14. Sonstige Links
(Diskussionsforen, Newsgroups, Initiativen und Nachrichten)

Juraforum (22.05.2012)

http://www.juraforum.de/wissenschaft/erste-kaete-hamburger-lectur
e-mit-timothy-garton-ash-399495

Das "Juraforum" weist auf eine Veranstaltung im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen mit dem britischen Historiker Timothy Garton Ash hin. "Timothy Garton Ash reagiert mit seiner Internetplattform 'Free Speech Debate' (http://freespeechdebate.com) auf die aktuellen Herausforderungen der Meinungsfreiheit in unserer heutigen multikulturellen Welt." Weiter...


Informationsdienst Wissenschaft (22.05.2012)

http://idw-online.de/de/news478895

Der "Informationsdienst Wissenschaft" verweist auf die Antrittsvorlesung des tunesischen Autors Abdelwahab Meddeb am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften der Freien Universität Berlin. "Der Tunesische Autor Abdelwahab Meddeb hat im Sommersemester 2012 die Samuel Fischer Gastprofessur am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften der Freien Universität Berlin inne. Am 23. Mai hält er dort seine Antrittsvorlesung und am 19. Juni wird er im Institut FranÁais aus seinem Werk lesen und im anschließenden Gespräch die Rolle des Islam in Europa diskutieren." Weiter...


OVB Online (20.05.2012)

http://www.ovb-online.de/nachrichten/stars/donna-summer-krebstoda
ls-folge-911-2325082.html

Steht der Krebstod der US-Sängerin Donna Summer in Zusammenhang mit den Anschlägen des 11. Septembers 2001, fragt "OVB Online". "Mehr als einmal in ihrem Leben kämpfte die Sängerin gegen Depressionen. Die Anschläge des 11. September 2001 lösten einen weiteren Schub aus, der zwei Jahre lang anhielt. 'Ich konnte meine Wohnung nicht mehr verlassen, wollte mit niemandem reden. Ich hielt die Vorhänge geschlossen und blieb in meinem Schlafzimmer', gestand die Disco-Queen Jahre später in einem Interview. Freunden zufolge entwickelte sie später eine regelrechte Paranoia. In ihrer Garderobe hängte sie laut ihrem Choreografen stets Seidenvorhänge auf, um zu verhindern, dass Staub hineinkommt. Laut der Promi- Klatschseite 'TMZ' sprühte sie ständig Desinfektionsmittel in die Luft." Weiter...


Lehrer-Online (14.05.2012)

http://www.lehrer-online.de/938935.php

"Lehrer-Online" empfiehlt einen TV-Schwerpunkt des "WDR" zum Nahostkonflikt. "Die vier Filme verbinden Hintergrundwissen über den Konflikt mit Geschichten über Menschen in der Region. Die Schülerinnen und Schüler lernen, wie der Konflikt das Leben der Menschen auf beiden Seiten beeinträchtigt. In zwei Filmen werden zugleich Beispiele gezeigt, wie sich Menschen für den Frieden einsetzen, die unter dem Konflikt leiden. Häufig stehen Jugendliche im Mittelpunkt, das dürfte zusätzlich motivieren. Die Filme beleuchten den Nahost-Konflikt von unterschiedlichen Seiten und geben so ein abgerundetes Gesamtbild. Das Erklärstück 'Der Nahost-Konflikt - eine Chronik der Gewalt' dauert nur eine Viertelstunde und lässt sich gut ergänzend einsetzen. Die Sendereihe eignet sich für den Einsatz im Politik- und Geschichtsunterricht ab der 9. Klasse." Weiter...


Die Welt (14.05.2012)

http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article106306395/Auch-
Heribert-Prantl-gehoert-zu-Deutschland.html

"Auch Heribert Prantl gehört zu Deutschland", meint Henryk M. Broder in seinem aktuellen Beitrag zur Islamismus- Debatte. "Eine Unterscheidung zwischen 'militanten' und 'einfachen' Salafisten? 'SZ'-Mann Heribert Prantl sagt: Auch der Salafismus gehört zu Deutschland. Es wird schwieriger, den Begriffswirrwarr zu entknoten." Weiter...


friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de (14.05.2012)

http://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/445651/?mid
=527870

Die Website des "Friedenspreises des Deutschen Buchhandels" berichtet über die Verurteilung der Teilnahme von Boualem Sansal am Literaturfestival von Jerusalem durch die Hamas. "In einer Pressemitteilung wird die Anwesenheit des algerischen Schriftstellers als ein 'Verbrechen gegen die anderthalb Millionen algerischen Märtyrer, die ihr Leben im Kampf für die Freiheit Algeriens während der Okkupation Frankreichs geopfert haben', bezeichnet. Darüber hinaus sei der Besuch nach Ansicht der Hamas ebenfalls als ein Verbrechen gegen das palästinensische Volk zu werten, 'das mit Blut, Verletzungen und Leiden den Preis für ihre Märtyrer zu zahlen' habe." Weiter...


Die Welt (12.05.2012)

http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article106297746/Gepix
elte-Schweine-aus-Respekt-vor-dem-Islam.html

Müssen Bildnisse von Schweinen fortan gepixelt werden, um der Gefahr einer Beleidigung des Islams zu entgehen, fragt Henryk M. Broder. "Wenn Meinungsfreiheit im Namen des Glaubens zur Provokation deklariert wird, wahrt man besser eine Äquidistanz. Stösst Meinungsfreiheit wirklich dort an ihre Grenzen, wo eine 'Provokation' stattfindet?" Weiter...


Die Welt (12.05.2012)

http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article106294669/Islamop
hobie-Ein-Gag.html

Die "Welt" im Gespräch mit Ayaan Hirsi Ali zur Verleihung des Axel-Springer-Ehrenpreises an die Islamkritikerin. "Die Islamisten übernehmen die Macht im Mittleren Osten, das hat sich geändert! Es ist sehr traurig, dass sie die Wahlen in Tunesien und Ägypten gewonnen haben, dass sie Libyen kontrollieren. Die schlechten Nachrichten kriegt man schnell zusammen, und die guten? Immerhin: Menschen sind aufgestanden gegen die Diktatoren. Zwar wählen sie die Islamisten, aber es ist ihre Wahl, und mit den Konsequenzen müssen sie leben und können nicht mehr die Juden oder Amerika zum Sündenbock machen. Sie allein haben sich das eingebrockt." Weiter...


