Gastarbeiterinnen bei ihrer Abreise in Istanbul
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Skandal und Konflikt: Deutsch-türkische Themen


14.10.2011
Deutsch-türkische Themen waren stets von Skandalisierungen geprägt. Dies verstellt den Blick auf die Mechanismen von Integrationsprozessen. Probleme ansprechen, Fortschritte und Chancen wahrnehmen: Integrationspolitischer Realismus ist nötiger denn je.

Eine deutsche, rechts, und eine türkische Flagge wehen am 12. Februar 2008 vor dem Minarett einer Moschee im Stadtteil Hassel in Gelsenkirchen.Eine deutsche, rechts, und eine türkische Flagge wehen am 12. Februar 2008 vor dem Minarett einer Moschee im Stadtteil Hassel in Gelsenkirchen. (© AP)


Die Anwerbung ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer seit Mitte der 1950er Jahre stieß Wanderungsprozesse an, die eine starke Eigendynamik entfalteten. Die Bundesregierungen waren über Jahrzehnte nur sehr eingeschränkt in der Lage, diese Prozesse zu steuern. Die Westdeutschen standen dabei von Beginn an skeptisch bis ablehnend einer dauerhaften Zuwanderung gegenüber. Unbeabsichtigte Nebenwirkungen der Niederlassungen von ausländischen Arbeitnehmern und ihrer Familien boten ausreichende Ansatzpunkte für journalistische und politische Skandalisierung. Die türkische Gruppe als größte unter den "Gastarbeitern" hatte sich in zahlreichen Städten eine eigenethnische Infrastruktur geschaffen und war damit die "sichtbarste" Gruppe.

Die ethnische Grenzziehung ist hier am stärksten ausgeprägt, auch im Vergleich zu anderen Zuwanderergruppen wie etwa Italienern. 17 Prozent der westdeutschen und 21 Prozent der ostdeutschen Befragten gaben 2006 in der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften (ALLBUS) an, sie sähen große kulturelle Unterschiede zu den Italienern, 70 Prozent hingegen zu den Türken. [1] Die soziale Distanz ihnen gegenüber ist besonders stark ausgeprägt. [2]

Bonn, türkischer Gastarbeiter, 9. November 1970Bonn, türkischer Gastarbeiter, 9. November 1970 (© Bundesarchiv, B 145 Bild-F032884-0005 / Fotograf: Lothar Schaack)
Umgekehrt geben türkischstämmige Personen an, alltägliche Diskriminierungen und Ausländerfeindlichkeit als persönliches Problem häufiger zu erleben als andere Gruppen. [3] Auch die Wahrnehmung von Türken in den öffentlichen Debatten (ihre Konzentration in einzelnen Stadtteilen, aus der Türkei "mitgebrachte" türkisch-kurdische Konflikte) ist von Medienkonjunkturen bestimmt.

Zu Beginn der 1960er Jahre wurden Gastarbeiter zunächst in ihrer wirtschaftlichen Funktion wahrgenommen. Unterschiedslos nannte man sie "Südländer", welche die "Völkerwanderung zu Westdeutschlands Lohntüten" angetreten hatten. [4] Es vergingen Jahre, bis die nationale Herkunft als Kategorie entdeckt wurde, [5] wobei "den Türken" oder anderen "Gastarbeitern" jeweils bestimmte Eigenschaften zugeschrieben wurden. Türkische Arbeiter galten als diszipliniert, anspruchslos und arbeitswillig. [6] In den Medien wurden sie als "'sauber´, 'geschickt´, 'traditionsgebunden´ und 'bescheiden´" dargestellt. [7] Die Berichterstattung war in den 1960er Jahren geprägt von Paternalismus und einem Bild vom "Gastarbeiter" als Menschen aus vormodernen Gesellschaften, rückschrittlich, aber unverdorben. [8] Die Hoffnungen derjenigen, die sich in der Türkei anwerben lassen wollten, auf eine wirtschaftliche Verbesserung der eigenen Lage waren oft ebenso unrealistisch wie ihre Vorstellungen von Deutschland. [9]

