Ein schmelzender Eisberg am 19. Juli 2007 vor der Insel Ammassalik in Ostgronland. Nach dem dramatischen Gipfel auf der indonesischen Ferieninsel Bali vor einem Jahr haben die Verhandlungen ueber einen neuen globalen Klimapakt längst die Mühen der Ebene erreicht. Im polnischen Posen (Poznan) versuchen Experten aus aller Welt ab Montag (1.12.) erste Pfloecke einzurammen, um den hoch komplizierten Vertrag bis Ende 2009 fertig zu bekommen.

Künstliche Klimate

Mitten in der Wüste von Nevada wurde Las Vegas aus dem Boden gestampft. In dem Einkaufszentrum Desert Passage mit mehr als 140 Geschäften und acht Restaurants simuliert ein künstlicher Himmel ein Outdoor-Shopping-Gefühl. Ohne Klimaanlagen wäre es hier kaum auszuhalten.Urlaub unter Palmen bietet das Tropical Island in Krausnick. Angenehme Temperaturen von etwa 26 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit wie im Tropen-Urlaub. Foto: DHMD / Hagen Graf / cocoate.comLeben unter Beobachtung: Im Unterwasserpark "Seaworld" in San Diego, Kalifornien, hat man Meeresbewohner in eine künstliche Lebenswelt entlassen, wo Gäste sie von allen Seiten bestaunen dürfen. Foto: APOhne Schneekanonen könnte der Skibetrieb in vielen traditionellen Skiregionen mittlerweile nicht mehr stattfinden. Im Salzburger Land 2006 sah es zum Zeitpunkt dieser Aufnahme trotz Schneemaschine nicht nach einer erfolgreichen Saison aus. Foto: APSchneelandschaft inmitten der Wüste: Im Emirat Dubai hat 2005 das Ski Dubai eröffnet, angrenzend an eine Shopping Mall. Foto: APFür das vermeintliche Schönheitsideal ‚sonnengebräunte Haut´ werden Solarien mit künstlichem Sonnenlicht rund 16 Millionen Mal jährlich in Deutschland genutzt. Hautärzte warnen vor den Langzeitschäden. Foto: APGanz nach Pipi Langstrumpfs Motto: ‚Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt´ haben sich die Scheichs in den UAE ein Inselkonglomerat in Form einer Palme ausgedacht; komplett per Menschenhand aufgeschüttet. Foto: APJahrelang erreichte die Bewohner von Viganella am Lago Maggiore in Italien während der Wintermonate kein einziger Sonnenstrahl, eingekeilt liegt das Dorf zwischen zwei Bergen. Ein Spiegel schafft seit 2006 Abhilfe und reflektiert die Sonnenstrahlen hinunter ins Bergdorf. Foto: AP



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"Plastic Planet"

"Nach der Stein-, der Bronze- und der Eisenzeit haben wir jetzt die Plastikzeit" - mit diesem Zitat beginnt eine Reise des österreichischen Regisseurs Werner Boote von den 1960er-Jahren, als Plastik immer mehr verbreitet wurde, bis in die heutige Zeit. Heute sind wir von Plastik umgeben. Weiter... 

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Die ungleiche Verteilung von Naturkatastrophen

Erdbeben, Überschwemmungen, Wirbelstürme und Tsunamis sind die wesentlichen Naturkatastrophen dieser Welt. Diese Folge thematisiert, dass die Ausmaße der Katastrophen durch bevölkerungsgeographische Aspekte verstärkt werden. In Megastädten nimmt die Bedrohung durch Naturkatastrophen am meisten zu. Weiter... 

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Die Umwelt stellt uns Lebensgrundlagen und Rohstoffe zur Verfügung, die wir pflegen und erhalten sollten. Doch es fällt schwer, klare Grenzen zu ziehen: Wo nutzt der Mensch die Natur? Und wo zerstört er sie dauerhaft? Weiter...