Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

29.5.2002

"Mit uns das Volk, mit uns der Sieg"

Das 19. Jahrhundert - Folge 19

Der Film schildert die Parteigeschichte der SPD. Unter anderem behandelt er auch den Revisionismusstreit zwischen dem linken und rechten Flügel der Partei. Im Mai 1875 vereinigten sich der "Allgemeine Deutsche Arbeiterverein" und die "Sozialdemokratische Arbeiterpartei" zu der "Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands", aus der später die "Sozialdemokratische Partei Deutschlands" hervorging.

Regie: Georg Armin/Karl-Heinz Ibe
Buch: Georg Armin/Horst Hellwig/Karl-Heinz Ibe/Paul Mommertz/Karl-Ernst Moring
Produktion: NDR, Bundesrepublik Deutschland 1975
Format: 30 Min. - VHS-Video - farbig
FSK: 6 Jahre
Kategorie: Dokumentarfilm
Stichworte: Arbeiterbewegung - Deutschland im 19.Jahrhundert - Geschichte - Parteien - Weltkrieg I


Inhalt: Der Film schildert die Parteigeschichte der SPD. Im Mai 1875 vereinigten sich der "Allgemeine Deutsche Arbeiterverein" und die "Sozialdemokratische Arbeiterpartei" zu der "Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands", aus der später die "Sozialdemokratische Partei Deutschlands" hervorging. Nach zwei Attentatsversuchen auf den deutschen Kaiser im Mai 1878 löste Bismarck den Reichstag auf. Der dann neu gewählte Reichstag verabschiedete auf seine Veranlassung die sogenannten Sozialistengesetze, die die politischen Aktivitäten der sozialdemokratischen und sozialistischen Arbeiterorganisationen unterbinden sollten. Sie blieben bis 1890 bestehen. Ausführlich schildert die Dokumentation den Erfurter Parteitag, der nach der Nichterneuerung der Sozialistengesetze 1891 stattfand. Der Film behandelt auch den Revisionismusstreit zwischen dem linken und rechten Flügel der Partei. Die Mitgliederzahl stieg bis zu Beginn des Ersten Weltkrieges auf über 1 Million. Damit war die SPD die zu ihrer Zeit größte Partei Deutschlan und mit 110 Abgeordneten die stärkste Fraktion im Reichstag. Die Flügelkämpfe blieben. Der rechte Flügel befürwortete die Bewilligung der Kriegskredite für den Ersten Weltkrieg, worauf Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ihren Austritt aus der Partei erklärten.


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Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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