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Die aktuelle Entwicklung der Zuwanderung nach Deutschland


19.2.2013
Nachdem in den Jahren 2008 und 2009 jeweils mehr Menschen aus Deutschland abwanderten als im selben Zeitraum zuwanderten, wurde vor allem über die Abwanderung von Fachkräften und die mangelnde Attraktivität Deutschlands für hochqualifizierte Migranten diskutiert. Im Zuge der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich dieses Bild jedoch gewandelt.

Richard Cieplinski aus dem polnischen Konin sticht Spargel auf einem Feld bei Beelitz suedlich von Berlin am Donnerstag, 22. April 2004. Polnische Erntehelfer sind auf den Feldern auch schon in den Jahren vor der EU-Erweiterung eingesetzt worden.Ein polnischer Erntehelfer bei der Spargelernte in Brandenburg. (© picture-alliance/AP)

Einleitung



Deutschland ist im internationalen Vergleich bisher gut durch die Wirtschaftskrise gekommen. Die Beschäftigung wächst und die Arbeitslosigkeit liegt im europäischen Vergleich auf einem niedrigen Niveau. In einigen Regionen und Branchen fehlen sogar Fachkräfte.

Die Länder Süd- und Ostmitteleuropas leiden hingegen stärker und anhaltender unter der Rezession. Von hoher Arbeitslosigkeit und drastischen Sparprogrammen sind vor allem Neuzugänge auf dem Arbeitsmarkt betroffen, darunter viele Migranten und junge Menschen. Die Jugendarbeitslosigkeit beträgt in einigen dieser Länder über 30%, in Spanien und Griechenland sogar über 50%. In Deutschland liegt sie derzeit dagegen nur bei rund 8% (Eurostat).

Entwicklung der Zuwanderung



Entwicklung des Wanderungssaldos seit 1991Abb. 1: Entwicklung des Wanderungssaldos seit 1991 Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)
Seit dem Tiefpunkt 2008, als netto 66.000 Menschen abwanderten, gibt es einen steten Trend zu mehr Zuwanderung. 2010 lag der Wanderungssaldo - also die Differenz von Zu- und Abwanderung - mit rund +128.000 wieder im positiven Bereich. 2011 wurde ein Saldo von 279.000 Personen erzielt – der höchste Wert seit 1996 (vgl. Abb. 1). Endgültige Daten für 2012 liegen noch nicht vor. Schätzungen zufolge könnte der Wanderungssaldo aber bis auf 400.000 angestiegen sein. Diese Entwicklung ist vor allem auf gestiegene Zuzugszahlen zurückzuführen. Demgegenüber blieben die Abwanderungszahlen in den letzten Jahren mit jährlich zwischen 600.000 und 700.000 Fortzügen relativ konstant. Die erhöhten Fortzugszahlen von 2008 (738.000) und 2009 (734.000) sind zum großen Teil auf Bereinigungen der kommunalen Melderegister zurückzuführen.

Entwicklung der Zuwanderung seit 1991Abb. 2: Entwicklung der Zuwanderung seit 1991 Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)
Die Zuwandererzahlen sind seit 2006 deutlich gestiegen (siehe Abb. 2). Damals kamen rund 662.000 Menschen in die Bundesrepublik. 2011 war es fast die Hälfte mehr (960.000). 2012 könnten deutlich über 1 Million Personen zugezogen sein.

Obwohl diese Zahlen zunächst hoch erscheinen, zeigt sich im Langzeitvergleich, dass die Zuwanderung keine völlig neue Dimension erreicht hat. Anfang der 1990er Jahre fielen sowohl die Zuwanderung als auch der Migrationssaldo deutlich höher aus. 1992 wanderten mehr als 1,5 Millionen zu. Auch in den Jahren 1969-71 zogen jährlich rund 1 Million Menschen zu.