Der Tagesspiegel (11.05.2012)

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/alkohol-im-islam-an-die-flasch
en/6617380.html

Helmut Schümann beschäftigt sich nicht ohne Augenzwinkern mit der Rolle des Alkohol im Islam. "Einer der Gründe, warum der Mann, der Mittfünfziger und Brillenträger, kein Moslem sein möchte, ist der Umstand, dass er dann nie nicht einmal einen heben kann. Er müsste dann, darüber wurde ja schon berichtet, auf die suggestive Kraft des Sich-ab-und-an-mal-selbst-schön-Trinkens verzichten, ein Blick in den Spiegel sagt ihm, dass das nicht schön wäre. Nun berichten Reisende in die arabische Region, dass es sich dort auch nicht anders verhält als bei Heine, der früh schon anprangerte, dass der Klerus heimlich Wein säuft und öffentlich Wasser predigt. Es wurden schon Scheichs in Scharen gesichtet, die sich in den Hotelbars die brisante Mischung aus Fosters und Wodka hinter den Kaftan gossen." Weiter...


B.Z. (10.05.2012)

http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/axel-springer-preis-fuer-a
yaan-hirsi-ali-article1452873.html

Die Berliner "BZ" dokumentiert Auszüge der Laudatio von Leon de Winter bei der Verleihung des Axel-Springer-Preises an Ayaan Hirsi Ali. "Der Weg, den Ayaan hinter sich hat, ist enorm lang. Sie war in ihrer Kindheit in Kenia eine Fundamentalistin, wie sie selbst sagt. Ihre Grundeinstellungen unterschieden sich nicht wesentlich von denen eines Osama bin Laden. Und doch machte sie eines Tages im Jahr 2002 in einer niederländischen Talkshow bekannt, dass sie sich selbst nicht mehr als Muslima bezeichne. Aus einer radikalen Gläubigen war eine Freiheitskämpferin geworden." Weiter...


Der Spiegel (09.05.2012)

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,830779,00.html

Die iranischstämmige Designerin Maral Pourkazemi hat Infografiken zu den Netzsperren im Iran erstellt. "Als Inspiration habe ich mir iranische Teppiche, Architektur und islamische Kalligraphie angesehen. Besonders passend fand ich, dass diese Art der Kunst sehr chaotisch und detailreich ist und meist trotzdem durch ein dünnes Gerüst geordnet erscheint. Diese Metapher lässt sich genauso auf das iranische System und somit auch auf das iranische Internet übertragen." Weiter...


Der Tagesspiegel (07.05.2012)

http://www.tagesspiegel.de/meinung/kontrapunkt-hochhuts-rueckzug-
ein-blick-in-den-abgrund/6601218.html

Malte Lehming deutet den Austritt vom Rolf Hochhuth aus der Berliner Akademie der Künste. "Rolf Hochhuth verlässt aus Protest gegen Günter Grass und dessen Gedicht 'Was gesagt werden muss' die Berliner Akademie der Künste. Unser Autor Malte Lehming meint: Das lässt tief blicken. Und zwar abgrundtief." Weiter...


Die Zeit (07.05.2012)

http://www.zeit.de/2012/19/Gespraech-Handke-Bondy/komplettansicht

Im Gespräch mit der "Zeit" reden die befreundeten Künstler Peter Handke und Luc Bondy unter anderem auch über die Lyrik von Günter Grass. "Bondy: Ich habe das Gedicht gelesen und habe nicht einmal verstanden, dass das ein Gedicht ist, es ist einfach lächerlich. Es ist sowohl lächerlich von ihm als auch lächerlich, was daraus gemacht worden ist. Ich finde es so nichtssagend. Handke: Aber warum Gedicht? Warum kann man das nicht als Aufschrei oder Artikel und Manifest machen? Warum musste er das als Gedicht machen?" Weiter...


Freitag (07.05.2012)

http://www.freitag.de/kultur/1218-protest-als-mittelschichtprojek
t

Der "Freitag" stellt das Buch "Der Aufstand der Ausgebildeten. Vom arabischen Frühling zur Occupy- Bewegung" vor. "Protest als Mittelschichtprojekt - Wolfgang Kraushaar zeigt in 'Der Aufstand der Ausgebildeten', dass neue soziale Bewegungen aus Abstiegsangst und Perspektivlosigkeit entstehen". Weiter...


Der Spiegel (06.05.2012)

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/hochhuth-tritt-aus-akad
emie-der-kuenste-aus-a-831627.html

Der Dramatiker Rolf Hochhuth ist aus Protest gegen eine Diskussion über Günter Grass auf einer Vollversammlung der Akademie der Künste aus der Organisation ausgetreten, berichtet der "Spiegel". "Aus Wut über eine einseitige Diskussion über Günter Grass hat der berühmte Dramatiker Rolf Hochhuth seinen Austritt aus der Akademie der Künste erklärt. Dazu veröffentlichte er eine schriftliche Erklärung. Der Titel: 'Ich weigere mich, zwischen Antisemiten zu sitzen.'" Weiter...


Telepolis (02.05.2012)

http://www.heise.de/tp/blogs/10/151904

Eine Studie von US-Sozialpsychologen hat ergeben, dass religiöse Menschen weniger Mitleid gegenüber ihren Mitmenschen hätten als Atheisten. "Eigentlich sollte man ja annehmen, dass religiöse Menschen gegenüber ihren Mitmenschen großzügiger und mitfühlender sein sollten. Nach einer Studie von US-Sozialpsychologen könnte dies allerdings ein, vielleicht auch von Religiösen gerne gepflegtes Vorurteil sein. Ausgerechnet Atheisten und Agnostiker, die in den USA einen besonders schlechten Ruf haben, aber auch kaum religiöse Menschen scheinen nach Experimenten gegenüber ihren Mitmenschen großzügiger zu sein und mehr Mitleid oder Empathie für sie zu entwickeln als sehr religiöse Menschen." Weiter...


Frankfurter Rundschau (02.05.2012)

http://www.fr-online.de/film/internationale-kurzfilmtage-schnee-i
n-palaestina,1473350,15052194.html

Die "Frankfurter Rundschau" stellt den Film "Snow Tapes" vor, der bei den 58. Internationalen Kurzfilmtagen in Oberhausen einen Preis gewonnen hat. "Nach ein paar hundert kurzen Filmen in Oberhausen sind da diese ganz einfachen, rohen Amateuraufnahmen, die einen am meisten rühren: eine Schneeballschlacht im Westjordanland, aufgenommen von einem palästinensischen Vater, dem der Filmemacher Mich'ael Zupraner seine Kamera geliehen hat. Eingerahmt in die betörende Heimeligkeit einer Videosichtung mit der Familie - der Fernseher residiert in einem liebevoll bemalten Schrank - entwickeln die Bilder des Gewinnerfilms 'Snow Tape' plötzlich einen eigentümlichen Zuwachs an Bedeutung." Weiter...


Telepolis (30.04.2012)

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36845/1.html

Stefanie Voigt schreibt über die Zusammenhänge zwischen dem Pamphlet des Osloer Attentäters und verschiedenen ästhetiktheoretischen Texten. "Am 16. April hat der Prozess gegen den Amokläufer Anders Behring Breivik begonnen, der sich vielleicht immer noch als neuen König Norwegens sieht, als Retter der Welt und vielleicht sogar Friedensnobelpreisträger. Das steht zumindest in seinem über 1.500 Seiten starken, eng beschriebenen Manifest - neben vielen Bezügen auf Philosophen wie Kant oder Adorno. Viele Amokläufer verwenden wie Breivik philosophische Versatzstücke in einer Weise, als ob es ihnen fachmännisch beigebracht worden wäre, von einem Fachmann für Ästhetiktheorie und die Geschichte des Begriffs der Erhabenheit." Weiter...


