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Gewalttaten in den Medien


9.12.2016
Gewalt übt einen großen Reiz auf Medienmacher und Zuschauer aus. Täter nutzen daher die Medien als Bühne für die Inszenierung ihrer Taten. Es ist eine große Herausforderung für Journalisten, sich nicht als Werkzeug der Täter benutzen zu lassen.

Rose Walk nach dem Attentat in Norwegen 2011.Trauermarsch: Rose Walk nach dem Attentat in Norwegen 2011. (© picture-alliance/dpa)


Einleitung



In den letzten Jahren haben sich die Fälle von schweren zielgerichteten Gewalttaten gemehrt, bei denen die Täter bewusst das mediale Rampenlicht suchten, z. B.:
  • Der islamistische Attentäter Amedi Coulibaly nahm am 09. Januar 2015 in einem koscheren Supermarkt in Paris mehrere Menschen als Geiseln und erschoss vier von ihnen. Die Tat wurde parallel zur Flucht der Brüder Saïd und Chérif Kouachi, die zuvor das Attentat auf die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo verübt hatten, ausgeführt. Coulibaly filmte seine Morde und versuchte, das Video per E-Mail zu versenden. Vor der Tat hatte er sich auf Online-Videos als IS-Kämpfer und Märtyrer inszeniert.

  • Der Amerikaner James Holmes wählte am 20. Juli 2012 als Schauplatz für seinen Mord an zwölf Menschen ein Kino in der Stadt Aurora. Dort lief gerade die Premiere des Filmes "Batman", in dessen Zentrum ein düsterer Superheld steht.

  • Anders Breivik, der am 22. Juli 2011 in Oslo und auf der Insel Utøya 77 Menschen ermordete, nannte seine Tat eine "Formalität". Er gab nach der Tat zu Protokoll, dass es sein Plan gewesen sei, so viele Menschen zu töten, dass die weltweite Aufmerksamkeit auf sein im Internet hinterlegtes "Manifest" gezogen würde.

  • Auch für Schulamokläufer spielt die Inszenierung der eigenen Tat eine wesentliche Rolle: Fast schon routiniert folgt auf neue Fälle die journalistische Suche nach Tätervideos und Bekennerschreiben im Internet – und meist wird man fündig. Selbst wenn in derartigen Fällen eine "Pressearbeit" der Täter unterbleibt, die für die Medien vorbereitet wurde, richtet sich das mediale Interesse auf eine Suche nach dessen Spuren im Internet.
Den genannten Taten ging eine längere Auswahl- und Planungsphase voran, die vor allem bei Schulamokläufen mehrere Jahre dauern kann und neben einer taktischen Planung auch eine intensive mentale Fokussierung auf die Rolle umfasste, die der Täter verkörpern wollte. So unterschiedlich diese Taten und die Menschen, die sie begangen haben, auch sein mögen: Allen Tätern ging es um Selbstinszenierung, um das Erregen von nachhaltigem Interesse für die eigene Person und die eigene Weltanschauung. Sie führten ihre Taten in aller Öffentlichkeit durch und lieferten häufig sogar umfangreiche "Pressematerialien", d. h. Hinterlassenschaften für eine mediale Aufbereitung ihrer Taten. Was aber sind die Folgen, wenn Täter die Schlagzeilen quasi diktieren, ihre Fotos und Videos in den Medien platzieren können oder ihre Inhalte viral geteilt werden?

Öffentlichkeit als Ziel



Heutzutage liefern die Medien zahlreiche Informationen sowie Bildausschnitte aus aller Welt. Sie ergänzen speziell dort, wo uns persönliche Erfahrungen fehlen, unser Wissen über fremde Länder, Gesellschaften und entfernte Ereignisse. Die Macher der Nachrichtenmedien, insbesondere Journalisten und Redakteure, wählen relevante Themen aus und bestimmen die Art ihrer Präsentation. Dadurch haben die Medienschaffenden einen erheblichen Einfluss darauf, wie wir die Welt zu sehen bekommen. Die Zuschauer/innen bzw. Leser/innen, wählen wiederum aus, welchen Medien sie eine adäquate Nachzeichnung des Weltgeschehens zutrauen und Glauben schenken.