Bonn, türkischer Gastarbeiter, 9. November 1970.Bonn, türkischer Gastarbeiter, 9. November 1970. (© Bundesarchiv, B 145 Bild-F032884-0026 / Fotograf: Lothar Schaack)
Die ausländischen Arbeitskräfte konnten aufgrund ihrer niedrigen Qualifikationen, [10] der relativ hohen Ausgaben, welche die Zuwanderung verursachte, und des Willens, in möglichst kurzer Zeit so viel Geld wie möglich zu verdienen, nicht wählerisch bei der Wahl des Arbeitsplatzes sein. Sie nahmen daher ungünstige Arbeitsbedingungen eher in Kauf als Einheimische. 73 Prozent der angeworbenen türkischen Arbeitnehmer reisten zwischen 1968 und 1973 ein [11] – und wurden auf Wohnungen und Arbeitsplätze verwiesen, welche die vor ihnen gekommenen "Gastarbeiter" nicht eingenommen hatten. [12]

Auch waren leistungssteigernde Lohnformen (wie Akkord- und Prämienlohn) bei "Gastarbeitern" wesentlich stärker verbreitet als bei deutschen Arbeitern. Das gleiche galt für Schicht- und Nachtarbeit. [13] Leistungsbereitschaft und Unverständnis gegenüber den Organisationsformen industrieller Produktionsweisen waren ein wesentliches Moment dafür, dass ein negatives Klima zwischen deutschen und türkischen Arbeitern entstand: "Gerade bei den aus vorkapitalistischem Milieu stammenden türkischen Arbeitern und Arbeiterinnen wirkt der Akkordlohn besonders leistungssteigernd.

Es gab vor allem in der Anfangsphase der Anwerbung von Türken häufige Klagen der deutschen Arbeitskollegen darüber, dass die Türken beim Auftauchen eines Zeitnehmers an ihrem Arbeitsplatz 'wie verrückt arbeiten´ und dadurch die Akkordsätze verderben. Unter anderem hat in den Betrieben gerade dieses Verhalten zu einer starken Abneigung gegen die Türken geführt." [14]

Die Konfrontation mit der Wirklichkeit (wie niedrige Löhne, schlechte Arbeitsbedingungen, miserable Unterkünfte) führte auch zu Arbeitskämpfen und Konflikten. Beispiele sind die Streiks im Jahr 1962 in Duisburg-Hamborn und Essen, beim Industrietraktorenwerk Deere-Lanz in Mannheim, bei den Automobilzulieferern Karmann in Osnabrück oder Hella in Lippstadt und Paderborn. Erhebliche Aufmerksamkeit fand der "Türkenstreik" bei Ford in Köln-Niehl im August 1973. [15]

Walsum, Gastarbeiterkinder in der Schule, 29. Mai 1962.Walsum, Gastarbeiterkinder in der Schule, 29. Mai 1962. (© Bundesarchiv, B 145 Bild-F013076-0005 / Fotograf: Ludwig Wegmann)
Dort waren inzwischen rund 12.000 türkische Arbeitnehmer beschäftigt, ein Drittel der Belegschaft. "Wie überall, wurden diese Menschen für die am schlechtesten bezahlten und am meisten gesundheitsschädlichen Arbeiten eingesetzt." [16] Schlechte Arbeitsbedingungen sowie die fristlose Entlassung von 300 türkischen Arbeitnehmern (weil sie zum zweiten Mal verspätet aus ihrem vierwöchigen Türkei-Urlaub zurückgekehrt waren, ohne ein ärztliches Attest vorlegen zu können) waren die Ursachen. Werksbesetzungen und gewalttätige Auseinandersetzungen hatten deutlich werden lassen, dass das Geschehen sowohl dem Betriebsrat als auch der IG-Metall aus dem Ruder gelaufen war – es kam auch nicht zur Solidarität zwischen den "Gastarbeitern" und den einheimischen Arbeitnehmern. Diese Konflikte trugen dazu bei, dass sich das Bild vom "Gastarbeiter" im Allgemeinen und den türkischen Arbeitnehmern im Besonderen in der Öffentlichkeit verschlechterte. [17]

