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Glossar

Gleichschaltungsprozess

Gleichschaltung meint den 1933 unter den Nationalsozialisten einsetzenden Prozess, alle staatlichen, parteilichen und gesellschaftlichen Institutionen den totalitären Ansprüchen der Nationalsozialisten unterzuordnen. In der Folge kam es entweder zum Verbot oder totalen Unterordnung nicht gleichgeschalteter Institutionen. Im übertragenen Sinne wird die erzwungene Unterordnung unter Totalitätsansprüche als Gleichschaltung bezeichnet. So wird für die DDR etwa davon gesprochen, dass die geduldeten Medien gleichgeschaltet wurden, d.h. nur einer Ideologie zu dienen hatten und entsprechend von der SED angeleitet wurden.



18.05.2006



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