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9.1.2017

Surveillance after Snowden

In seinem Eröffnungsvortrag greift David Lyon, Direktor des Surveillance Studies Centre der kanadischen Queen's University, einen entscheidenden Wendepunkt der Diskussion um das Thema Überwachung auf: Die Enthüllung geheimer Informationen durch den ehemaligen CIA-Mitarbeiter Edward Snowden im Jahre 2013. Lyon rekapituliert die Inhalte und Folgen der Veröffentlichungen sowie die damit verknüpften Probleme und Perspektiven der Forschung.

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David Lyon

David Lyon ist Direktor des Surveillance Studies Center und hat eine Forschungsprofessur für Surveillance Studies an der Queen’s University in Kanada inne, wo er auch Soziologie und Jura lehrt. 2008-2015 leitete er das New Transparency Projekt, aus dem das Buch Transparent Lives: Surveillance in Canada (Athabasca University Press, 2014) hervorging. Lyon arbeitet seit den 1980er Jahren zu Überwachung, hat viel zum Thema veröffentlicht und war an zahlreichen Debatten über Informationspolitik und -strategien beteiligt, in Kanada, aber auch weltweit. Er ist Gründungsherausgeber des E-Journals Surveillance & Society, in der Forschung interessiert er sich besonders für nationale Ausweise, Flugsicherheit, Überwachungsethik und die Förderung der interdisziplinären und internationalen Forschung zu Überwachung. Neuere Veröffentlichungen beinhalten u.a. Surveillance After Snowden (Polity Press, 2015), Daten, Drohnen, Disziplin (mit Zygmunt Baumann, edition suhrkamp, 2013) und Identifying Citizens: ID Cards as Surveillance (Polity Press, 2009).


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