilen", erklärt Magdalena.

Über ihre persönlichen Interessen sagt Magdalena: "Ich lerne leidenschaftlich gern Fremdsprachen und freue mich immer wie ein Kind, wenn ich bis drei in einer völlig neuen Sprache zählen kann. Die faszinierende Erscheinung der sprachlichen Kommunikation erforsche ich auch in der Kunst der (vorwiegend literarischen) Übersetzungen und über alles bevorzuge ich die universellste Sprache der Welt - die Musik."

Während ihres Stipendiums wird sie die Arbeit der historisch-ökologischen Bildungsstätte Emsland in Papenburg kennenlernen. Sie plant ein eigenes Projekt, eine deutsch-polnische Jugendbegegnung zum Thema Flucht und Vertreibung.


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