Es lässt sich keine Aussage darüber treffen, ob die Neuzuwanderer lediglich temporär oder auf Dauer in Deutschland verbleiben werden. Die Wanderungszahlen, die von den kommunalen Einwohnermeldeämtern erfasst werden, beinhalten sowohl kurzfristige als auch langfristige Zuwanderungen. Da in der EU Freizügigkeit besteht, könnte gerade die kurzfristige Zuwanderung oft unbemerkt bleiben, da eine Anmeldung bei den Behörden nicht immer erfolgt. Es ist aber davon auszugehen, dass Zuwanderer aus den EU-Staaten, die länger als ein paar Monate in Deutschland bleiben, sich früher oder später anmelden und damit als Zuzüge erfasst werden.[1]

Herkunft der Zuwanderer

Zuwanderung aus den vier wichtigsten Herkunftsländern in Mittel- und OsteuropaAbb. 3: Zuwanderung aus den vier wichtigsten Herkunftsländern in Mittel- und Osteuropa Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


Während in den Massenmedien aktuell vor allem von Zuwanderern aus Südeuropa die Rede ist, zeigt ein Blick auf die Wanderungsstatistiken ein differenzierteres Bild. Die zahlenmäßig bedeutsamsten Herkunftsstaaten lagen in den letzten Jahren in Mittel- und Osteuropa.

Zuwanderung aus den vier wichtigsten Herkunftsländern in Mittel- und Osteuropa
2010 2011 2012 (1. Halbjahr)
Polen 125.861 172.674 92.400
Rumänien 74.585 95.479 59.877
Bulgarien 39.387 51.612 28.969
Ungarn 30.015 41.980 25.415
Quelle: Statistisches Bundesamt
Monatliche Zuzüge aus den EU-2 und den EU-8 in den Jahren 2011 und 2012Abb. 4: Monatliche Zuzüge aus den EU-2 und den EU-8 in den Jahren 2011 und 2012 Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)

Die Zuwanderung aus den 2004 (EU-8) und 2007 (EU-2) der EU beigetretenen Ländern verzeichnete in den letzten Jahren einen starken Anstieg. Seit Anfang Mai 2011 gilt – mit Ausnahme Bulgariens und Rumäniens[2] – volle Freizügigkeit. Davon machen viele Gebrauch (vgl. Abb. 4).

Deutliche Zuwächse gab es in den vergangenen Jahren auch bei der Zuwanderung aus den von der Finanz- und Schuldenkrise besonders stark betroffenen südeuropäischen Staaten (vgl. Abb. 5).

Dabei muss aber genau zwischen den von den Medien vielfach aufgegriffenen extrem hohen prozentualen Zuwächsen und den absoluten Zuwandererzahlen unterschieden werden. Die Zuwanderung aus Südeuropa lag in den Jahren vor der Wirtschafts- und Finanzkrise auf einem derart niedrigen Niveau, dass selbst bei einem Anstieg um 78% wie im Falle Griechenlands (1. Halbjahr 2012 gegenüber 1. Halbjahr 2011) die absoluten Zuzugszahlen bislang moderat ausfallen[3] – vor allem im Vergleich zur Zuwanderung aus Mittel- und Osteuropa. Auch im Langzeitvergleich wird deutlich, dass die Zuwanderung aus den südeuropäischen Ländern bisher keine neuen Dimensionen erreicht hat (vgl. Abb. 6).

Zuwanderung aus Südeuropa nach Herkunftsländern im Zeitraum 1. Quartal 2008 bis 2. Quartal 2012Abb. 5: Zuwanderung aus Südeuropa nach Herkunftsländern im Zeitraum 1. Quartal 2008 bis 2. Quartal 2012 Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)
Zuwanderung aus Südeuropa (GIPS-Staaten)Abb. 6: Zuwanderung aus Südeuropa (GIPS-Staaten) Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


Zuwanderungsindikator Deutschlernende



Ein Indikator für gestiegene Zuwanderungsabsichten nach Deutschland sind die Teilnehmerzahlen an Deutschkursen an den Goethe-Instituten in den Herkunftsländern. 2011 verzeichnete das Institut Rekordzahlen bei den Teilnehmern an Deutschkursen und Prüfungen. Die Zahl der Deutschlernenden lag 2011 bei 235.000 Personen und damit um rund 8% höher als im Vorjahr. Besonders stark nahm ihre Zahl in Südeuropa zu, mit Zuwächsen von 10% in Griechenland, 14% in Italien, 20% in Portugal und 35% in Spanien. "Diese Entwicklung wird auf ein vermehrtes Interesse an der Aufnahme einer Erwerbsarbeit in Deutschland zurückgeführt. Wer Deutsch lernt, hat bessere Chancen auf dem hiesigen Arbeitsmarkt" (Vogel 2012).