Telepolis (30.04.2012)

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36850/1.html

Florian Rötzer stellt eine Studie über die Twitternachrichten kurz vor und nach dem Tod von Osama bin Laden vor. "Wissenschaftler der Georgia Tech haben zusammen mit Kollegen von Microsoft Research Asia und der University of California-Davis nun 600.000 Tweets aus einem zweistündigen Zeitfenster, beginnend einige Minuten vor dem ersten Gerücht, angeschaut, um herauszufinden, wie und von wem die Nachricht verbreitet wurde, die die meisten vor jeder Bestätigung oder Berichten in Mainstreamedien als wahr betrachteten. Den Wissenschaftlern geht es dabei vor allem darum, welche Rolle Meinungsführer oder Prominente spielen, um daraus Programme für Marketingzwecke zu schreiben." Weiter...


Deutsche Welle (30.04.2012)

http://www.dw.de/dw/article/0,,15919494,00.html

Das World Trade Center ist seit vergangenem Montag wieder das höchste Gebäude New Yorks, berichtet die "Deutsche Welle". "Arbeiter befestigten am Montag eine Stahlstütze am bislang höchsten Punkt des neuen World Trade Centers (WTC), womit das Gebäude jetzt das 381 Meter hohe Empire State Building überragt. Der Neubau am Ort der früheren Zwillingstürme an der Südspitze Manhattans soll spätestens Anfang 2014 fertiggestellt werden und dann 541 Meter hoch sein. Das entspricht 1776 Fuss - ein Symbol für das Jahr der US-amerikanischen Unabhängigkeit." Weiter...


die tageszeitung (28.04.2012)

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=wa&dig=2012%2
F04%2F28%2Fa0070&cHash=fa56b8bf52

Die "taz" mit einem Satirebeitrag über ein "Coaching-Seminar" für Salafisten. "'Wir sagen nicht: Du wirst Hölle schmoren, dreckiger Kufr', verbessert Mirko Hagström seinen Kursteilnehmer. 'Wir sagen erst einmal: Einen schönen guten Tag, mein Name ist soundso, und Sie werden in der Hölle schmoren, Sie dreckiger Kufr! Bitte gleich noch einmal.' Der Dozent wendet sich nun der ganzen Klasse zu und bittet die jungen Männer mit den Vollbärten, diesen Satz zu wiederholen, doch den wenigsten geht die höfliche Anrede über die Lippen, stattdessen ergehen sie sich in wüsten Beschimpfungen." Weiter...


Der Spiegel (27.04.2012)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,830059,00.html

Der "Spiegel" berichtet über die Abschiebung der Bin-Laden-Familie kurz vor dem ersten Jahrestag der Tötung des Al-Qaida-Chefs. "Kurz vor dem ersten Jahrestag der Tötung von Qaida-Chef Osama Bin Laden haben seine Angehörigen Pakistan verlassen: Das Land hat drei seiner Witwen und etwa zehn Kinder abgeschoben. Sie wurden mit einer Sondermaschine nach Saudi-Arabien ausgeflogen." Weiter...


Generation 9/11 (27.04.2012)

http://nach911.de/viewtopic.php?f=4&t=15

Das Forschungsprojekt "Generation 9/11" hat einen neuen Thread mit dem Titel "Krieg mit deutscher Beteiligung" eingerichtet. Weiter...


Die Zeit (26.04.2012)

http://www.zeit.de/2012/18/Waffenlobby

"Zeit-Online" über den Einfluss der deutschen Schützenlobby auf die Gestaltung des deutschen Waffenrechts. "Die Amokläufe von Erfurt, Winnenden und Oslo haben dem liberalen deutschen Waffenrecht wenig anhaben können. Rund sieben Millionen Waffen lagern in Privathäusern. Warum hat die Schützenlobby so viel Macht?" Weiter...


Informationsdienst Wissenschaft (25.04.2012)

http://idw-online.de/de/news474391

Der "Informationsdienst Wissenschaft" stellt das Forschungsprojekt "Neue (Un-)Sicherheiten im zivilen Luftverkehr" vor. "Nach den Terroranschlägen des 11. September in den USA wurden die Sicherheitsmaßnahmen auch an deutschen Flughäfen deutlich verschärft. Wie nehmen die Fluggäste die Kontrollen wahr und wodurch werden diese Wahrnehmungen beeinflusst? Dieser Frage geht Prof. Wolfgang Bonß mit seiner Mitarbeiterin Katrin Wagner vom Institut für Soziologie und Volkswirtschaftslehre an der Universität der Bundeswehr München in dem Forschungsprojekt 'Neue (Un-)Sicherheiten im zivilen Luftverkehr' am Frankfurter Flughafen nach." Weiter...


Die Welt (24.04.2012)

http://www.welt.de/kultur/history/article13809666/Warum-die-USA-9
-11-nicht-geplant-haben-koennen.html?wtmc=google.editorspick?wtmc
=google.editorspick

Felix Kellerhoff hält nicht viel von Verschwörungstheorien rund um die Anschläge des 11. Septembers 2001. "Kein Ereignis wurde ausführlicher dokumentiert als die Terroranschläge vom 11. September 2001. Und zu keinem Ereignis gibt es mehr obskure Verschwörungstheorien. Eine Recherche." Weiter...


Die Zeit (23.04.2012)

http://www.zeit.de/2012/17/Rettung-Sakamoto

Der japanische Komponist Ryuichi Sakamoto spricht im Interview mit der "Zeit" über sein Erleben der Anschläge des 11. Septembers 2001. "Eine Woche später hörte ich einen jungen Mann auf der Gitarre Yesterday spielen. In diesem Moment fiel mir auf, dass ich seit dem Anschlag nirgendwo mehr Musik gehört hatte. Können Sie sich das vorstellen: das laute, brodelnde New York ohne Musik, hupende Autos, laute Geräusche? Einfach nur still. Ich bin jetzt sechzig Jahre alt, und seit meiner Geburt hat mich Musik begleitet. Aber ich hatte es einfach nicht bemerkt." Weiter...


der Freitag (22.04.2012)

http://www.freitag.de/politik/1216-die-t-ter-opfer-umkehr

Juliane Wetzel vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin schreibt im "Freitag" zur Debatte um das Israelgedicht von Günter Grass. "Ob Günter Grass mit Tabus spielt, ist unwichtig. Aber er bedient mit seinem 'Gedicht' antijüdische Klischees". Weiter...


n-tv (18.04.2012)

http://www.n-tv.de/leute/Tribeca-zeigt-50-Weltpremieren-article60
48746.html

"n-tv" berichtet über den Start des diesjährigen "Tribeca Filmfestivals" in New York. "Am Abend begann in New York das Tribeca Filmfest, ab heute werden hunderte Filme gezeigt, darunter 50 Weltpremieren. Das Filmfestival wurde im Jahr 2002 von Robert De Niro und anderen gegründet - als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001." Weiter...


