Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

28.5.2002

Alles war möglich...

Das KZ Dora und die V-Waffenfabrik

Der Film behandelt den Zeitabschnitt von 1943 bis 1948 auf dem Areal des Mittelwerkes und des Lagers Dora. Er nennt dabei Fakten und schildert Hintergründe des Aufbaus, der Produktionsphase und der Demontage des geheimen Rüstungswerkes. Zu Wort kommen Opfer, Beteiligte und Unbeteiligte.

Regie: Christian Klemke
Buch: Manfred Köhler
Produktion: Sensofilm im Auftrag der Stadt Nordhausen, Bundesrepublik Deutschland 1992
Format: 30 Min. - VHS-Video - farbig
Stichworte: Deutschland 1933-45 - Deutschland nach 1945 - Nationalsozialismus - Weltkrieg II
FSK: 12 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm


Inhalt: Weiträumig abgeriegelt durch die SS und unter großen Sicherheitsvorkehrungen trafen im Herbst 1943 Menschen und Materialtransporte am Kohnstein bei Nordhausen ein. Hier war der Standort für das geheime Projekt "Mittelbau". Produktionsanlagen für die V-2-Waffenfertigung wurden in diesem Berg installiert, und Tausende von KZ-Häftlingen waren eingesetzt, um Stollenbau und Waffenproduktion durchzuführen. Was zunächst eine Raketenfabrik war, entwickelte sich zu einem gewaltigen Rüstungszentrum. Nach Kriegsende von Amerikanern und Russen ausgeschlachtet, verschwand das unterirdische Waffenwerk, indem man 1948 die Stolleneingänge zusprengte.

Diesen Zeitabschnitt von 1943 bis 1948 auf dem Areal des Mittelwerkes und des Lagers Dora erzählt der Film. Er nennt dabei Fakten und schildert Hintergründe des Aufbaus, der Produktionsphase und der Demontage des geheimen Rüstungswerkes. Zu Wort kommen Opfer, Beteiligte und Unbeteiligte jener Verbindung von moralischem Tiefstand und technischer Höchstleistung im und am Berg Kohnstein bei Nordhausen.

Intensive Recherchen in verschiedensten Film- und Fotoarchiven brachten zum Teil bisher unbekannte Bilder zum Vorschein, die zu diesem Thema erstmalig gezeigt werden.


Das Internet hat unsere Kommunikationskultur nachhaltig verändert – vor allem für Jugendliche, die mit digitalen Medien aufgewachsen sind. Kinofenster.de untersucht, wie das Smartphone den Alltag der Digital Natives prägt, welche Bedeutung die Neuen Medien für die Bildung und wie sie Eingang in filmische Erzählwelten gefunden haben. Passend zum Thema gibt es Unterrichtsmaterial von der Grundschule bis zur Oberstufe.

Mehr lesen auf kinofenster.de

Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

Mehr lesen