Gleichzeitig gewinnt das Internet als Informationsmedium weiter an Bedeutung. Insbesondere junge Menschen nutzen das Internet, um sich über das Tagesgeschehen auf dem Laufenden zu halten. So ist bei 12- bis 19-Jährigen nach dem Fernsehen (43 %) das Internet (30 %) dasjenige Medium, mit dem man sich am häufigsten über das Tagesgeschehen informiert [1]. Soziale Netzwerke und Videoplattformen sind jedoch im Gegensatz zu den klassischen Medien Print, TV und Radio keine rein journalistischen Kanäle, die den professionsethischen Standards unterliegen. Deshalb können auch propagandistische oder hochgradig gewalthaltige Erzeugnisse eine virale Verbreitung finden.

Der Umstand, dass mittlerweile viele Gewalttäter versuchen, die öffentliche Wahrnehmung ihrer Tat durch "Pressearbeit" bzw. Propaganda aktiv zu beeinflussen, ist aufgrund der wichtigen gesellschaftlichen Rolle der Medien eine beunruhigende Entwicklung: Ein Vorgehen, das die Reaktion von Presse und Öffentlichkeit in die Tatplanung mit einbezieht, diente bislang vornehmlich terroristischen Gruppierungen. Während jedoch Terroristen die mediale Aufmerksamkeit missbrauchen, um ihre politischen Ziele zu proklamieren und ihre Feinde einzuschüchtern, dient sie z. B. Schulamokläufern zur Inszenierung der eigenen Person.

Mord als Medienthema



Nach jeder zielgerichteten Gewalttat scheint ein Rennen um die blutigste Schlagzeile, das brutalste Bild zu entbrennen; ab einer gewissen Schadenshöhe scheint eine umfangreiche Berichterstattung unumgänglich. Womit ist dies zu erklären?[2]

In der Bevölkerung lässt sich ein starkes Bedürfnis feststellen, die Hintergründe und Motive der Taten zu verstehen. Dieses Bedürfnis ist gemäß des Sozialpsychologen Melvin J. Lerner damit zu erklären, dass Menschen in der Regel von einer "gerechten Welt" ausgehen, in der "das Gute" am Ende stets gewinnt [3]. Dieser Glaube ermöglicht es den Menschen, ein weitestgehend angstfreies Leben zu führen und hoffnungsvoll in die Zukunft zu schauen. Wird dieses positive Weltbild durch eine schwere Gewalttat erschüttert, entsteht ein intensives Bedürfnis, die Ursachen zu verstehen und öffentlich via Medien zu diskutieren. Hiervon erhofft man sich, die Vorfälle in das eigene Weltbild integrieren und den Glauben an "das Gute" wiederherzustellen zu können [4].

Auch Krimis bedienen dieses Bedürfnis nach einem Sieg des Guten über das Böse, indem zunächst ein Bösewicht ein Verbrechen (meist einen Mord) begeht, das im weiteren Verlauf vom Helden (dem Kommissar) aufgeklärt wird.

Infobox

Gerechte-Welt-Glaube

"Das von Lerner (1980) formulierte und in Deutschland v.a. von Dalbert (1996) eingeführte Konzept eines Glaubens an eine gerechte Welt beinhaltet die Überzeugung, dass es auf der Welt grundsätzlich gerecht zugeht und dass jeder letzten Endes das bekommt, was er verdient hat. Der G. leitet sich aus dem Wunsch nach Gerechtigkeit ab, der wiederum dem Bedürfnis nach Sicherheit und Kontrolle über das eigene Leben entspringt."

Quelle: Markus Wirtz (Hrsg.): Dorsch – Lexikon der Psychologie



Im Internet finden infolge spektakulärer Gewalttaten regelmäßig Diskussionen und Recherchen nach den Hintergründen der Taten statt. Oftmals suchen dabei Laien-Ermittler nach vermeintlichen Beweisen, die den Ermittlern scheinbar entgangen sind. In mehreren Fällen, z. B. nach dem Schulamoklauf von Newtown im Dezember 2012 und infolge des Anschlags auf den Boston Marathon im April 2013, wurden dabei Unschuldige öffentlich als Täter diffamiert und zum Teil erheblich bedroht.

