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Der Berliner Reichstag

3.2. SBZ: Wirtschaftsreformen und Sozialisierung

23. - 28. Juni 1948

Die Währungsreform, die von der SMAD für die SBZ und ganz Berlin angeordnet worden war, führt die DM-Ost ein. Anders als in den Westzonen (20. - 21. 6. 1948) wird mit dieser Neuordnung des Geldwesens der Lebensstandard nicht wesentlich verbessert. Lebensmittelrationierungen bleiben bestehen, auch der schwarze Markt (Geld gegen Ware) und der graue Markt (Ware gegen Ware). Die Versorgungsdefizite sollen Naturallöhne und betriebliche Kompensationen (Tauschgeschäfte) ausgleichen. Zur Verbesserung der Versorgungslage wird am 20. 10. 1948 die Staatliche Handelsorganisation (HO) gegründet. Waren und Produkte können in diesen Einzelhandelsbetrieben zu erhöhten Preisen ohne Bezugsschein oder Lebensmittelkarten gekauft werden.

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