Teaser NEU Abschluss 1

19.11.2015

Martin Glažar

Martin GlažarMartin Glažar
Herkunftsland: Slowenien

Gastinstitution: Haus am Maiberg, Heppenheim

Seine Institution in Slowenien: Socialna Akademija, Ljubljana

Programm: B – Eigenes Projekt des Stipendiaten

"Politische Bildung ist meiner Meinung nach sehr wichtig für die demokratische Entwicklung der Gesellschaften im ehemaligen Ostblock. Um ein verantwortlicher und aktiver Bürger zu sein, muss man sich kritisch mit der Politik auseinandersetzen. Kritische Bürgerinnen und Bürger sind eine Voraussetzung für eine gut funktionierende Demokratie", sagt der slowenische Stipendiat Martin Glažar.

Seit seiner Jugend ist er sehr an historischen, politischen und gesellschaftlichen Fragen interessiert. Daher studierte er Geschichte. Er spezialisierte sich auf die die slowenische Vergangenheit während des zweiten Weltkriegs. Seit Abschluss des Studiums ist Martin Glažar in einer Multimedia-Firma beschäftigt.

Im Rahmen seiner Tätigkeiten bei der Sozialakademie in Ljubljana engagierte Martin Glažar sich zum Beispiel im Waisenhaus in Elbasan in Albanien. Neben dieser humanitären Arbeit engagiert er sich in einigen Projekten der Akademie, die sich mit der slowenischen Vergangenheit beschäftigen. Die Socialna Akademija (deutsch: Sozialakademie) ist eine slowenische regierungsunabhängige Organisation, die in den Bereichen Ausbildung, Forschung und Kultur tätig ist. Sie schafft Raum für Jugendliche und Erwachsene, die sich für ein verantwortungsvolles Handeln in der Zivilgesellschaft einsetzen wollen.

Über seine persönlichen Interessen sagt der slowenische Stipendiat: Ich interessiere mich sehr für Filmproduktion und habe mich in diesem Bereich weitergebildet, und lerne noch immer dazu. Ich habe bereits einen eigenen Dokumentarfilm über Slowenien während des Zweiten Weltkriegs gedreht.

Während seines Stipendiums möchte Martin Glažar eine Studienreise für slowenische Multiplikatoren nach Deutschland organisieren. Sie sollen die Erinnerungsarbeit in Deutschland vor Ort kennenlernen und kritisch hinterfragen. Ziel ist es, Impulse für das Erinnern in Slowenien und damit auch für die Zukunft Europas zu gewinnen.


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