Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

29.5.2002

"Eisenbahn-Zeit"

Das 19. Jahrhundert - Folge 12

Im ersten Teil setzt sich der Film mit der Situation des englischen Verkehrswesens vor dem Ausbau der Eisenbahn auseinander. Der zweite Teil des Films behandelt die Entwicklung des Eisenbahnsystems in England. Der dritte Teil berichtet über Frühindustrialisierung und Entwicklung des Eisenbahnsystems in Deutschland.

Regie: Georg Armin/Karl-Heinz Ibe
Buch: Georg Armin/Horst Hellwig/Karl-Heinz Ibe/Paul Mommertz/Karl-Ernst Moring
Produktion: NDR, Bundesrepublik Deutschland 1975
Format: 30 Min. - VHS-Video - farbig
FSK: 6 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm
Stichworte: Deutschland im 19.Jahrhundert - Geschichte - Großbritannien - Ökonomie - Verkehr


Inhalt: Im ersten Teil setzt sich der Film mit der Situation des englischen Verkehrswesens vor dem Ausbau der Eisenbahn auseinander: 1750 begann in England die industrielle Revolution, England wurde zur führenden Wirtschaftsmacht auf allen Gebieten, insbesondere der Textilindustrie. Die Transportmöglichkeiten im Landesinneren waren jedoch ungenügend, die Straßenzölle sehr hoch. So wurde ein Kanalsystem entwickelt, das Massentransporte ermöglichte und die Transportkosten niedrig hielt. Um 1830 war der Höhepunkt des Kanalbaues überschritten. Der zweite Teil des Films behandelt die Entwicklung des Eisenbahnsystems in England: erster Einsatz von Schienenfahrzeugen in Bergwerken, Entwicklung der ersten Lokomotive durch George Stephenson, erste öffentliche Fahrt der Eisenbahn in England 1825. Ein neuer Bauboom begann, und schon 1851 hatte England ein Eisenbahnnetz von über 10000 Kilometer Länge. Der dritte Teil des Films berichtet über Frühindustrialisierung und Entwicklung des Eisenbahnsystems in Deutschland, wo das Hanerk um 1750 durch Zunftordnungen reglementiert war, der Binnenhandel durch die Zersplitterung in 38 Einzelstaaten erschwert wurde. 1811 erfolgte die Auflösung des Zunftwesens, 1834 der Zusammenschluß zum "Deutschen Zollverein". Die Industrialisierung setzte in Deutschland zwar später, dafür aber um so heftiger ein. In der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts war der Vorsprung eingeholt: Deutschland hatte die mächtigste Industrie Europas.


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Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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