Projekt Mobbing - bei uns nicht ?!

1.11.2010

Info 04.01 Beispiel: Einfache Häufigkeitsauszählung

Dieses Infomaterial zeigt exemplarisch, zu welchen Ergebnissen man beim Erarbeiten des Lesens einer einfachen Häufigkeitsaufzählung im Unterrichtsgespräch mit den SuS kommen kann.

Dummy-Diagramm für GrafStatBeispiel-Ergebnisse einer Schülerumfrage (© BpB)

Statistische Kennwerte:
Mittelwert (arithm.) 2,27
Median 2,00
Standardabweichung 1,08
Abweichung 0,87


Interpretation der Grafik – als mögliches Ergebnis des Unterrichtsgesprächs

Beschreibung:

Es wurden 30 Schülerinnen und Schüler befragt, wie sie die Frage "Wie oft versuchen andere Schüler/innen, Mobbing dauerhaft zu beenden, wenn ein/e Schüler/in in der Schule davon betroffen ist?" auf einer Skala von 1 = "selten" bis 5 = "fast immer", beantworten. Von den 30 Schülerinnen und Schülern haben alle diese Frage beantwortet. Nur einer der 30 SuS hat die Frage mit "fast immer" beantwortet. 10% (3 SuS) geben an, dass andere SuS "oft" versuchen, Mobbing dauerhaft zu beenden, 23,3% (7SuS) wählten "manchmal" als Antwort. 36,7% (11 SuS) erwidern, dass eher "selten" von anderen SuS interveniert wird und 26,7% (8 SuS) sogar, dass dies "nie" geschehe.Die Mehrheit der Klasse (63,4% = 19 SuS) beantwortet die Frage, ob andere SuS intervenieren, wenn sie Mobbing beobachten, mit "fast nie" und "selten".

Statistische Kennwerte:

Bei der Betrachtung der statistischen Werte wird dieser Eindruck bestätigt. Der Median liegt bei 2 "selten", d.h. mindestens die Hälfte der Schülerinnen und Schüler bewerten die Aussage auf der Skala mit 1 oder 2. Im Schnitt (arithmetisches Mittel) stimmten die SuS der Aussage auf der 5er-Skala mit einem Wert von nur 2,27 - was einem "eher selten" entspricht - zu. Die Spannweite der Bewertung geht von 1-4. Die Standardabweichung beträgt 1,08.

Fazit:

Es herrscht keine einstimmige Antwort zur Frage, ob SuS helfen, wenn sie Mobbing beobachten oder nicht, wobei jedoch die Mehrheit der Klasse der Meinung ist, dass dies eher selten geschieht. Es kann daher mit den Schülern und Schülerinnen besprochen werden, wie sie gegebenenfalls helfen können und warum es wichtig ist, nicht wegzuschauen.

Sollte sich im Gespräch bestätigen, dass Mobbing ein Problem darstellt, bei dem die SuS sich unsicher sind, wie sie darauf reagieren sollen, so kann die Lehrkraft Gegenmaßnahmen gegen Mobbing, etwa einen Klassenvertrag, vorstellen (vgl. Baustein 5).


Quelle:

Eigener Text


HanisauLand.de

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