New Statesman (17.04.2012)

http://www.newstatesman.com/world-affairs/2012/04/julian-assange-
interviews-hezbollah-leader

Der WikiLeaks-Gründer Julian Assange hat im russischen TV-Sender "Russia Today" eine Talkshow bekommen und als ersten Gast den Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah begrüßen können. George Eaton hat das Video des Interviews verlinkt. Weiter...


Die Welt (17.04.2012)

http://www.welt.de/politik/ausland/article106195884/Unser-wichtig
ster-Gegner-ist-der-Westen.html

Auch die "Welt" berichtet über den Start der Talkshow von WikiLeaks-Gründer Julian Assange auf einem russischen Fernsehkanal. "Die Show von Assange ist eine Abrechnung mit westlichen Medien, doch sein Verständnis der Pressefreiheit wirft viele Fragen auf. Im Interview mit RT erklärte er, warum er sich für den staatlichen russischen Sender entschieden hat. Er habe nach einem internationalen Sender gesucht. Aber Sender mit weltweit hohen Einschaltquoten wie die BBC seien gegenüber Wikileaks feindlich eingestellt gewesen und als Partner nicht in Frage gekommen. 'Unsere wichtigste Konfrontation ist die mit dem Westen, deshalb ist RT naturgemäß unser Partner', sagte Assange." Weiter...


Ahoipolloi.blogger.de (16.04.2012)

http://ahoipolloi.blogger.de/static/antville/ahoipolloi/images/01
181_afghanistan.jpg

Der "Ahoipolloi.blogger" zeigt "trendige" Burkas aus Afghanistan. "Mein Mann hat Afghanistan befreit und alles was er mitgebracht hat ist dieses blöde Hemd". Weiter...


Stuttgarter Zeitung (10.04.2012)

http://blog.stuttgarter-zeitung.de/literatur/2012/04/10/der-blech
rommel/

Peter Glaser veröffentlicht in der "Stuttgarter Zeitung" als Replik auf das Grass-Gedicht sein eigenes Werk "Der Blechrommel". "Wer steht so spät noch unter Strom? Es ist der Grass und das Atom / Mit letzter Tinte, leerem Platt / Mein lieber Ahmadinedschad!" Weiter...


die tageszeitung (10.04.2012)

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2012%2
F04%2F10%2Fa0073&cHash=388419ff04

Der Comedian Oliver Polak über seine Rezeption des Grass-Gedichtes "Was gesagt werden muss". "Du beklagst dich in larmoyanter Art, nicht das Recht zu haben, Israel kritisieren zu dürfen, aus Angst, als Antisemit etikettiert zu werden? Fakt ist: Allein dieser Ansatz ist schon antisemitisch. Dieses herbeigeredete Tabu gibt es nicht. Du Vorzeigeintellektueller machst durch deine Ausführungen Judenfeindlichkeit salonfähig, und das alles elaborierst du mit dem Impetus pazifistischer Verantwortung. Für mich ist das: Verballhornung des Faschistischen." Weiter...


Der Stern (09.04.2012)

http://www.stern.de/kultur/tv/tv-komoedie-willkommen-im-krieg-das
-ist-nicht-ihr-krieg-1811021.html

Der "Stern" im Gespräch mit dem Produzenten der Komödie "Willkommen im Krieg". "Ich glaube nicht mehr, dass wir unsere Freiheit am Hindukusch verteidigen müssen. In den Kriegen, die bis jetzt geführt werden, werden die Befreier wahnsinnig schnell zu Besatzern. Weder die Amerikaner noch wir haben das bisher geändert. Wenn wir Deutschen und die Amerikaner draußen sind, wird sich gar nichts geändert haben. Das ist meine Befürchtung." Weiter...


Der Spiegel (01.04.2012)

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,825077,00.html

Arno Frank kritisiert eine RTL-Reportage über das "geheime Leben" Muammar Gaddafis. "Ein kleines Zeichen genügte, und junge Frauen wurden ihm zum Missbrauch zugeführt: In 'Das geheime Doppelleben des Diktators' versucht RTL-Frau Antonia Rados, Libyens Ex-Herrscher Gaddafi systematische Vergewaltigung nachzuweisen - und verfällt dabei in gefährlichen Voyeurismus." Weiter...


Neue Zürcher Zeitung (31.03.2012)

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/literatur_und_kunst/seismogr
afen-der-moderne_1.16189156.html

Die "Neue Zürcher Zeitung" im Gespräch mit dem Historiker Dan Diner "über jüdische Fragen, Lehren aus dem Holocaust und den 'arabischen Frühling'". "NZZ: 'Wenn Sie heute auf den "arabischen Frühling" schauen, ist das für Sie ein rein politisches oder auch ein kulturelles Phänomen?' Diner: 'Auch ein kulturelles, aber dringlicher sind gegenwärtig wohl die politischen Fragen. In Ägypten etwa, inwieweit das Militär Macht abgibt oder zumindest eine Zivilgesellschaft neben sich duldet. Und dies von der Frage der islamischen Mehrheit im Parlament ganz abgesehen. In Ägypten ist das Militär schon immer ein Grundpfeiler der Gesellschaft gewesen, eine Art Kaste, seit den Tagen Mohammed Alis, ja der Herrschaft vormoderner Mamelucken. In Ägypten hat das Militär eher ein Land, als dass das Land ein Militär hat. Solange in Ägypten zu viel über Korruption gesprochen wird und nicht genug über Institutionen und Verfassung, bin ich eher pessimistisch.'" Weiter...


Neue Zürcher Zeitung (30.03.2012)

http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/die-zweite-eroberung
-konstantinopels_1.16159461.html

Die "Neue Zürcher Zeitung" bespricht den an den heimischen Kinokassen überaus erfolgreichen türkischen Film "Fetih 1453". "Dass der Film so erfolgreich ist, lässt auf die Gemütslage des türkischen Volkes und seiner Regierung schließen. Und er ist nur ein Projekt unter vielen, das sich mit dem osmanischen Erbe beschäftigt: Vor einem Jahr lief eine Fernsehserie über Süleyman den Prächtigen an, und Ausstellungen beschäftigen sich mit den Errungenschaften des Osmanischen Reiches." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung (28.03.2012)

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/breivik-trifft-wilders-spre
chen-statt-morden-11700579.html

Dirk Schümer setzt sich mit dem Lesedrama "Breivik trifft Wilders" auseinander, in dem eine Geistesverwandtschaft beider Männer thematisiert wird. "Holman, Kolumnist der Zeitung 'Het Parool' und enger Freund des ermordeten Islamkritikers Theo van Gogh, spielt die Weltbilder der beiden Männer fiktiv gegeneinander aus. Während Breivik sich zum Ritter des Abendlandes stilisiert und von seinem vermeintlichen Abwehrkampf schwärmt, zeigt ihm der Demokrat, den muslimische Todesdrohungen zu einem Leben unter Bewachung zwingen, am Ende die kalte Schulter. Wilders, so Holman, kämpft mit Diskursen und Ideen, während sein Anhänger längst die Grenze überschritten hat: Der Massenmord an jungen Sozialdemokraten sollte die Folge sein." Weiter...