Auf die wachsende Nachfrage reagieren die Goethe-Institute mit dem Ausbau ihrer Kapazitäten und der durch das Auswärtige Amt geförderten Initiative "Mit Deutsch in den Beruf". In fachsprachlichen Kursen und Projekten sollen junge Menschen in Portugal, Spanien, Frankreich, Italien und Griechenland gezielt auf den Berufsalltag in Deutschland vorbereitet werden. Angeboten werden diese Fachsprachenkurse u.a. für Ärzte, Krankenpfleger, Ingenieure, Juristen und die Tourismusbranche. Mit zusätzlichen Bewerbungstrainings werden Programmteilnehmer auch praktisch auf den Karrierestart vorbereitet (Goethe-Institut 2012b).

Reaktionen in Deutschland



Die Reaktionen auf den Anstieg der Zuzugszahlen fallen je nach Zuwanderergruppe unterschiedlich aus. Im Hinblick auf die Einwanderung von geringer qualifizierten Personengruppen – wie z.B. Roma aus Ostmitteleuropa, die häufig als Asylbewerber kommen – gibt es starke Abwehrreaktionen.[4]

Die Zuwanderung aus den südeuropäischen Krisenstaaten wird dagegen bislang überwiegend positiv betrachtet, was vor allem am Profil der Zuwanderer liegt. Diese sind allem Anschein nach junge, gut ausgebildete und hoch motivierte Personen, die sich auf dem deutschen Arbeitsmarkt integrieren und dafür auch bereit sind, die Landessprache zu erlernen (Trabant 2012). Sie gehören damit zu den Zuwanderern, um die Deutschland international wirbt.

Wirtschaft: Aktive Anwerbung von Zuwanderern



Die Wirtschaft begreift die Zuwanderung aus Südeuropa als Chance im globalen Wettbewerb um die klügsten Köpfe. Die Zuwanderung Hochqualifizierter fördere das Wirtschaftswachstum und wirke dem Rückgang des Erwerbspersonenpotenzials entgegen, der sich aufgrund des demographischen Wandels vollziehe (vgl. dazu auch Parusel/Schneider 2010). Headhunter werben im Ausland gezielt Personal in Engpassbereichen an, wie z.B. Ärzte für Krankenhäuser in ländlichen Gebieten, die Probleme haben, ihre Stellen zu besetzen (Student 2012). Einige Handelskammern bieten Informationsveranstaltungen für Unternehmen zum Thema "Fachkräfterekrutierung auf dem EU-Binnenmarkt" an. Die Auslandshandelskammern unterstützen Firmen bei der Anwerbung von Fachkräften im Ausland (Financial Times Deutschland 2012; Preuss 2012).

Im Juli 2012 fand in Stuttgart im Beisein von der damaligen Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) und ihrem spanischen Amtskollegen José Ignacio Wert Ortega (Partido Popular, konservativ) eine deutsch-spanische Ausbildungskonferenz statt. Dabei wurde über Möglichkeiten der Einführung des dualen Ausbildungssystems in Spanien diskutiert. Das deutsche Ausbildungsmodell, das eine schulische Ausbildung mit Praxiserfahrung in Unternehmen kombiniert, soll zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit auf der Iberischen Halbinsel beitragen. Bislang erfolgt die Ausbildung in Spanien fast ausschließlich in Schulen. Der Großteil eines Jahrgangs in Spanien studiert, viele arbeiten anschließend unterhalb ihres Qualifikationsniveaus (Financial Times Deutschland 2012). Ein Kooperationsvertrag zur Einführung des dualen Systems wurde im September 2012 vom Verband der spanischen Handelskammern und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) unterzeichnet.

Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche



Die Zuwanderer aus der EU können bei der Arbeitsplatzsuche die Unterstützung der Arbeitsverwaltungen in der Europäischen Union (EURES) in Anspruch nehmen. Europaweit gibt es 850 EURES-Berater, die ihnen bei der Suche nach offenen Stellen helfen. Darüber hinaus organisiert die im EURES-Netzwerk vertretene Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) der Bundesagentur für Arbeit auf Einladung anderer EU-Staaten Veranstaltungen, die über Stellenangebote und Arbeitsbedingungen in Deutschland informieren. Vertreten sind dabei z.T. auch Arbeitgeber, die vor Ort Vorstellungsgespräche für konkrete Stellen führen. In Südeuropa wurde laut Angaben der ZAV in letzter Zeit eine "deutliche Zunahme" derartiger Veranstaltungen registriert (Vogel 2012).