Der Nachrichtenwert von Gewalt



Ob und in welchem Umfang ein Thema von den Medien aufgegriffen wird, hängt von seinem »Nachrichtenwert« ab, der sich aus mehreren Faktoren zusammensetzt: Werden einem Ereignis etwa besonders viele oder entscheidende Merkmale, wie örtliche oder kulturelle Nähe, Konflikt, Aggression, Visualität oder Überraschung zugeschrieben, wird umso wahrscheinlicher darüber berichtet [5].

Auf schwere Gewalttaten trifft potentiell eine Fülle von Nachrichtenfaktoren zu: Sie treten in der Regel plötzlich auf, beinhalten eine hohe Aggression und haben häufig eine gesellschaftliche Kontroverse zur Folge, z. B. über privaten Waffenbesitz oder gewalthaltige Medien. Darüber hinaus bieten sie meistens ungewöhnliche und spektakuläre Bilder:

Quellentext

Nachrichtenwert

Mit der Gewalt kann ein Akteur zum Regisseur werden, der die Inszenierung seiner Tat den Medien vorschreiben kann. Journalisten, die es sich nicht leisten können, nicht zu berichten, werden zu ausführenden Organen.

Quelle: Hans-Bernd Brosius / Frank Esser 1995, S. 195



Die Macht der Bilder ist auch vielen Tätern bewusst, weshalb sie häufig selbst Bildmaterial im Vorfeld oder sogar während der Tat produzieren und an Journalisten überspielen. Der Schulamokläufer von der Virginia Tech University (April 2007) unterbrach beispielsweise seine Tat, um Foto- und Videoaufnahmen von sich zu machen, und diese per Post an einen amerikanischen Fernsehsender zu schicken. Seine Strategie führte zum Erfolg: Die martialischen Inszenierungen schafften es international in die Hauptnachrichten. Andere Täter, wie der Schulamokläufer aus dem finnischen Jokela (November 2007), nutzten Videoplattformen im Internet zur Verbreitung selbstgedrehter Videos. Der französische Islamist, der während der Fußball-EM 2016 nahe Paris zwei Menschen tötete, nutzte während seiner Tat wiederum die Livestreaming-Funktion von Facebook, um sich direkt der Online-Community mitzuteilen.

Im Zeitalter digitaler Medien ändern sich zusehends auch journalistische Selektionskriterien. Neben eigenen Recherchen und Meldungen von Nachrichtenagenturen dienen zunehmend Soziale Medien und Online-Nachrichtenportale als Quellen. Hierbei dient häufig die Viralität von Themen, also deren Verbreitungsgrad und –geschwindigkeit, als Gradmesser für das vermutete Interesse des Publikums. Dabei spricht man in Anlehnung an die kommunikationswissenschaftliche Gatekeeper-Forschung, die Aussagen über die Nachrichtenselektion von Journalisten bzw. Redaktionen trifft, nunmehr vom Gatewatching.

Aufklärung vs. Prävention – ein journalistisches Dilemma



Das große öffentliche Interesse an einer Aufklärung der Hintergründe von zielgerichteten Gewalttaten und der hohe Nachrichtenwert dieses Themas haben somit per se eine hohe Intensität der Berichterstattung zur Folge [6]. Die zeitnahe Publikation brisanter Fakten und Bilder verspricht zugleich hohe Leser- bzw. Zuschauerzahlen und zahlreiche Klicks im Internet. In Zeiten eines hart umkämpften Medienmarktes kann es sich ein Medium, das konkurrenzfähig bleiben will, folglich kaum leisten, diese Nachfrage nicht zu bedienen. Stets droht die Abwanderung des Publikums zur Konkurrenz.