Telepolis (28.03.2012)

http://www.heise.de/tp/artikel/36/36658/1.html

Marcus Klöckner kritisiert die Mitte März gestartete Studie zur "Generation 9/11". "Wie ergebnisoffen ist die Studie Generation911, die derzeit von der Universität Duisburg-Essen (UDE) durchgeführt wird? In einer bisher einmaligen Studie wollen die Soziologen Professor Carsten G. Ullrich und Dr. Daniela Schiek herausfinden, ob die Terroranschläge vom 11. September die Menschen, die heute zwischen 30 und 40 Jahre alt sind, geprägt haben und wenn ja, in welcher Form. Die Datengrundlage sollen persönliche Berichte von Studienteilnehmer bieten, die in einem speziell für die Studie eingerichteten Online-Forum von ihren Erlebnissen und Gefühlen, die mit 9/11 verbunden sind, berichten können." Weiter...


DrNO's fun-site (21.03.2012)

http://fun.drno.de/pics/german/gottesstaat.jpg

Eine Karikatur stellt die Frage: Leben wir in Deutschland in einem "Gottesstaat"? Weiter...


Der Tagesspiegel (15.03.2012)

http://www.tagesspiegel.de/meinung/andere-meinung/apartheid-regim
e-in-hebron-alles-ansichtssache-eine-replik-auf-sigmar-gabriel/63
32268.html

Die Kölner Rechtsanwältin Stefanie Galla schreibt in einem Gastbeitrag für den "Tagesspiegel" eine Replik auf die Äußerungen des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel über die Stadt Hebron. "'Das Hebron, das ich erlebt habe, ist ein anderes', entgegnet unsere Gastautorin Stefanie Galla in ihrer Replik. Die Rechtsanwältin aus Köln machte Ende 2011 auf einer Urlaubsreise selbst Halt in der Stadt. Dort sei die Situation nicht so einseitig, wie Gabriel sie darstelle, gibt Galla zu bedenken." Weiter...


achgut.com (15.03.2012)

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/gabriels_dsc
hihad/

Kevin Zdiara geht mit Sigmar Gabriels Hebron-Äußerungen hart ins Gericht. "So denkt es also im führenden Sozi Deutschlands. Nachdem die LINKE sich ja weiterhin zu den Antisemiten in den eigenen Reihen bekennt, ist es gut zu wissen, dass auch die SPD in ihrer Führungsspitze einen Nahost-Rambo vorweisen kann, der es mit Groth und Dierkes aufnehmen kann. Einer rot-roten Koalition steht von jetzt ab nichts mehr im Weg. In diesem Sinne: Hoch die antizionistische Solidarität!" Weiter...


huehn-illu (15.03.2012)

http://huehn-illu.de/images/stories/karikaturen/huehn_aktuell.jpg

"huehn-illu" mit einer Karikatur zur Strategie der ISAF in Afghanistan. Weiter...


Die Welt (14.03.2012 )

http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13920952/Wie-man-
in-Kundus-von-Bollywood-traeumt.html

Eckhard Fuhr bespricht den Dokumentarfilm "Generation Kundus". "Der Film beginnt mit dramatischen Szenen eines Buzkashi. Das ist ein wildes Reiterspiel, bei dem es darauf ankommt, einen toten Hammel oder eine tote Ziege zu erobern. Der Regisseur spielt hier mit dem Klischee des wilden Afghanen, das wie jedes Klischee nicht gänzlich ohne Bezug zur Wirklichkeit ist. Jedenfalls macht das schöne wilde Reiterspiel unmissverständlich klar, dass 'Zivilgesellschaft' in einem Land, in dem das in Stückereißen von Hammeln ein beliebter Volkssport ist, anders buchstabiert werden muss als in Berliner Politikseminaren." Weiter...


Die Zeit (14.03.2012 )

http://www.zeit.de/kultur/film/2012-03/film-generation-kunduz

Auch Carsten Luther rezensiert den Dokumentarfilm "Generation Kunduz". "Jugend unter Bomben - Martin Gerners Kinodebüt ist eine intime Dokumentation des Alltags in Afghanistan: 'Generation Kunduz' zeichnet ein längst überfälliges Bild vom Leben im Krieg." Weiter...


Universität Duisburg Essen (14.03.2012 )

http://www.nach911.de/

Dieses neu aufgesetzte Projekt der Universität Duisburg Essen sammelt Stimmen zum Erleben der Anschläge des 11. Septembers 2001. "Die Anschläge auf das World Trade Center am 11. September 2001 haben die Welt, wie man sie kannte, verändert. Dies ist auf der politischen Ebene sehr deutlich. Weniger klar ist dagegen, welche Bedeutung '9/11' in Deutschland für die Menschen hatte, wie es ihren Alltag und ihre Lebensläufe geprägt hat. Wie habt ihr den 11. September erlebt? Wisst Ihr noch, wie das war, als Ihr von den Terroranschlägen auf das World Trade Center erfahren habt?" Weiter...


die tageszeitung (08.03.2012 )

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2012%2
F03%2F08%2Fa0163&cHash=eae01e009c

Micha Brumlik hat sich den zweieinhalbstündigen türkischen Kinofilm "Fetih 1453" angesehen und sieht in ihm ein "Machwerk". "Lange hat man keinen Film mehr gesehen, der Töten und Sterben, einschliesslich des militärisch-religiös motivierten Selbstmordes so inbrünstig verherrlicht, Geschichte so schamlos klittert und seinem Publikum eine so eindeutig reaktionäre Botschaft auf den Weg gibt." Weiter...


