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Der Berliner Reichstag

3.2. SBZ: Wirtschaftsreformen und Sozialisierung

17. April 1948

Mit der Entstehung von Vereinigungen Volkseigener Betriebe (VVB) endet die Enteignung privater Unternehmen der »NS- und Kriegsverbrecher« (Sächsisches Modell). Die Kommissionen für Sequestrierung und Beschlagnahme werden daher aufgelöst. Das Volkseigentum gilt als unantastbar, d. h., es darf weder an Privatpersonen noch an Organisationen verkauft oder übereignet werden. »Verwaltungsräte« aus Gewerkschaftsfunktionären und Betriebsangehörigen beraten die allein verantwortlichen und verfügungsberechtigten VVB-Direktoren.

zurück 9. Oktober 194720. - 21. Juni 1948 vor