Hinzu kommt, dass Journalisten einerseits einen gesellschaftlichen Informationsauftrag haben: Sie müssen Fakten und Hintergründe zu relevanten Themen liefern, um den Bürgern eine ausgewogene Meinungsbildung zu ermöglichen und sie für gesellschaftliche Problemfelder zu sensibilisieren. Andererseits ist ein zunehmendes Bewusstsein bei Journalisten dafür zu beobachten, dass die Berichterstattung über schwere Gewalttaten mit gewissen Risiken einhergehen kann. Nicht zuletzt nach den Attentaten von Oslo und Utøya (Juli 2011) sowie angesichts der morbiden Propaganda des sogenannten IS äußerten mehrere Medienschaffende ihren Unwillen, eine Komplizenschaft mit den Tätern einzugehen und deren Propaganda zu verbreiten. Auch im Kontext von Schulamokläufen wurde mehrfach die Befürchtung thematisiert, durch eine allzu dezidierte Berichterstattung mögliche Nachahmungstäter zu inspirieren.

Ein Journalist steht folglich vor einem Dilemma: Entweder er berichtet detailliert über den Täter und dessen Vorgehen und läuft damit Gefahr, zum Sprachrohr seiner Propaganda und Erfüllungsgehilfen zu werden. Oder er verschweigt problematische Details und läuft damit Gefahr, dass sich sein Publikum uninformiert fühlt und zur Konkurrenz abwandert. Dabei lassen sich in puncto Sensationalismus (übertrieben reißerische Darstellung) zumeist Unterschiede zwischen Qualitäts- und Boulevardmedien feststellen. Ein Großteil der vom Deutschen Presserat infolge der Berichterstattung zu Schulamokläufen verhängten Rügen wurde bis dato gegen Boulevardmedien ausgesprochen.

Die Entscheidung darüber, welche Linie Erfolg hat, liegt im Wesentlichen beim Leser bzw. Zuschauer. Dabei ist es sowohl für die Medienschaffenden als auch für die Mediennutzenden wichtig zu wissen, welche Folgen eine umfassende täterzentrierte Berichterstattung haben kann.

Gewalt durch Gewalt in den Medien?



Ego-ShooterJugendlicher beim Spielen eines Ego-Shooters, bei denen man vom Kämpfer, den man im Spiel steuert, nur die Hand mit der Waffe sieht. (© AP)


Eine häufig formulierte Sorge im Kontext zielgerichteter Gewalttaten ist die Gefahr von Nachahmungstaten. Diese Befürchtung wurde in vielen Fällen zur Gewissheit. Medial stark beachtete Gewalttaten motivieren regelmäßig Trittbrettfahrer und Nachahmer zu eigenen Taten bzw. Androhungen. Auch andere Delikte, wie z. B. politisch motivierte Straftaten, können zu Nachahmungstaten führen [7]. Insbesondere bezüglich der Nachahmung von Schulamokläufen bestehen mittlerweile tiefere Erkenntnisse hinsichtlich Ansteckungswirkungen.

Forscher gehen inzwischen davon aus, dass es eine vergleichsweise kleine Gruppe von Menschen gibt, die aufgrund ihrer psychischen Entwicklung, ihrer biologischen Veranlagung und ihrer sozialen Lebensumstände ein hohes Aggressionspotential entwickelt haben. Dieses Potential kann sich in gewalttätigem Handeln oder in gewalthaltigen Phantasien zeigen. Meist handelt es sich dabei um Männer mit einem hohen Konsum gewalthaltiger Medien im Kindes- und Jugendalter (die oftmals auch selbst Gewalt in der Erziehung erfahren haben). Bei dieser sogenannten Risikogruppe ist während und nach dem Konsum von gewalthaltigen Medien eine anhaltende Steigerung der Aggressivität messbar [8]. Studien beziffern die Größe dieser Gruppe auf ca. 5 % aller Schüler im Kindes- und Jugendalter [9].