RT.com (07.03.2012 )

http://rt.com/news/osama-body-wikileaks-stratfor-949/

Sind die Überreste des von einer US-Spezialeinheit getöteten Al-Qaida-Chefs Osama bin Laden tatsächlich im Meer bestattet worden? In den von "WikiLeaks" veröffentlichten eMails des privaten Nachrichtendienstes "Stratfor" werden Zweifel an dieser Darstellung geäußert. "Stratfor's vice-president for intelligence, Fred Burton, believes the body was 'bound for Dover, [Delaware] on [a] CIA plane' and then 'onward to the Armed Forces Institute of Pathology in Bethesda [Maryland],' an email says. The official version is that the body of Al-Qaeda's top man, who was killed by a US raid in Pakistan on May 2, 2011, was buried at an undisclosed location at sea in a proper Muslim ceremony. (...) 'The US Govt needs to make body pics available like the MX's do, with OBL's pants pulled down, to shout down the lunatics like Alex Jones and Glenn Beck,' Burton says in another message. In another missive Burton says Osama's body 'is a crime scene and I don't see the FBI nor DOJ letting that happen.'" Weiter...


tomicek.de (07.03.2012 )

http://www.tomicek.de/a_karikaturen/a1_aktuellekarikaturen/120306
a/120306a_f_k.jpg

In der Irankrise brennt in dieser Karikatur eine schwer zu löschende Lunte. Weiter...


Die Welt (02.03.2012 )

http://www.welt.de/print/die_welt/politik/article13898841/Zeichne
r-in-Angst.html

"'Ohne die sogenannte Mohammed- Krise wäre mein Buch sicher nicht entstanden. Aber sie ist nur der Auslöser, nicht Hauptthema', sagt Jerichow. Drei Monate nahm er sich Zeit, um auf der ganzen Erde Karikaturisten zu interviewen. Er kommt zu dem Schluss: Seit Herbst 2005 sind deren Arbeitsbedingungen schlechter geworden, der Druck auf Karikaturisten ist noch größer. 'Das gilt aber längst nicht nur für jene, die sich kritisch mit der gewaltsamen Seite des Islam auseinandersetzen, auch Vertreter anderer Religionen und Politiker versuchen teilweise, gewaltsam zu intervenieren', sagt Jerichow. Aus Angst vor den Konsequenzen sei die Selbstzensur gestiegen, so der Autor." Weiter...


Frankfurter Allgemeine Zeitung (28.02.2012 )

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/joan-didion-im-gespraech-is
t-der-tod-ihre-einzige-realitaet-mrs-didion-11661176.html

Im Gespräch mit der "FAZ" spricht die Schriftstellerin Joan Didion unter anderem über die Auswirkungen der Anschläge des 11. Septembers auf ihre Arbeit. "(...) was wir auch immer unternommen haben, um mit 9/11 klarzukommen, die ironiefreie Zone haben wir nie verlassen. Es ist nach wie vor unmöglich, über die Ereignisse auf ehrliche Weise zu reden, weil sie noch immer von den Lügen verdeckt werden, die wir uns erzählen. Wenn man über etwas nicht ehrlich spricht, spricht man darüber unehrlich - ohne Ironie." Weiter...


Süddeutsche Zeitung (26.02.2012 )

http://www.sueddeutsche.de/kultur/fethie-im-tuerkischen-kino-die-
eroberung-konstantinopels-unter-anderen-vorzeichen-1.1293949

"Istanbul macht auf Hollywood: 'Die Eroberung von 1453' ist der teuerste und wohl auch erfolgreichste türkische Film, der je gedreht wurde. Das mit Märtyrerblut durchtränkte Heldenepos der Eroberung der oströmischen Hauptstadt durch die Türken bekommt Bestnoten von nationalreligiösen Historikern. Andere dürften im Kino jedoch eher einen 'bunten Abend auf Grundschulniveau' erleben." Weiter...


Die Welt (24.02.2012 )

http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13884719/Massenmo
rd-auf-dem-Spielplan.html

"Der Kunst werden alle großen Menschheitstragödien und -verbrechen irgendwann zum Stoff. Es gibt Theaterstücke über den Holocaust, über die Anschläge vom 11. September 2001 und über manche sehr private Familientragödie der allerjüngsten Gegenwart. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis das Theater auch den Massenmörder Anders Breivik in seinen Stoffvorrat einspeisen würde. Man hätte allerdings ein besseres Gefühl dabei, wenn es nicht den Anschein hätte, dass sich allmählich ein heuchlerisches Wettrennen um das schnellste Utøya-Drama entwickelt." Weiter...


Frankfurter Rundschau (24.02.2012 )

http://www.fr-online.de/film/fetih-1453-welch-wunderbare-armee-,1
473350,11701920.html

"Wegen seiner stark islamischen Färbung war 'Fetih 1453' schon zuvor umstritten. Die griechische Wochenzeitung To Proto Thema nannte den Film 'Eroberungspropaganda der Türken' und schrieb: 'Die türkischen Invasoren präsentieren sich selbst als Herrscher der Welt', und sie zeigten die Massenmorde an Griechen nicht. Eine Evangelikalen-Truppe namens 'Via Dolorosa' aus Köln rief zum Boykott des Films auf. Die Türken sollten sich wegen ihrer Gräueltaten schämen, anstatt die Eroberung zu feiern. Genüsslich druckten türkische Postillen diesen Unsinn nach. Kurz vor dem Filmstart wurde noch die Meldung lanciert, Hacker hätten die Webseite des Verleihers lahmgelegt. Vermutlich Griechen, vermuteten Facebook- Nutzer. Vielleicht auch Reklameprofis." Weiter...


Muslimische Stimmen (23.02.2012 )

http://muslimische-stimmen.de/ueber-uns/

Das Online-Portal "muslimische-stimmen.de" bemüht sich seit August 2005 um interkulturellen Dialog. "Die Website beschränkt sich nicht auf religiöse bzw. muslimische Themen und ist nicht nur für religiöse Muslime gedacht. Die Mitwirkenden können ihre Meinung zu religiösen, gesellschaftlichen und politischen Fragen zum Ausdruck bringen, sich austauschen, ihre Projekte vorstellen oder mögliche Interessenten dafür finden." Weiter...


Bild (19.02.2012 )

http://www.bild.de/politik/ausland/iran/schreie-dringen-durch-dec
ke-1-22715156.bild.html

"Knapp fünf Monate war BILD-am-SONNTAG-Reporter Marcus Hellwig, 46, in einem iranischen Gefängnis eingesperrt, weil er die Geschichte der zum Tode durch Steinigung verurteilten Sakineh Ashtiani recherchieren wollte. Über seine Gefangenschaft hat Marcus Hellwig ein Buch geschrieben, aus dem wir am vergangenen Sonntag erste Auszüge gedruckt haben. Lesen Sie heute den zweiten und letzten Teil der Geschichte." Weiter...