Ausblick



Wie lange die Zuwanderer aus Südeuropa in Deutschland bleiben, ist unklar. Zuwanderer, die Qualifikationen mitbringen, bei denen es auf dem deutschen Arbeitsmarkt Engpässe oder einen Mangel gibt, könnten länger bleiben, z.B. Ärzte und Krankenschwestern oder in sogenannten MINT-Berufen[5] Ausgebildete. In vielen anderen Branchen, in denen der Arbeitskräftebedarf durch Bildungsinländer gedeckt werden kann, dürften die Chancen für die Arbeitsmarktintegration und damit einen längerfristigen Verbleib in Deutschland deutlich schlechter stehen. Schon vor der Wirtschaftskrise war die Nachfrage hier größer als das Angebot, was u.a. zu einer Prekarisierung der Arbeitsverhältnisse geführt hat.

Es spricht einiges dafür, dass der Trend einer verstärkten Zuwanderung weiter anhalten wird. Einer Prognose des Wirtschaftsforschungsinstituts Kiel Economics zufolge könnten in den Jahren 2013 bis 2017 netto 2,2 Millionen Menschen einwandern. Die Zuwanderungszahlen hängen dabei aber stark davon ab, ob die asymmetrische Wirtschaftsentwicklung in der EU anhält oder sich sogar noch verschärft.

Auch die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes ist von Bedeutung. Langfristig sei laut Wirtschaftsexperten eher mit einem jährlichen Wanderungssaldo von 200.000 zu rechnen (Müller 2012). Anzumerken ist zudem, dass Migration nicht nur aus ökonomischen Erwägungen heraus erfolgt. Wäre das der Fall, so müsste angesichts der weltweit ungleichen wirtschaftlichen Entwicklung der Zuwanderungsdruck auf die wohlhabenden Staaten viel höher liegen als dies aktuell der Fall ist. Bei der Betrachtung von Migrationsbewegungen müssen daher immer auch persönliche Faktoren wie beispielsweise die Netzwerke der Migranten berücksichtigt werden. Diese stellen Informations- und Unterstützungsangebote am Zielort bereit, die die ›Kosten‹ der Migration deutlich reduzieren können. Die Bildung solcher Netzwerke kann dazu beitragen, dass sich zwischen zwei (oder mehr) Ländern relativ stabile, also dauerhafte Migrationsbeziehungen entwickeln. Auch wenn es sich überwiegend um gut qualifizierte Zuwanderer handelt, so garantiert diese Tatsache allein noch keine reibungslose Integration in Deutschland. Integration erfordert Anstrengungen sowohl von Seiten der Zuwanderer als auch der Aufnahmegesellschaft. Wichtig ist, dass die Zuwanderer nicht nur als Arbeitskräfte, sondern als Menschen gesehen werden, denen durch eine entsprechende Willkommenskultur gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden sollte.

Literatur



Alscher, Stefan (2012): Deutschland: Debatte über Umgang mit Asylbewerbern vom Balkan. Migration und Bevölkerung, November.
»http://www.migration-info.de/mub_artikel.php?Id=120901« (Zugriff: 4.1.2013)

Financial Times Deutschland (2012): Jugendarbeitslosigkeit: Spanien holt sich Rat bei deutschen Ausbildern, 6. September.
»http://www.ftd.de/politik/europa/:jugendarbeitslosigkeit-spanien-holt-sich-rat-bei-deutschen-ausbildern/70086768.html« (Zugriff: 4.1.2013)

Goethe-Institut (2012a): Deutschlernerzahlen steigen auf Rekordniveau. Pressemitteilung vom 6. März.
»http://www.goethe.de/prs/prm/a012/de8962959.htm«

Goethe-Institut (2012b): Immer mehr Menschen lernen Deutsch. Pressemitteilung vom 6. September.
»http://www.goethe.de/prs/prm/a012/de9806854.htm« (Zugriff: 4.1.2013)