Kettenwanderungen



Die Art der Wanderung – Einzel- oder Kettenwanderung – hat wesentlichen Einfluss auf Motive und Erwartungen von Migrantinnen und Migranten und damit auf deren Integrationsverhalten. Einzelwanderer müssen sich sehr viel intensiver auf die Aufnahmegesellschaft einlassen und mit ihr auseinandersetzen als Gruppenwanderer, die darauf vertrauen können, im Aufnahmeland (zumindest für eine Übergangszeit) auf Netzwerke zurückgreifen zu können.

Als Ergebnis dieses Prozesses entstehen "ethnische Kolonien", [18] die ambivalente Auswirkungen haben: Zum einen mindert die Gemeinschaft mit Landsleuten den Umstellungs- und Anpassungsstress, zum anderen kann sich die ethnische Kolonie negativ auswirken auf die Entstehung von Kontakten zur Aufnahmegesellschaft. Ethnische Konzentration wird dann zum Problem, wenn sich ethnische und soziale Probleme überlappen, wenn sich Armutsviertel verfestigen und ethnische Kolonien nicht mehr Durchgangsstationen, sondern Sackgassen sind.

Besonders für die türkische Zuwanderung war die Kettenwanderung von großer Bedeutung. Dies erklärt sich einerseits aus einer spezifischen Entsendepolitik der damaligen türkischen Regierungen: Bevorzugt wurden Personen aus Regionen, die von Naturkatastrophen heimgesucht worden waren, sowie ländlichen Regionen "entsandt". Wichtiges Kriterium waren die zu erwartenden Rücküberweisungen in die jeweiligen Regionen. [19]

Eine zweite Erklärung liegt in der überwiegend ländlichen Herkunft der türkischen "Gastarbeiter": Sie sind grundsätzlich stärker in Netzwerke und größere Familienverbünde eingebunden als Zuwanderer aus städtischen Regionen. Damit sind erstere auch höherem Erwartungsdruck ausgesetzt, für die im Herkunftsland Verbliebenen Unterstützung zu leisten (wie Aufenthalts-, Beschäftigungs-, Wohnmöglichkeiten, finanzielle Transfers).

Unter den verschiedenen "Gastarbeiter"-Gruppen hatten die Türken den größten sozialen Sprung aus ihrer heimatlichen Welt nach Westdeutschland getan. Die Lebensverhältnisse der "Gastarbeiter" und ihrer Nachkommen in Deutschland waren zwar äußerst bescheiden, im Vergleich zur Situation in der Türkei waren viele jedoch nicht dazu angetan, die einmal vollzogene Niederlassung in Deutschland aufzugeben und sich in die politisch instabilen Verhältnisse in der Heimat mit einer außer Kontrolle geratenen Inflationsrate zu reintegrieren. Auch Sozialleistungen, soziale Infrastruktur und der Standard der medizinischen Versorgung machten das "Gastland" attraktiv.

Während der Anteil der Ausländer aus den Staaten der Europäischen Gemeinschaft zwischen 1974 und 1980 nahezu gleich blieb (rund 21 Prozent), erhöhte sich der Anteil der türkischen Staatsangehörigen hingegen von 25 auf 33 Prozent. Bei den unter 15-Jährigen stieg der türkische Anteil von 31 Prozent im Jahr 1974 auf 46 Prozent im Jahr 1980. [20]

Die Quantität schlug damit in eine neue Qualität für die Integrationspolitik um. Deutlich machte dies 1982 Wolfgang Bodenbender, damaliger Ministerialdirektor im Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung: Die Zahl der Türken, so rechnete er vor, "erhöhte sich zwischen 1979 und 1981 allein um rund 280.000 oder 22 Prozent auf rund 1,5 Millionen. Der gesamte Zuwanderungsüberschuss in diesem Zeitraum beruht allein auf Einreisen aus der Türkei. (...) Mit einem Anteil von einem Drittel an allen hier lebenden Ausländern dominiert mit den Türken nunmehr eine Bevölkerungsgruppe, bei der die Integrationsbarrieren aus vielfältigen Gründen besonders hoch sind. (...) Diese Entwicklungstendenz macht das Ausmaß der Integrationsprobleme deutlich, vor denen unsere Gesellschaft steht." [21]