Freitag (16.02.2012 )

http://www.freitag.de/alltag/1207-im-namen-die-revolution

Auslöser war ein Umbenennungskrieg zwischen Assad-Anhängern und -Gegnern auf dem Kartendienst des Internetkonzerns. "Die syrischen Aktivisten machen sich Googles Vertrauen in die Weisheit der Masse zu Nutze. Vor ein paar Jahren hat der Konzern den Service Map Maker eingeführt, über den jeder, der ein Googleprofil hat, Google Maps bearbeiten kann. Wie bei Wikipedia sollen Communitymoderatoren die Einträge prüfen, bevor sie freigegeben. Hier liegt der Knackpunkt." Weiter...


der Freitag (15.02.2012 )

http://www.freitag.de/kultur/1207-schnitzeljagd-zur-weltvers-hnun
g

Der "Freitag" sieht in dem Film "Extrem laut und unglaublich nah" ein "Rührstück einer innerfamiliären Trauerarbeit, welche die Post 9/11-USA meint". "Die spielerische, aber schlecht verklausulierte 9/11- Bearbeitung, die das Trauma auf eine private Geschichte herunterbricht, um darüber wiederum gesamtgesellschaftlich ans Herz zu adressieren (Oskar schreibt allen Blacks am Ende rührende Briefe, deren Öffnen der Film in einer Rundumschalte einfängt) hat Daldry als Rührstück inszeniert, bei dem fast kein Moment von Sentimentalmusik unberührt bleibt." Weiter...


Der Spiegel (15.02.2012 )

http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,814553,00.html

Der "Spiegel" bespricht den aktuellen 9/11-Film "Extrem laut und unglaublich nah". "Die Anschläge aufs World Trade Center als Blockbuster-Bombast: Zwei Superstars, viel Gefühl und ein Heer an Nebendarstellern fährt der Oscar- Kandidat 'Extrem laut und unglaublich nah' auf - und überzeugt doch höchstens, wenn er mal ganz still von Schmerz und Verlust erzählt." Weiter...


scinexx (09.02.2012 )

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-14421-2012-02-08.html

Auf eine erstaunliche Auswirkung der Anschläge des 11. Septembers 2001 macht das Wissensmagazin "scinexx" aufmerksam. "Sind Wale starkem Schiffslärm ausgesetzt, schütten sie vermehrt Stresshormone aus. Das haben US- amerikanische Wissenschaftler jetzt erstmals am Beispiel von Atlantischen Nordkapern, einer Glattwalart vor Kanada nachgewiesen. Kurz nach dem Anschlag vom 11. September 2001 hatte in der Bucht Bay of Fundy der Schiffsverkehr und damit auch der Unterwasserlärm stark abgenommen. Wal- Kotproben, welche die Forscher in dieser Zeit sammelten, wiesen sehr viel weniger Abbauprodukte von Stresshormonen auf als die Proben aus den Tagen vor dem Anschlag." Weiter...


Freitag (07.02.2012 )

http://www.freitag.de/alltag/1205-die-rueckkehr-des-ajatollah-cho
meini

Ajatollah Chomeini sei in den Iran zurückgekehrt, weiss der "Freitag" zu berichten. "Sie wissen, wie das ist: Sie wollen an ein wichtiges Ereignis aus der Landesgeschichte erinnern, aber der nationale Held, dessen sie gedenken, ist tot. Zudem genießt er ein so hohes Ansehen, dass es respektlos wäre, ihn durch einen Schauspieler zu ersetzen. Was kann man da machen? Nun, wenn Sie die iranische Armee sind und es bei dem feierlichen Anlass um die Rückkehr Ajatollah Chomeinis aus dem Exil geht, ist die Sache eigentlich recht einfach: Sie ersetzen den Obersten Führer a.D. einfach durch einen gewaltigen Papp-Aufsteller und lassen ihn, getragen von zwei Soldaten, auf der Startbahn eines Flugplatzes auf- und abmarschieren. Fertig." Weiter...


Die Welt (03.02.2012 )

http://www.welt.de/print/die_welt/kultur/article13848779/Erdogan-
gegen-Auster.html

"Auster hatte erklärt, er reise aus Protest nicht in die Türkei, weil dort gut 100 Journalisten und Schriftsteller im Gefängnis sitzen. 'Oh! Wir brauchen dich so sehr!', sagte Erdogan daraufhin an die Adresse Austers auf einer Versammlung seiner regierenden Partei, der AKP. 'Welchen Unterschied macht es, ob du kommst oder nicht? Würde die Türkei Prestige verlieren?'" Weiter...


ufuq.de (03.02.2012 )

http://ufuq.de/newsblog/1125-qder-islam-ist-vielfaeltig-positiv-u
nd-selbstverstaendlichq-erfahrungen-mit-den-filmen-qislam-islamis
mus-und-demokratieq

"Wir haben Filme gemacht für Jugendliche, in denen es um Islam und Religiosität, um Geschlechterrollen, Scharia und Menschenrechte, den Nahost-Konflikt, Islamismus und um religiös begründeten Antisemitismus geht. Die zwischen 15 und 20 Minuten langen Filme sollen dazu dienen, Jugendliche muslimischer Herkunft, aber auch 'gemischte' Gruppen ins Gespräch zu diesen sensiblen Themen zu bringen und sie anregen, sich eigene Gedanken zu machen. Zielgruppe sind also die Jugendlichen selbst - aber auch die Pädagogen: Ihnen sollen die Begleithefte zu den Filmen Hintergrundinformationen zu den angesprochenen Themen sowie Hinweise und Tipps für den pädagogischen Umgang etwa mit einzelnen Filmsequenzen geben." Weiter...


Bundeszentrale für politische Bildung (01.02.2012 )

http://www.bpb.de/publikationen/2BBFJA

Die "Bundeszentrale für politische Bildung" gibt eine Broschüre heraus, die sich mit Jugend, Religion und Demokratie auseinandersetzt. "Wenn man diese Jugendlichen für Politik und politische Partizipation gewinnen möchte, muss man die schwierige psychosoziale Lage ebenso wie das sehr unterschiedlich ausgeprägte 'kulturelle Gepäck' berücksichtigen und beides konstruktiv in die Entwicklung von neuen Formaten politischer Bildung einfließen lassen." Weiter...


Der Tagesspiegel (31.01.2012 )

http://www.tagesspiegel.de/kultur/der-romancier-als-prophet/61295
74.html

Der "Tagesspiegel" empfiehlt die Lektüre des Romans "Das junge Kairo" des 2006 verstorbenen Literaturnobelpreistraegers Nagib Machfus. "Die Situation wirkt vertraut. Junge Ägypter debattieren über die politische Zukunft ihres Landes, über die Rolle der Religion, die gesellschaftliche Stellung der Frau und das notwendige Ausmaß wirtschaftlicher wie kultureller Modernisierung. Ägypten werde 'ausgeplündert und ausgebeutet', die Lösung des Problems liege allein im Sozialismus, meint einer. Ein anderer will der Armut mit Frömmigkeit begegnen: 'Der Islam ist Balsam für alle Schmerzen.' Studenten organisieren Boykotte und verteilen Flugblätter gegen die neue Verfassung. Es herrscht Aufbruchstimmung, aber die Richtung, in die es gehen soll, ist völlig offen. Was sich wie eine Beschreibung der ins Stocken geratenen ägyptischen Revolution dieses Frühjahrs liest, ist dem 1945 erschienenen Roman 'Das neue Kairo' des Literaturnobelpreisträgers Nagib Machfus (1911-2006) entnommen." Weiter...


