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7.2.2017

Sehen und gesehen werden: Überwachung als Selbstverteidigung

Der Lauschangriff erfolgt nicht immer im Geheimen. In Großbritannien hat man bereits lange Erfahrung mit öffentlichen Kameras. Im Online-Versand findet man leicht Programme, um Handys abzuhören. Und die lückenlose Überwachung mit Kameras prägt heute jedes Stadtbild. Können diese Blicke auch umgedreht werden? Welche Rolle spielen Kameras etwa im Kampf der Bewegung Black Lives Matter, um Polizeigewalt zu bezeugen? Beginnt die Handlungsmacht des Einzelnen gerade da, wo ihm seine Souveränität genommen wurde?

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Gäste auf dem Panel:
Eva Blum-Dumontet (Privacy International)
Kaustubh Srikanth (Tactical Tech)
Adam Elliott-Cooper (Black Lives Matter UK)
Moderation: Wenzel Bilger (Goethe Institut)

Das Panel fand im Rahmen der Konferenz "Sensible Daten - Kunst der Überwachung" in München statt. Eine gemeinsame Veranstaltung der Münchner Kammerspiele, des Goethe-Instituts und der Bundeszentrale für politische Bildung.

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DDR-Demonstration, Ministerium für Staatssicherheit Stasi, Überwachungsmonitore
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