"La Sarraz" – Mediencollage von Lutz Dammbeck, Kulturhaus "Nationale Front“, Leipzig, 24. Juni 1984
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Unabhängige Literatur in der DDR


6.9.2012
Die Liaison von bildender Kunst und Literatur in der DDR war bedeutend für die Entstehung selbstbestimmter Öffentlichkeiten jenseits staatlicher Einflussnahme in den 1970er und 1980er Jahren.

Lesung von Durs Grünbein zur Ausstellung „Zellinnendruck. Kunstzeitschriften und Künstlerbücher im Eigenverlag 1980–1989“, März 1990, Foto: Archiv Uta Grundmann (Fotograf unbekannt)Bildergalerie: "Unabhängige Literatur in der DDR" (© Archiv Uta Grundmann (Fotograf unbekannt))

Die Orte der nichtoffiziellen Ausstellungskultur – ob in Wohnungen, Ateliers oder auch staatlichen Galerien und Institutionen – waren stets auch Orte der literarischen Kommunikation, der Zusammenarbeit von Autoren mit Malern und Grafikern und nicht zuletzt Stätten literarischer Innovation. Lesungen zur Eröffnung von Ausstellungen dienten sowohl der Vorstellung neuer Namen und Arbeiten als auch dem Testen von ästhetischen Neuansätzen.

Den Autoren garantierten sie ein gewisses Maß an Öffentlichkeit, denn ein Großteil der zwischen 1950 und Anfang der 1960er Jahre geborenen Generation sah sich Anfang der 1980er Jahre aus dem Literaturbetrieb der DDR ausgeschlossen. Während Schriftsteller wie Adolf Endler, Wolfgang Hilbig, Gert Neumann oder Monika Maron im Westen veröffentlichen konnten, bestanden für jüngere Autoren kaum Chancen zu publizieren. Ein engagierter Versuch Franz Fühmanns, auf die Situation jüngerer Autoren mit Hilfe einer für die Akademie der Künste erarbeiteten Sammlung aufmerksam zu machen, scheiterte im Herbst 1981. Die sogenannte Akademie-Anthologie wurde verboten. Autoren, die nicht über bereits bestehende Vertragsbindungen zu Verlagen, Zeitschriften, Rundfunk oder das Fernsehen verfügten, wurden zunehmend kriminalisiert.[1] Handhabe boten die Richtlinien des Zentralkomitees der SED von Ende 1981 zum Umgang mit freischaffenden Autoren und Nachwuchskünstlern, die nicht Mitglied im Schriftstellerverband oder einer Nachwuchseinrichtung der FDJ waren.[2]

Mikado – Autoren und Maler gründen eine Zeitschrift



Der Maler Hans Scheib begann im Herbst 1980 damit, Ausstellungen in seinem Atelier in der Ostberliner Raumerstraße 23 zu organisieren. Zu den ersten sechs Ausstellungen der "Herbstsaison“-Serie mit Anatol Erdmann, Anna Comin, Karla Woisnitza, Sabine Grzimek, Reinhard Stangl, Florian Havemann, Hans Scheib und Harald Toppl entstand eine erste Grafikedition. Die Ausstellungen hatten eine große Ausstrahlung auf Autoren. Die Autorin, Nachdichterin und Herausgeberin Elke Erb sah nach dem Besuch der Ausstellung die Voraussetzungen ihres bisherigen Schreibens in Frage gestellt und erinnert sich: "Ich wusste nicht, dass es ein Werkstattkonflikt war und nicht, wie es weiterging: Ich würde den linear fortlaufenden Text auflösen in Sinn und Wortgruppen, die auf dem Blatt verteilt, selbständig waren, ohne gleich den Zusammenhang aufzulösen.“[3] Elke Erb beschreibt beispielhaft für andere Autoren die Hinwendung zu neuen Schreibweisen in den frühen 1980er Jahren, zu visuellen, seriellen, experimentellen und sprachkritischen literarischen Verfahren. Interessanterweise wurden Autoren zu grundsätzlichen, theoretischen und poetologischen Selbstaussagen nicht durch die Literaturkritik oder Dichterkollegen, sondern vor allem durch Künstler anderer Gattungen angeregt: Bert Papenfuß und Jan Faktor durch die Populärmusik, Adolf Endler, Elke Erb oder Gerhard Wolf durch Maler und Grafiker.