Walsum, Wohnungen Gastarbeiter, 28. Mai 1962Walsum, Wohnungen Gastarbeiter, 28. Mai 1962 (© Bundesarchiv, B 145 Bild-F013071-0003 / Fotograf: Ludwig Wegmann)
Bereits 1968 verfügten knapp zwei Drittel von ihnen über privaten Wohnraum (die meisten waren vorher in Heimen und Unterkünften für "Gastarbeiter" untergebracht), 1977 waren es 97 Prozent der Ausländer in Deutschland. Der Familiennachzug hatte diese Entwicklung noch beschleunigt. Wohnungen außerhalb der betriebseigenen Unterkünfte wurden meist von Landsleuten vermittelt, kaum durch Inserate oder Makler. Bei den Wohnungen handelte es sich nicht selten um sanierungsbedürftige oder gar abbruchreife Altbauten in den Stadtkernen, die für die einheimische Bevölkerung im Zuge eines sich entspannenden Wohnungsmarktes unattraktiv geworden waren. Häufig wurden die ausländischen Arbeitnehmer in der Umgebung der sie beschäftigenden Betriebe untergebracht (wie etwa in Duisburg-Marxloh und Hamburg-Wilhelmsburg).

Für die Unternehmen war diese betriebsnahe Unterbringung von Vorteil, für die Kommunen bedeutete dies allerdings, dass sie mit den mittel- und langfristigen Problemen solcher Konzentrationen fertig werden mussten. Bereits zu Beginn der 1970er Jahre zeichnete sich daher eine räumliche Konzentration der "Gastarbeiter" in den Städten ab. Pointiert hieß das: "Je mehr schlechte und alte Wohnungen es in einem Gebiet gibt, desto höher ist die Türkenquote." [22]

In den 1960er Jahren war die Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer von politischer Seite als ein "gutes Geschäft" für die Bundesrepublik dargestellt worden. Schließlich seien die Ausbildungskosten vom Herkunftsland getragen worden und die "Gastarbeiter" zahlten Sozialversicherungsbeiträge wie ihre deutschen Kolleginnen und Kollegen. Aufgrund ihres niedrigen Durchschnittsalters, ihrer Gesundheit und körperlichen Belastbarkeit (alle Arbeiterinnen und Arbeiter mussten sich vor ihrer Einreise nach Deutschland ärztlich untersuchen lassen) und der damals nicht vorstellbaren Arbeitslosigkeit waren entsprechende Auszahlungen hingegen nicht zu befürchten. [23]

Erst gegen Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre wurde die Lage der "Gastarbeiter" zunehmend problematisiert. Der Niederlassungsprozess mit seinen Auswirkungen auf die kommunale Infrastruktur (wie Wohnungsmarkt, Kindergärten, Schulen) wurde spürbarer, das "Ausländerproblem" zum Topos. [24] Die Rede war vom drohenden "Ghetto" und vom "Slum". [25]


