"La Sarraz" – Mediencollage von Lutz Dammbeck, Kulturhaus "Nationale Front“, Leipzig, 24. Juni 1984

Leipzig

Gemeinsame Malaktion für die „Tangente-Ausstellung“ im Plastikgarten Stötteritz, Mai 1977: Lutz Dammbeck, Gregor-Torsten Schade (Kozik), Hans Hendrik Grimmling, Andreas Dress, Frieder Heinze, Foto: Karin Plessing

Die Freiluftgalerie Stötteritz

Im Gartenatelier Günther Huniats, der späteren Freiluftgalerie Stötteritz, fanden die wohl wichtigsten frühen Ansätze für einen nicht-akademischen künstlerischen Ausdruck und seine eigenverantwortliche Präsentation ihr Zentrum.

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Abbau der Ausstellung am 8. Dezember 1984: Volker Baumgart (links) und Günther Huniat, Foto: Karin Wieckhorst

Der "1. Leipziger Herbstsalon“

Das Monopol der Kulturbürokratie über den öffentlichen Raum in der DDR und auf die Entscheidung darüber, welche Künstler welche Ausstellung an welchem Ort zeigen dürfen, wurde endgültig mit dem "1. Leipziger Herbstsalon“ gebrochen.

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Die Teilnahme an der Demonstration zum 1. Mai war die einzige Verpflichtung der Studenten, auf der Rektor Heisig bestand. Die Studenten fanden jedoch einen Weg, trotz dieser Anordnung ihre persönliche Haltung zu den politischen Verhältnissen zur Anschauung zu bringen: Traditionsgemäß wurde von Studenten ein Objekt für den 1. Mai verfertigt. Das dritte Studienjahr malte 1984 detailgetreu das in jedem öffentlichen Raum befindliche Porträt Erich Honeckers nach – ein damaliger Student: „Alles war eine Spur zu groß – der Kopf, die Brille, das Parteiabzeichen. Und das Lächeln ein bisschen zu selbstgefällig.“ Foto: Jens Rötzsch

Die Hochschule für Grafik und Buchkunst

Die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig war einerseits das Lehrinstitut des Sozialistischen Realismus und andererseits unmittelbar an der Ausprägung von Gegenentwürfen zu ihren politisch und ideologisch motivierten Strategien beteiligt.

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Gruppe 37,2, Kreativitätstraining im Kombinat VEB Carl Zeiss Jena, Mai 1983, Foto: Archiv Annelie Harnisch, Archiv Uta Grundmann

Hans-Joachim Schulze und die "Gruppe 37,2“

Hans-Joachim Schulze gehörte zu den wenigen Künstlern in der DDR, der das intellektuelle Vermögen, die Sprachgewalt und den Mumm hatte, den permanenten Tabubruch der Grenzüberschreitung zwischen Kunst, Musik, Performance und Theorie zu proklamieren. (Christoph Tannert)

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Aktion zur Eröffnung der Fotoausstellung „Protokoll-Strecken. Bilder aus dem gesellschaftlichen Leben“ von Peter Oehlmann und Jens Rötzsch, 2. September 1988, Foto: Archiv Uta Grundmann (Fotograf unbekannt)

Die Galerie Eigen+Art

Von 1985 bis 1990 fanden in der Galerie Eigen+Art in der Fritz-Austel-Straße 31 insgesamt 58 Ausstellungen vor allem junger Leipziger Künstler statt.

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„Allez! Arrest“: Konzert „Die Strafe“ während der zehntägigen Einschlussaktion „Lebensmittel für Kunst“ in der Galerie Eigen+Art, Leipzig, 27. März – 7. April 1988, Micha Brendel, Rainer Görß. Else Gabriel (v.l.n.r.), Foto: Ernst Goldberg

"Nach Beuys“ – eine Hommage

Der Werkstatt-Zyklus "Nach Beuys“ in der Galerie Eigen+Art wurde als "Maßnahme“ gegen den Versuch verstanden, Beuys "vom Ballast des erweiterten Kunstbegriffs“ zu befreien.

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Mediathek

"Wir bewegten uns plötzlich im luftleeren Raum"

Der Gründer der Galerie Eigen+Art, Gerd Harry "Judy" Lybke, spricht über Autonome Kunst und Kultur in der DDR, u.a. darüber, wie er den ersten Messeauftritt als revolutionären Akt empfand.

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Online-Angebot

Jugendopposition in der DDR

Ausgezeichnet mit Grimme Online Award: Wie haben junge Menschen in der DDR mit Mut und Musik gegen Stasi und SED-Diktatur gekämpft? Zeitzeugen berichten. Mit zahlreichen Videos, Fotos und Dokumenten.

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Deutschland Archiv

"Deutschland Archiv Online" bietet wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche Beiträge zur gemeinsamen deutschen Nachkriegsgeschichte und ihrer Aufarbeitung, zum deutschen Einigungsprozess im europäischen Kontext sowie zur Erinnerungs- und Gedenkkultur.

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Dossier

Ostzeit

Die Fotografen der Agentur Ostkreuz erzählen in ihren Bildern Geschichten aus einem vergangenen Land – authentisch und ungeschönt. Sie zeigen den Alltag, die Arbeit und die Menschen hinter der DDR.

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Dossier

Stasi

Alles wissen, alles kontrollieren, Menschen manipulieren. Aus der Arbeitsweise der DDR-Geheimpolizei "Stasi" ist auch viel zu lernen über die Mechanismen von Diktaturen der Gegenwart: Wirklichkeit wird geschönt, Kritik unterdrückt, Oppositionelle werden verfolgt und gebrochen. In der DDR überwanden couragierte Bürgerinnen und Bürger allerdings 1989 ihre Angst vor der "Staatssicherheit". Am 15. Januar 1990 entmachteten sie endgültig das "Werkzeug" zur Machterhaltung der damals totalitär regierenden Sozialistischen Einheitspartei SED. Dieses Dossier der bpb beleuchtet zahlreiche Aspekte des Stasi-Wirkens mit Hilfe von Analysen, Filmen, MfS-Dokumenten sowie Interviews mit Opfern und Tätern.

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