Uwe Kolbe, dessen 1979 erschienener Gedichtband "hineingeboren“ der ganzen Generation den Namen gab, hatte um 1980 in Berlin eine Sammlung literarischer Texte unter dem Titel "Laternenmann“ publiziert. Daraufhin schlug ihm Hans Scheib das Projekt einer gemeinsamen Zeitschrift vor, in der Texte von Autoren, die bis dahin nur im Westen erscheinen konnten, nun auch im Osten präsent gemacht werden sollten. Dafür würde der Freundeskreis um Hans Scheib die notwendigen technischen Voraussetzungen wie den Druck und die Herstellung der Umschläge zur Verfügung stellen. Es war die Geburtsstunde der literarischen Zeitschrift "Mikado“, die von Uwe Kolbe, Lothar Trolle und Bernd Wagner von 1983 bis 1986 herausgegeben wurde, versehen mit Umschlägen und einem Signet mit dem chinesischem Schriftzeichen von "Mikado“ (dt. Kaiser) Hans Scheibs. "Wir wollten“, so hieß es rückblickend, "keine Sammlung der literarischen Opposition, wir wollten einfach eine andere Öffentlichkeit.“[4]

Handelte es sich um größere Ausstellungsprojekte, fanden diese zeitgleich im Atelier von Hans Scheib in der Raumerstraße und von Ursula Scheib in der Sredzkistraße 64 statt. Anfang Dezember 1981 waren hier Bert Papenfuß und seine Band zu Gast. Im März 1986 plante Volker Henze aus Anlass der Herausgabe der zehnten Nummer der nichtoffiziellen Zeitschrift "Schaden“[5] eine Ausstellung von literarischen und künstlerischen Zeitschriften, die jedoch zugunsten der umfangreichen Ausstellungs- und Lesereihe "Wort+Werk“ im Juni 1986 in der Ostberliner Samariterkirche nicht realisiert wurde. Im Januar 1987 sammelte Rüdiger Rosenthal – am Rande einer Foto-Ausstellung von Thomas Florschuetz – Texte für eine in Amsterdam erscheinende Anthologie.

Auch Möglichkeiten des politischen Protests von Autoren und bildenden Künstlern wurden im Atelier von Hans Scheib besprochen. So wollten die Beteiligten im Juli 1984 ein Zeichen gegen die drohende Sprengung der Gasometer an der Dimitroffstraße (heute Danziger Straße) setzen. Die Gasometer des Anfang der 1980er Jahre stillgelegten Gaswerkes waren dem Prenzlauer Berg fast ein Jahrhundert lang weithin sichtbare Wahrzeichen gewesen. In Vorbereitung der 750-Jahrfeier Berlins 1987 wurde an ihrer Stelle die Errichtung eines Wohnviertels, des späteren Thälmann-Parks, geplant. Der Aufruf, sich am Tag der Sprengung zu einer Kundgebung zusammenzufinden, traf zur Verwunderung der Initiatoren kaum auf Resonanz. Zum vereinbarten Termin erschienen nur Hans Scheib und Uwe Kolbe; Bernd Wagner war von der Polizei vorbeugend in Gewahrsam genommen worden. Als Reaktion auf die Gasometer-Sprengung erklärte Hans Scheib seinen Austritt aus dem Verband Bildender Künstler.

Zersammlung – Ein unabhängiger Künstlerverband von Malern und Autoren



Zu Beginn des Jahres 1984 machten Bernd Wagner und Uwe Kolbe mit einer Initiative zur Gründung eines unabhängigen Künstlerverbandes von sich Reden. Eingeladen wurde zu einer mehrtägigen Lese- und Veranstaltungsreihe unter dem Titel "Zersammlung“, die vom 5. bis 10. März 1984 in einem Atelier in der Lychener Straße 6 im Prenzlauer Berg stattfand.[6] Bernd Wagner und Uwe Kolbe warben für einen organisatorischen Verbund von Autoren und bildenden Künstlern.[7] Von Uwe Kolbe wurde ein an den Kulturminister gerichteter "Offener Brief“ verlesen, der im Nachhinein als politisches Konzept des geplanten Verbandes gelten kann. Kolbe forderte darin nicht nur allgemeine Reisefreiheit, "geheime und konkrete Wahlen“, die "Einarbeitung sämtlicher bürgerlicher Rechte in Justiz und Praxis“, sondern auch die Schaffung eines Gesetzes, "welches Rechtsklarheit über Veröffentlichungs- und Medien-Konditionen herstellt“.[8] Am selben Tag noch wurde der Brief dem Ministerium für Kultur, dem Aufbau-Verlag und dem Schriftstellerverband der DDR übermittelt.

