kulturelle Bildung

Dokumentation der KLASSE DENKEN Veranstaltungen im Rahmen der phil.cologne 2019

Zwei Männer vor Publikum in einem dunklen Kinosaal. Auf der Bühne sind ein Redepult und ein länglicher senkrechter Aufsteller mit der Aufschrift "phil.cologne – Internationales Festival der Philosophie - 7" zu sehen. Die Leinwand zeigt einen blauen Hintergrund. Darauf steht: "Klasse denken 2019 – Unglück. Ein Glück? – Mit Arnd Rollmann & Jürgen Wiebicke". (© Ast/Juergens)

Seit 2014 veranstaltet die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in Kooperation mit dem phil. e.V. – Verein zur Förderung der Philosophie das Kinder- und Jugendprogramm der phil.cologne KLASSE DENKEN. In insgesamt 20 Veranstaltungen kamen Schüler/-innen aus Grund- und weiterführenden Schulen mit Philosoph/-innen ins Gespräch. Dabei diskutierten sie 2019 u.a. die Rolle des zivilisierten Streitens in der Demokratie, die Gefahr von Fake News, die eigene Rolle in der Demokratie sowie wissenschaftstheoretische Fragen. Das Philosophieren erwies sich dabei als diskursiver Reflexionsvorgang, der nicht nur die Einnahme von vorurteilsfreien Perspektiven fördert, sondern zugleich die eigene kritische Urteilskompetenz bildet.

Prof. Dr. Marie Luisa Frick

Zivilisiert Streiten

Warum ist Streit wichtig für die Demokratie? Diese Frage diskutierte die Philosophin Marie-Luisa Frick gemeinsam mit Schüler/-innen und schloss damit thematisch an die philosophische Fachtagung des Vortages an.

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Verena Friederike Hasel

Fake News – Von der Verantwortung, sich eine eigene Meinung zu bilden

Gemeinsam mit Schüler/-innen diskutierte die Journalistin Verena Hasel die Gefahren von Fake News für eine demokratische Gesellschaft.

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Christian Neuhäuser

Wir alle sind das Volk

In der Veranstaltung von Christian Neuhäuser und Jürgen Wiebicke diskutierten die Schüler/-innen darüber, vor welchen Herausforderungen eine Gesellschaft stehe, die ihren Mitgliedern viele Freiheiten gewähre.

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Sybille Anderl

Das Universum und ich

Im Zentrum des Workshops der Astrophysikerin und Journalistin Sybille Anderl standen wissenschaftstheoretische Fragen sowie das Verhältnis von Mensch und Universum.

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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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Dossier

Autonome Kunst in der DDR

Kaum eine Kunstentwicklung - die offizielle wie die unabhängige Ausstellungskultur - ist so ausführlich und gründlich dokumentiert worden wie die der DDR. Das Dossier widmet sich einigen wichtigen Ausstellungsräumen, Projekten und Initiativen sowie den Vermittlern und Protagonisten.

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