Frau in Videothek vor Regal mit DVDs

29.5.2002

Sich ein Bild machen

Eindrücke aus Israel

Der vorliegende Filmbericht gibt die persönlichen Eindrücke von Teilnehmern der Israel-Studienfahrt 1991 wieder. Es entsteht das lebendige Bild eines Landes, das geprägt ist durch seine Geschichte und durch die kulturelle Vielfalt, die jüdische Einwanderer aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern mit sich brachten.

Regie u. Buch: Karl Faber und Hans-Dieter Rutsch
Produktion: DEFA Studio für Dokumentarfilme, Bundesrepublik Deutschland 1992
Format: 45 Min. - VHS-Video - farbig
Stichworte: Israel - Nahostkonflikt - Palästina
FSK: o. Altersbeschränkung
Kategorie: Dokumentarfilm



Inhalt: Das Verhältnis der Deutschen zum jüdischen Volk und zum Staat Israel gehört zu den besonderen Anliegen der Bundeszentrale für politische Bildung. Deshalb veranstaltet sie schon seit 1963 regelmäßig Israel-Studienreisen, an denen seit 1990 auch Deutsche aus den neuen Bundesländern teilnehmen können. Für sie ein Anlaß, bisher gewohnte politische Darstellungen kritisch zu reflektieren und - wie auch die anderen Teilnehmer - aus eigener Anschauung eventuell vorhandene Vorurteile durch direktes Erleben zu überprüfen.

Der vorliegende Filmbericht gibt die persönlichen Eindrücke von Teilnehmern der Studienfahrt 1991 wieder. Es entsteht das lebendige Bild eines Landes, das geprägt ist durch seine Geschichte und durch die kulturelle Vielfalt, die jüdische Einwanderer aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern mit sich brachten. Deutlich werden auch die bisher ungelösten Konlikte, die weiterhin ein friedliches Verhältnis zu den arabischen Nachbarn erschweren.

Der Film vermittelt dem Zuschauer erste Eindrücke und regt zu vertiefender Diskussion an. Er eignet sich besonders zum Einsatz auf Vorbereitungsseminaren für Israel-Studienreisen.


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Dossier

Film

Ungeachtet der Bedeutung neuer digitaler Entwicklungen spielt auch der Film als historisch gewachsene und nach wie vor sehr massenwirksame Kunstform eine zentrale Rolle für die Medienbildung. Die Frage nach dem Wie und Warum filmischer Darstellungformen ist dabei wesentlich für eine mündige Rezeption und sachkundige Einordnung der dargebotenen fiktionalen wie auch dokumentarischen Stoffe. Jeder Film spiegelt stets seine sozialen und kulturellen Kontexte wider. Daher ist es wichtig, das Medium nicht nur als mehr oder minder künstlerisch ambitioniertes Unterhaltsprodukt zu betrachten, sondern sich immer auch kritisch mit seinen offenen und verborgenen politisch-ideologischen Botschaften auseinanderzusetzen - und der Art und Weise, wie sie vermittelt werden.

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