Der Versuch, sich offensiv mit der Kulturpolitik auseinanderzusetzen, scheiterte auf doppelte Weise: Am 21. März 1984 in das Ministerium für Kultur beordert, wurde Kolbe unter Androhung sofortiger Ausbürgerung ultimativ aufgefordert, weitere Aktionen zu unterlassen, auf die Veröffentlichung des "Offenen Briefes“ zu verzichten und die noch im Umlauf befindlichen Abschriften zu übergeben. Darüber hinaus fand der Aufruf, eine gemeinsame Interessenvertretung zu gründen, bei der Mehrzahl der anwesenden Autoren nur verhaltene Zustimmung. Von der Schaffung eines unabhängigen Künstlerverbandes hatten sich Kolbe und Wagner einen authentischen Austausch von Informationen, Rechtssicherheit, vor allem aber eine breitere Öffentlichkeit versprochen, die von der Gründung einer auflagenstarken, überregionalen Zeitschrift begleitet werden sollte. Bis zu deren Gründung boten Kolbe und Wagner an, "Mikado“ zum Sprachrohr des zu schaffenden Verbands zu machen.

Von der „Zersammlung“ inspiriert, unterbreitete Hans Scheib die Idee zu einem größeren Ausstellungs- und Lesungsprojekt mit dem Arbeitstitel "Pfeiler und Brücken“, das zeitgleich in Ateliers in Karl-Marx-Stadt, Dresden, Leipzig und Berlin, aber auch in Rostock und Neubrandenburg stattfinden sollte. Von den Korrespondenzen zwischen literarischen Texten und Bildern erhoffte sich Scheib eine stärkere Vernetzung Gleichgesinnter und darüber hinaus Impulse für das künstlerische und politische Engagement. Es sollte aber weder zur Zeitschriftengründung noch zur Formierung eines Künstlerverbandes kommen. Beim dritten Nachfolgetreffen Ende April 1984 war von einem Künstlerbund bereits nicht mehr die Rede. Sascha Anderson schlug stattdessen im Auftrag der Staatssicherheit – das ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand seiner Mitstreiter – vor, demnächst eine Busfahrt in das Erzgebirge zu unternehmen und Fußballspiele zu organisieren.[9]

Für Autoren, die in der DDR nicht veröffentlichen konnten, hatte sich so im Laufe der Jahre eine gut funktionierende literarische Infrastruktur entwickelt, die auch nach der Ausreise wichtiger Akteure stabil blieb. Bei Frank-Wolf Matthies in der Lottumstraße etablierte sich das Grundmodell der sogenannten "Wohnungslesungen“ und literarisch-politischen Diskussionen. Nach Matthies’ Ausreise im Januar 1981 entstanden durch Lesungen bei Gerd und Ulrike Poppe in der Rykestraße und bei Ekkehard Maaß in der Schönfließer Straße literarische Orte, die zu Schnittpunkten zwischen der Literatur-, Kunst- und Oppositionsszene wurden. Ab Mitte der 1980er Jahre kamen Wohnungslesungen bei Stephan Bickhardt und Ludwig Mehlhorn hinzu, die bis 1989 die Edition "Radix-Blätter“ herausgaben. Große Ausstrahlungskraft entwickelten aber auch Kunst- und Literaturabende im Sprachenkonvikt, der kirchlichen Hochschule in Berlin.

Randlagen



Ausstellungen in Wohnungen, Künstlerwerkstätten und Ateliers gab es nicht nur in Berlin, sondern in nahezu allen Großstädten der DDR. Nicht alle Galerien wurden aber auch zu Orten des literarischen und künstlerischen Austauschs. Zu den wichtigen Zentren der Literatur außerhalb Berlins zählten die Galerie Bahß in Magdeburg, die Galerie im Flur in Erfurt, die Galerie Eigen+Art in Leipzig und die Lesungen und Ausstellungen in der Dresdner Förstereistraße. Zu erwähnen ist auch die Galerie Schwamm in Weimar, die Ende der 1980er Jahre eng mit dem Autoren- und Herausgeberkreis der Zeitschrift "Reizwolf“ verbunden war.

Die Magdeburger Wohngalerie von Ingrid und Dietrich Bahß entwickelte sich in den Jahren 1981 bis 1983 zu einem Knotenpunkt der Kunst- und Literaturszenen Berlins, Leipzigs und Erfurts. Hier begegneten sich unter anderen Sascha Anderson, Adolf Endler, Franz Fühmann, Eberhard Häfner, Gabriele Kachold (Stötzer), Uwe Kolbe, Christa Moog, Heiner Müller, Bert Papenfuß, Lutz Rathenow oder Michael Rom. In der Galerie Bahß begann auch die Karriere Rainer Schedlinskis als Dichter und IM der Staatssicherheit, der sich bald darauf in Berlin einen Namen als Autor und Zeitschriftenherausgeber machen sollte.