Worin besteht nun der Zusammenhang zwischen Risikogruppen und einer möglichen Nachahmung schwerer Gewalttaten? Kinder und Jugendliche mit dem dargestellten Hintergrund nehmen ihre Umwelt häufig als feindlich und bedrohlich wahr, fühlen sich schwach und ausgeliefert. In der Schule fühlen sie sich häufig von Mitschülern gemobbt und von Lehrern unverstanden oder missachtet. Diese Demütigungen sind jedoch oft nicht wirklich greifbar, sondern aufgrund der narzisstischen Persönlichkeiten einiger Jugendlicher und ihrer damit einhergehenden Überempfindlichkeit teilweise äußerst subjektiv: Kritik bzw. ausbleibende Wertschätzung wird infolge eines ausgeprägten Narzissmus als massiver Angriff auf die eigene Person erlebt [10]. Auf den belastenden Alltag reagieren manche mit Gewalt, andere flüchten sich in ihre Phantasie. Während die erste Gruppe meist durch Gewaltanwendung in Erscheinung tritt, bleibt die zweite Gruppe häufig unauffällig.

Durch die andauernde Flucht in gewalthaltige Phantasien kann jedoch ein destruktives Potential entstehen [11]. Zunächst verschafft diese Flucht Erleichterung und dient somit der Bewältigung der Realität. In der Phantasie kann der empfundenen Schwäche mit Stärke begegnet werden. Die Quellen der vermeintlichen Demütigung (z. B. Lehrer und Mitschüler) werden mit Gewalt bekämpft und besiegt. Um diesen Zweck jedoch dauerhaft erfüllen zu können, bedarf es eines fortschreitenden Ausbaus der Phantasie, d. h. einer ständigen Intensivierung der Gewalt. Dies kann zunächst zu einer zunehmenden Abkapselung von der Außenwelt führen. Im weiteren Verlauf kann es dann zu einer immer ausgefeilteren Planung einer Umsetzung der Phantasien kommen. Die Folge sind meist vage Andeutungen, "es könnte etwas passieren", um die Spannung noch zu erhöhen und die Reaktionen des Umfelds zu testen [12]. Im schlimmsten Fall kann es jedoch zu einer Umsetzung der Phantasien kommen.

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Was ist Leaking?

Beim Leaking lässt der Täter seine Tatphantasien oder Pläne im wahrsten Sinne des Wortes im Vorfeld "durchsickern". Somit bietet dieses Phänomen einen Anhaltspunkt für ein präventives Eingreifen. "Leaking" kann dabei auf unterschiedliche Art erfolgen:

  1. direkt
    • mündlich (z. B. Ankündigungen/Drohungen am Telefon oder in einem direkten Gespräch)
    • schriftlich (per SMS, E-Mail, Brief, in einem Aufsatz oder auf Internetseiten)
    • zeichnerisch (z. B. Bilder, Comics, Graffitis)
  2. indirekt = auffällige Verhaltensweisen eines Schülers in der letzten Zeit:
    • übermäßiges Interesse an Waffen, Gewalt, Krieg; ständiger Bezug auf diese Themen
    • Sammeln von Material über School Shootings, Amoktaten, Massenmörder etc.
    • demonstratives Tragen von Tarnkleidung
    • Suizidversuche und -drohungen
    Quelle: Berliner Leaking-Projekt



Fußnoten

1.
Vgl. JIM-Studie 2015.
2.
Vgl. Tobias Asmuth: Katastrophen und ihre Bilder.
3.
Lerner 1980.
4.
Vgl. "Gerechte-Welt-Glauben", Hoffmann/Wondrak 2007.
5.
Vgl. Maier 2010.
6.
Vgl. Lerner 1980; Kunczik/Zipfel 2001; Maier 2010.
7.
Vgl. Brosius/Esser 1995.
8.
Vgl. Kunczik 2006; Kirsh 2006.
9.
Vgl. Lösel 2003; Fuchs u. a. 2001.
10.
Vgl. Henseler 1984; Böhm/Kaplan 2009.
11.
Vgl. Robertz 2004.
12.
Vgl. sog. "Leaking", vgl. Robertz/Wickenhäuser 2007.
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Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: by-nc-nd/3.0/
Autor: Robert Kahr für bpb.de
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