Hanewinkel, Vera (2012): Deutschland: Zuwanderung steigt weiter an. Migration und Bevölkerung, Dezember.
»http://www.migration-info.de/mub_artikel.php?Id=121002« (Zugriff: 4.1.2013)

Hummitzsch, Thomas (2012): Deutschland: Deutlich mehr Einwanderer. Migration und Bevölkerung, Juni.
»http://www.migration-info.de/mub_artikel.php?Id=120501« (Zugriff: 4.1.2013)
s. a. »http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/138264/deutlich-mehr-einwanderer«

Müller, Henrik (2012): Einwanderungswelle:»Diese Chance sollten wir uns nicht entgehen lassen«. Manager Magazin online, 17. Dezember.
»http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/0,2828,871665,00.html« (Zugriff: 4.1.2013)

Parusel, Bernd/Schneider, Jan (2010): Deckung des Arbeitskräftebedarfs durch Zuwanderung. Studie der deutschen Kontaktstelle für das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN). Working Paper Nr. 32 der Nationalen Kontaktstelle des EMN und der Forschungsgruppe des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. Nürnberg.
»http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Publikationen/EMN/Nationale-Studien-WorkingPaper/emn-wp-32-arbeitskraeftebedarf-de.pdf?__blob=publicationFile« (Zugriff: 7.1.2013)

Preuss, Roland (2012): Spanien will die duale Ausbildung. Lehre auf die Merkel’sche Tour. Süddeutsche.de, 12. Juli.
»http://www.sueddeutsche.de/karriere/spanien-will-die-duale-ausbildung-lehre-auf-die-merkelsche-tour-1.1410497« (Zugriff: 4.1.2013)

Seibert, Holger/Wapler, Rüdiger (2012): Zuwanderung nach Deutschland: Aus dem Ausland kommen immer mehr Akademiker. IAB-Kurzbericht, Nr. 21.
»http://doku.iab.de/kurzber/2012/kb2112.pdf« (Zugriff: 4.1.2013)

Trabant, Jürgen (2012): Die Kinder, die wir uns wünschen. Süddeutsche Zeitung, 17. November. Student, Dietmar (2012): Immigration: Bulletin aus Bedburg-Hau. Manager Magazin online, 19. Dezember.
»http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/0,2828,872430,00.html« (Zugriff: 4.1.2013)

Vogel, Dita (2012): Deutschland: Wachsende Zuwanderung aus Südeuropa. Migration und Bevölkerung, März.
»http://www.migration-info.de/migration_und_bevoelkerung/archiv/ausgaben/ausgabe1203.htm#120301« (Zugriff: 4.1.2013)
s. a. »http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/126418/zuwanderung-aus-suedeuropa «

Wöhrle, Christoph (2012): Deutschland: Asyldebatte und Flüchtlingsproteste. Migration und Bevölkerung, Dezember.
»http://www.migration-info.de/mub_artikel.php?Id=121001« (Zugriff: 4.1.2013)
s. a. »http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/dossier-migration/151225/asyldebatte-und-fluechtlingsproteste«

Weiterführende Literatur



Im April 2013 erscheint das Jahresgutachten des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR), das sich ausführlich dem Phänomen der Binnenmigration in der EU widmet.

Dieser Text ist Teil des Kurzdossiers "Bewegt die Krise? EU-Binnenmigration und wirtschaftliche Disparitäten in Europa".

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Fußnoten

1.
Die Zuzugszahlen umfassen auch Asylbewerber, die sich noch im Asylverfahren befinden, d.h. auch Personen, denen letztendlich vielleicht kein Bleiberecht in Deutschland zugesprochen wird.
2.
Für beide Länder gilt dies erst ab 2014.
3.
Aus Griechenland zogen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im 1. Halbjahr 2012 16.577 Personen nach Deutschland zu, 6.297 zogen nach Griechenland fort. Der Wanderungssaldo lag entsprechend bei 10.280.
4.
Vgl. die Beiträge des Newsletters Migration und Bevölkerung u.a. von Alscher 2012 und Wöhrle 2012
5.
MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik
Creative Commons License Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht. by-nc-nd/3.0/de/
Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: by-nc-nd/3.0/de/ Autoren: Vera Hanewinkel, Marcus Engler für bpb.de

 
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