Die Ausstellungen und Lesungen in der Förstereistraße 2 der Dresdner Neustadt sind als Ausnahmefall zu betrachten: Das sich nach außen hin als "inoffiziell“ darstellende Projekt war eine hundertprozentige Gründung der Staatssicherheit. Ausgestattet mit einer großen 4-Zimmer-Wohnung, begann Sören Naumann, Techniker und organisatorischer Leiter der Jazz-Formation "Dresdner Musikbrigade“ und im Mai 1980 als IM "Michael Müller“ verpflichtet, ab dem Sommer 1982 Ausstellungen und Lesungen zu organisieren. Diese Lesungen füllten eine Lücke im inoffiziellen "Kunstbetrieb“, da jüngere Autoren kaum
Konzeptwand „Undsoweiterführung“, entstanden nach Gesprächen von Micha Brendel, Else Gabriel und Rainer Görß im März 1986 über die Weiterführung der Zeitschrift „usw“, Foto: Archiv riesa efauKonzeptwand „Undsoweiterführung“, entstanden nach Gesprächen von Micha Brendel, Else Gabriel und Rainer Görß im März 1986 über die Weiterführung der Zeitschrift „usw“. (© Archiv riesa efau (Fotograf unbekannt))
noch Zugang zu etablierten Orten des alternativen künstlerischen Lebens wie der Obergrabenpresse von Eberhard Göschel, Jochen Lorenz und Bernhard Theilmann oder dem Leonhardi-Museum hatten. In der Förstereistraße fanden die Redaktionssitzungen der von Lothar Fiedler herausgegeben Zeitschrift "und“[10] ebenso statt wie die Präsentation der von Micha Brendel herausgegebenen Nachfolgeedition "usw" [11]. Nachgewiesen sind Lesungen von Sascha Anderson, Stefan Döring, Wolfgang Hilbig, Uwe Hübner, Lothar Fiedler, Gabriele Kachold (Stötzer), Lutz Rathenow, Michael Rom, Tom di Roes (Thomas Rösler), Manfred Wiemer und dem Autorenkreis der Zeitschrift "und“. Die impulsgebenden Einflüsse der Förstereistraße in der Szene ließen jedoch ab Mitte der 1980er Jahre nach. Zu einem authentischen Ort für die Vermittlung von Literatur und für die Zusammenarbeit von Autoren und bildenden Künstlern entwickelte sich hingegen der Leitwolfverlag um die Dresdner Künstler Lutz Fleischer, Andreas Hegewald und Petra Kasten.


Fußnoten

1.
Geplant war 1981 ein "Gesetz zum Schutz der Berufsbezeichnung Schriftsteller", das allerdings nicht in die Volkskammer eingebracht wurde.
2.
Dazu Klaus Michael: Alternativkultur und Staatssicherheit 1976-1989. Expertise für die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags. In: Materialien der Enquete-Kommission "Aufarbeitung von Geschichte und Folgen der SED-Diktatur in Deutschland". Hrsg. vom Deutschen Bundestag. Frankfurt am Main/ Baden-Baden 1995, Band III/3.
3.
Elke Erb: Wie ich zu den Malern kam. In: Kunst der DDR. Künstler, Galerien. Museen, Kulturpolitik, Adressen. Hrsg. von Eckhart Gillen und Rainer Haarmann. Köln 1990, S. 200.
4.
Uwe Kolbe, Lothar Trolle und Bernd Wagner (Hrsg.): Mikado oder Der Kaiser ist nackt. Darmstadt 1988, S.9.
5.
Herausgegeben von Peter Böthig, Egmont Hesse, Johannes Jansen, Leonhard Lorek und Christoph Tannert.
6.
In der Lychener Straße 6 hatten auch Michael Diller und Anatol Erdmann ihre Ateliers.
7.
Bernd Wagner betonte, "es müsse eine Organisationsform geben, die der Verständigung der Autoren dient, die nicht im Schriftstellerverband sind.“ BStU, ZA, AOPK 17381/91. Bd. 2, Bl-153.
8.
Uwe Kolbe: Brief an den Minister für Kultur Hans Joachim Hoffmann vom 2.3.1984.
9.
Vgl. Jan Faktor: 16 Punkte zur Prenzlauer-Berg-Szene. In: Peter Böthig und Klaus Michael (Hrsg.): MachtSpiele. Literatur und Staatssicherheit im Fokus Prenzlauer Berg. Leipzig 1993.
10.
Klaus Michael: Fortgänge werden beschleunigt. Lothar Fiedler und die Dresdner Künstlerzeitschrift "und“ 1982–1984. In: Frank Eckhardt und Paul Kaiser (Hrsg.): Ohne Uns. Kunst und alternative Kultur in Dresden vor und nach ’89 (Katalog). Dresden 2009.
11.
Klaus Michael: Entwurf eines Idealorgans. Micha Brendel: Sprache und symbolische Ordnungen. In: Ordnung durch Störung. Auto-Perforations-Artistik (Katalog). Hrsg. von der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Nürnberg 2006.

 

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