Fußnoten

1.
Vgl. Michael Blohm/Martina Wasmer, Einstellungen und Kontakte zu Ausländern, in: Statistisches Bundesamt/Bundeszentrale für politsche Bildung (Hrsg.), Datenreport 2008, Bonn 2008, S. 210 f.
2.
Vgl. Ferdinand Böltken, Soziale Distanz und räumliche Nähe, in: Richard Alba/Peter Schmidt/Martina Wasmer (Hrsg.), Deutsche und Ausländer: Freunde, Fremde oder Feinde?, Wiesbaden 2000, S. 147-194; Anja Steinbach, Soziale Distanz, Wiesbaden 2004, S. 143 ff.; Dirk Baier et al., Kinder und Jugendliche in Deutschland, Zweiter Bericht zum gemeinsamen Forschungsprojekt des Bundesministeriums des Innern und des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, Hannover 2010, S. 66 f.
3.
Vgl. F. Böltken (Anm. 2), S. 173 ff. Hierzu sind die Ergebnisse der einzelnen Untersuchungen allerdings unterschiedlich
4.
Spiegel vom 7.10.1964.
5.
Vgl. Karen Schönwälder, Einwanderung und ethnische Pluralität, Essen 2001, S. 191.
6.
Vgl. Karin Hunn, "Nächstes Jahr kehren wir zurück ..." Die Geschichte der türkischen "Gastarbeiter" in der Bundesrepublik, Göttingen 2005, S. 101-110 ff.
7.
J. Manuel Delgano, Die "Gastarbeiter" in der Presse, Opladen 1972, S. 111.
8.
K. Schönwälder (Anm. 5), S. 161 ff.
9.
Vgl. Cord Pagenstecher, Ausländerpolitik und Immigrantenidentität, Berlin 1994, S. 84.
10.
Vgl. Stefan Luft, Staat und Migration, Frankfurt/M. 2009, S. 82 ff.
11.
Vgl. K. Hunn (Anm. 6), S. 304.
12.
Vgl. Hartmut Esser, Ist das Ausländerproblem in der Bundesrepublik Deutschland ein "Türkenproblem"?, in: Rolf Italiaander (Hrsg.), "Fremde raus?", Frankfurt/M. 1983, S. 175.
13.
Vgl. Bundesanstalt für Arbeit, Repräsentativuntersuchung ´72 über die Beschäftigung ausländischer Arbeitnehmer im Bundesgebiet und ihre Familien- und Wohnverhältnisse, Nürnberg 1973, S. 36 ff.
14.
Hans-Günter Kleff, Vom Bauern zum Industriearbeiter, Mainz 1985, S. 109 f.
15.
Vgl. Peter Birke, Wilde Streiks im Wirtschaftswunder, Frankfurt/M.–New York 2007, S. 296 ff.
16.
Ebd., S. 299.
17.
So titelte die Bild am 31.8.1973: "30 Verletzte. Deutsche Arbeiter kämpfen ihre Fabrik frei. 2000 türkische Gastarbeiter schlugen mit Knüppeln, Messern und Zahnrädern auf ihre deutschen Kollegen ein." Zit. nach: K. Hunn (Anm 6), S. 253
18.
Vgl. Friedrich Heckmann, Ethnische Minderheiten, Volk und Nation, Stuttgart 1992, S. 112 ff.
19.
Vgl. Ali Gitmez/CzarinaWilpert, A Micro-Society or an Ethnic Community?, in: John Rex/Daniele Joly/Czarina Wilpert (eds.), Immigrant Associations in Europe, Aldershot 1987, S. 92 ff.
20.
Vgl. Karen Schober, Zur Ausbildungs- und Arbeitsmarktsituation ausländischer Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland, in: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 14 (1981) 1, S. 13 f.
21.
Wolfgang Bodenbender, Zwischenbilanz der Ausländerpolitik, in: Franz Ronneberger (Hrsg.), Türkische Kinder in Deutschland, Nürnberg 1977, S. 35.
22.
H.-G. Kleff (Anm. 14), S. 186.
23.
Ulrich Herbert/Karin Hunn, Beschäftigung, soziale Sicherung und soziale Integration von Ausländern, in: Hans Günter Hockerts (Hrsg.), Geschichte der Sozialpolitik in Deutschland seit 1945, Bd. 4, Baden-Baden 2006, S. 790 f.
24.
K. Schönwälder (Anm. 5). S. 196 ff.
25.
Der Spiegel machte die abgesonderten Werksunterkünfte schon 1964 als Problem aus: "Die Gastarbeiter "finden meist keinen Zugang zum bundesbürgerlichen Lebensstil. Sie sind eher Getto-Bewohner als Gäste." Spiegel vom 7.10.1964.

 

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