Jerusalem mit Klagemauer und Tempelberg, vom dem aus die goldene Kuppel der Al-Aqsa-Moschee in den Himmel ragt.

28.3.2008

Biografien der Gründerväter des Zionismus

Ber Borochow

Ber Borochow (1881-1917) wurde 1881 in Poltawa (Russland) geboren und interessierte sich bereits in seiner Jugend für den Marxismus. Im Jahre 1900 gründete er in Ekaterinoslaw die erste Organisation der sozialdemokratischen russischen Partei Poale-Zion. Nachdem er ein Jahr später Zeuge eines antisemitischen Pogroms wird, organisierte er die erste jüdische Selbstschutz-Organisation in Russland. In den folgenden Jahren wurde er zu einem Protagonisten der sozialistisch-zionistischen Bewegung in Russland. (...) 1906 wurden unter Mitwirkung von Borochow die politischen Positionen der "Jüdischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Poale-Zion" entwickelt. Er vertrat hier seine Ideen einer autonomen Klassenbewegung des jüdischen Proletariats. (...) Auf zahlreichen Versammlungen stellte er seine Forderungen vor: Bürgerliche und nationale Rechte im eigenen Land, in Korrelation mit einer künftigen Friedenskonferenz; Offizielle jüdische Vertretungen in der internationalen Arena; Völlige rechtliche Gleichstellungen der Juden und Schaffung eines territorialen jüdischen Zentrums in Palästina. 1917 verstarb Ber Borochow mit 36 Jahren nach einer seiner Rundreisen an den Folgen einer schweren Erkältung.

Quelle: Auszug aus hagalil.com 17-04-08


Arabischer Frühling

Der Arabische Frühling und der israelisch-arabische Konflikt

Mit den Umbrüchen in der Region hat Israel nicht nur geopolitische Partner verloren. Die innenpolitische Zuspitzung in Staaten der Region, insbesondere in Syrien, könnte den Nahostkonflikt sogar weiter verschärfen. Muriel Asseburg erklärt, warum.

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Ausstellungstafeln der Amadeu Antonio Stiftung im Bundespresseamt über verschwiegenen Antisemitismus.
Antisemitismus

Antisemitismus

Antisemitismus ist eine Gesellschaftstheorie, die so viel Anreiz bietet, weil sie für alles Schlechte dieser Welt einen Schuldigen benennt. Hat es also gar keinen Sinn, etwas dagegen zu tun? Anetta Kahane meint: nein. Ein Plädoyer für den entschlossenen Kampf gegen Antisemitismus.

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Holocaust-Erziehung kann Jugendliche zwar sensibel machen für die Gefahren des Antisemitismus, aber nicht immunisieren. Die Maßnahmen der Aufklärung müssen umfassender sein.

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