Teaser NEU Abschluss 1

19.11.2015

Anna Orosz

Anna OroszAnna Orosz
Herkunftsland: Ungarn

Gastinstitution: Bundeszentrale für Politische Bildung

Ihre Institution in Ungarn: Budapest Institute for Policy Analysis

Programm: A – Einbindung in Projekt der Gastinstitution

"Ich denke, dass die Förderung von demokratischen Werten und Toleranz im heutigen Osteuropa von überragender Bedeutung ist. Politische Bildung kann dabei eine wichtige Rolle spielen", sagt die ungarische Stipendiatin Anna Orosz.

Anna Orosz hat einen Bachelorabschluss in Betriebswirtschaftslehre in Budapest und anschließend einen Master in Volkswirtschaftslehre der Humboldt Universität zu Berlin gemacht. "Während der zwei Jahre, die ich in der deutschen Hauptstadt verbrachte, habe ich sehr wertvolle Erfahrungen gesammelt, die meine Einstellung zur Demokratie stark beeinflusst haben", sagt Anna Orosz.

Anna Orosz arbeitet beim Budapest Institute for Policy Analysis. Das Institut betreibt Forschungsarbeiten und Analysen für die Unterstützung und Evaluierung des policymaking. Das Institut hat eine doppelte Zielsetzung: es unterstützt erstens das Zustandekommen von faktenorientiertem policymaking im ungarischen und europäischen öffentlichen Sektor. Zweitens, es fördert einen sachlichen Ansatz in öffentlichen Diskursen und Debatten. Das Institut forscht zu Arbeitsmarktanalysen, Sozialpolitik (z.B. Integration der Roma), Bildungspolitik, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (business environment) und verantwortungsbewusster good governance.

Anna unterstützt zudem immer wieder als Freiwillige ungarische zivilgesellschaftliche Organisationen. Dazu gehört zum Beispiel "Mérték Media Monitor" (Zivilorganisation, die die ungarische Medienbehörde kontrolliert und die die Wirkungen der medienrechtlichen und medienpolitischen Schritte auf den Medienmarkt analysiert), K-Monitor (Organisation zur Korruptionsbekämpfung) oder die "Szivárvány Misszió Alapítvány" (Förderung der Rechte von LGBT-Personen). Dazu sagt sie: "Ich halte die zivilgesellschaftlichen Initiativen, die Menschenrechte und unabhängige Medien unterstützen für wegweisend und sehr wichtig. Solche Prozesse sind der Beweis dafür, dass die Menschen bereit sind, aktiv zu werden und selbst für ihre Zukunft Verantwortung zu nehmen."

Zu ihren persönlichen Interessen befragt, antwortet Anna: "Aktuelle gesellschaftliche Fragen, Bildungs- und Sozialpolitik besonders in Osteuropa sind von großem Interesse für mich."

Während ihres Stipendiums bei der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn wirkt Anna Orosz an den Vorbereitungen für eine große Konferenz des Fachbereichs Extremismus zum Thema Populismus mit, die am 25. und 26. April 2016 in Kassel stattfinden wird.


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