Freitag (29.01.2012 )

http://www.freitag.de/politik/1204-die-hunde-die-ich-rief

"Vor einem halben Jahr habe ich angefragt, ob ich bei der deutschen Armee 'embedded' werden könnte. Ich gab an, dass ich eine Reportage über die deutsche Armee im Licht der Geschichte Deutschlands machen wollte; ich wollte untersuchen, inwieweit die Bundeswehr aus den Schatten der NS-Vergangenheit herausgetreten ist. 2007 hatte mir ein deutscher Offizier gesagt: 'Aus auf der Hand liegenden Gründen sind wir eine Armee ohne Tradition.' Es klang, als ob er auf die Tradition nur ungern verzichtete." Weiter...


Deutschlandradio (26.01.2012 )

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1662066/

"Mit 'Roads of Arabia' ist in Berlin eine Ausstellung eröffnet worden, die einen neuen Blick auf die arabische Welt ermöglicht. Erstmals, so Stefan Weber, Direktor des Islamischen Museums, hat sich Saudi-Arabien bereit erklärt, auch Exponate aus vorislamischer Zeit zuzulassen." Weiter...


Der Spiegel (18.01.2012 )

http://www.spiegel.de/video/video-1172850.html

Im Videostream stellt "Spiegel-Online" die Produktion der größten Ausgabe des Korans vor. "Ein Schreibkünstler in Afghanistan hat ein außergewöhnliches Exemplar des Korans geschaffen. Es soll genau 2,28 Meter mal 1,55 Meter messen. Mohammed Sabir Khedri arbeitete mit neun Gehilfen fünf Jahre an diesem Riesen-Buch." Weiter...


ORF (15.01.2012 )

http://oe1.orf.at/programm/293189

Der Rundfunksender "Ö1" des "ORF" wirbt für zwei hausinterne Sendungen, die sich mit dem "Arabischen Frühling" auseinandersetzen. "1. Von '9/11' zur 'Facebook- Revolution'. Das mediale Bild der arabischen Länder im Wandel. (...) 2. Die Macht digitaler Bildimpulse. Handybilder und Videostreaming im Revolutionsgeschehen." Weiter...


blog.goethe.de (10.01.2012 )

http://blog.goethe.de/transit/archives/375-Brennende-Augen-ganz-o
hne-Traenengas.html

Im Weblog des "Goethe-Instituts" berichtet Henriette Heise, was ihr während der Umbrüche in Ägypten von Deutschland aus durch den Kopf gegangen sei. "Als im November 2011 auf dem Tahrir-Platz in Kairo die Polizei auf die Demonstranten losgeht und sich große Teile der Stadt wieder hinter den Midan (arab: Platz) stemmen, sind mein Mann Mostafa und ich schon seit vier Monaten in Deutschland. Nach den 18 Tagen im Januar beobachteten wir nun den 19., 20., 21., ... Tag der Revolution auf unseren Bildschirmen. Nicht da sein zu können tat weh - es brannte in den Augen wie das Tränengas im Januar." Weiter...


Die Welt (09.01.2012 )

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13805710/Thilo-Sarr
azin-geisselt-die-Wut-der-Pharisaeer.html

"Welt-Online" im Gespräch mit Thilo Sarrazin, eineinhalb Jahre nach der Veröffentlichung seines Buches "Deutschland schafft sich ab". "Ach, wissen Sie, es gibt Bücher, die verkaufen sich noch besser. Ich habe nie auf die Bestsellerlisten im 'Spiegel' geschaut, bis mich die eigene Eitelkeit dazu trieb, und wenn ich mir überlege, dass ich monatelang auf der Liste war zusammen mit zwei Büchern von Margot Käßmann, fühle ich mich in dieser Nachbarschaft nicht sehr geschmeichelt." Weiter...


DiePresse.com (07.01.2012 )

http://diepresse.com/home/leben/mensch/721949/Marjane-Satrapi_Im-
Iran-ist-nichts-normal?_vl_backlink=/home/leben/mensch/index.do

"Im Jahr 2007 landete die Exiliranerin Marjane Satrapi mit der Verfilmung ihres Comics 'Persepolis' einen Welterfolg. Nun kommt der zweite Film der 43-Jährigen in die Kinos: 'Huhn mit Pflaumen'. Darin schildert Satrapi die Geschichte ihres Großonkels im Iran der Fünfzigerjahre, eines Geigenvirtuosen, der sterben will, als die Ehefrau seine Violine zertrümmert." Weiter...


Süddeutsche Zeitung (07.01.2012 )

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36933

Das Magazin der "Süddeutschen Zeitung" im Gespräch mit dem Fotografen Ziyah Gafic, "der als Kind den Bosnienkrieg miterlebte und über ein Jahrzehnt die Opfer von Völkermorden dokumentierte". "In Zeiten nach dem 11. September 2001 werden muslimisch geprägte Länder immer noch als Hauptquelle für den internationalen Terrorismus betrachtet. Als europäischer Muslim stehe ich in der Verantwortung die Geschehnisse in diesen Ländern zu dokumentieren. 'Troubled Islam' ist deshalb aber kein ausschliesslich religiöses Projekt - es soll vielmehr eine Chronik normaler Menschen in Ausnahmesituationen sein." Weiter...


Die Welt (03.01.2012 )

http://www.welt.de/fernsehen/article13795582/In-der-ersten-Breivi
k-Doku-kommt-Breivik-gar-nicht-vor.html

"Das Auffälligste an dem rund einstündigen Film ist, dass Breivik kein einziges Mal gezeigt wird, ja nicht einmal namentlich genannt wird. Das Konzept lässt es nicht zu, sich mit den Beweggründen des Killers auseinanderzusetzen: Die Dokumentation dreht sich um die Überlebenden, die bis heute unter dem Trauma des Massakers leiden - und das Gedenken an diejenigen, die den Anschlag nicht überlebten. (...) Breivik erscheint als Phantom, für dessen Verbrechen es scheinbar keine Erklärung gibt. Und das ist das Manko des Films: In einer Dokumentation über das Utoya-Massaker absichtlich darauf zu verzichten, sich mit dem laut einem psychiatrischen Gutachten unzurechnungsfähigen Täter auseinanderzusetzen, funktioniert nicht." Weiter...


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Die weltweiten Rüstungsausgaben sind 2010 um 1,3 Prozent gestiegen - auf 1,6 Billionen US-Dollar. Welches Land gibt wie viel für sein Militär aus? Und wer bezieht die meisten Waffen aus Deutschland? Das interaktive Portal liefert Antworten auf sicherheitspolitische Fragen. Weiter... 

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Kaum ein Thema wird so intensiv und kontrovers diskutiert wie die Globalisierung. "Zahlen und Fakten" liefert aktuelle Grafiken, Texte und Tabellen zu einem der wichtigsten und vielschichtigsten Prozesse der Gegenwart. Weiter...