2Köpfe der Unabhängigkeitsbewegungen

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Jomo Kenyatta (ca. 1894-1978) war ein afrikanischer Staatsmann und Nationalist, der erste Premierminister (1963-64) und erste Präsident (1964-78) nach Kenias Unabhängigkeit. 1947 wurde Kenyatta zunächst Präsident der neu entstandenen Kenyan African Union, die sich für die Unabhängigkeit von britischer Kolonialherrschaft einsetzte. Er wurde 1952 verhaftet, weil man ihn für einen der Anführer der rebellischen Mau Mau Society hielt, und zu sieben Jahren Haft verurteilt. Die britische Kolonialregierung bezeichnete die um 1950 entstandenen Geheimbünde des Stammes der Kikuyu als Mau-Mau Rebellen. Ihr Aufstand (1952-1956) wurde von den Briten niedergeschlagen. Nach seiner Entlassung verhandelte Kenyatta die Bedingungen für die Unabhängigkeit in London 1962. Als Kenia 1963 die Unabhängigkeit erlangte, wurde er zum ersten Premierminister des Landes.
Jomo Kenyatta (ca.1894-1978) war der erste Premierminister (1963-64) und erste Präsident (1964-78) nach Kenias Unabhängigkeit. 1947 wurde Kenyatta zunächst Präsident der neu entstandenen Kenyan African Union, die sich für die Unabhängigkeit von der britischen Kolonialherrschaft einsetzte. Er wurde 1952 verhaftet, weil man ihn für einen der Anführer der "Mau Mau Society" hielt, und zu sieben Jahren Haft verurteilt. Die britische Kolonialregierung bezeichnete die um 1950 entstandenen Geheimbünde des Stammes der Kikuyu als Mau-Mau Rebellen. Ihr Aufstand (1952-1956) wurde von den Briten niedergeschlagen. Nach seiner Entlassung verhandelte Kenyatta die Bedingungen für die Unabhängigkeit in London 1962. Als Kenia 1963 die Unabhängigkeit erlangte, wurde er zum ersten Premierminister des Landes. Auf dem Bild: Kenyatta (r) ruft während einer Rede am 16. Dezember 1963 im Stadion von Nyeri die noch in den Bergen verharrenden Mau-Mau Rebellen auf, die Waffen niederzulegen und in die besiedelten Gebiete zurückzukehren. Gleichzeitig verkündete er eine Amnestie. (© dpa, dpa - Bildarchiv)




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